So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Biron.
Biron
Biron, Tierarzt
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 1375
Erfahrung:  Seit 2003 Spezialpraxis für Reptilien und andere Exoten, Dozent für tierärztliche Weiterbildung
50070110
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Tiermedizin hier ein
Biron ist jetzt online.

ich habe bei meinem Frettchen festgestellt, dass es sich in

Kundenfrage

ich habe bei meinem Frettchen festgestellt, dass es sich in der Dauerranz befindet und habe deshalb am freitag die spritze (delvosteron) dagegen erhalten nun hoffe ich dass es nicht zu spät für sie ist, also ihr fell ist weich und noch voll, sie frisst und trinkt schläft nur etwas mehr als sonst. ihre schleimhäute sind laut meiner Tierärztin in Ordnung sie wiegt 900 gramm. nun weiß ich nicht ob es zu spät ist und ab wann die spritze wirkt damit ich sie schnellstmöglich kastrieren lassen kann. ich habe werder blaue flecken an ihr festgestellt noch sonst irgend etwas nur schmust sie mehr.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Biron hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag, wenn alles gut läuft kann die Fähe in 2-3 Wochen kastriert werden (ca 10 Tage nach der Injektion verschwinden die Ranz-Symptome). Dann sind die Organe wieder abgeschwollen und das OP-Risiko ist geringer. Am besten wird dies aber per Ultraschall kontrolliert.
Auch wenn die Ranz unterdrückt werden kann durch Delvosteron, sollte besser kastriert werden, da das Mittel nicht nebenwirkungsfrei ist, bzw. sonst ggf. Erkrankungen der Gebärmutter auftreten können.

In den meisten Fällen entwickeln kastrierte Frettchenweibchen aber nach einiger Zeit einen sogenannten Hyperadrenokortizismus, ein Tumor der Nebenniere(n), aufgrund der Hormonveränderung. Dies würde tödlich enden, wenn nicht operiert wird, oder aber durch Medikamente entgegengewirkt wird. Sie erkennen die Erkrankung daran, dass das Tier trotz Kastration wieder in die Ranz kommt (geschwollene Vulva), im weiteren Verlauf Fell verliert. Blutuntersuchungen und Ultraschall können dies bestätigen.
Ganz modern ist die Behandlung mit Implantaten (wie ein Kennzeichnuns-Chip), diese können therapeutisch eingesetzt werden oder vorbeugend (da die Dinger recht neu sind gibt es noch nicht soviele Erfahrungswerte, aber es scheint zu klappen).
Sprechen Sie Ihren Tierarzt auf Deslorelin-Implantate an.

Ich drücke Ihnen die Daumen, dass das Tier bald kastriert werden kann und sie sich gut erholt.
Viel Erfolg!

Ähnliche Fragen in der Kategorie Tiermedizin