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Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
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Kleintierärztin ist jetzt online.

Hallo, meine H ndin 14 Jahre alte Altdeutscher H tehundmischling

Kundenfrage

Hallo,
meine Hündin 14 Jahre alte Altdeutscher Hütehundmischling hat im Bauchraum einen Tumor, der vor einer Woche im Urlaub aufgegangen ist. Sie ist noch munter und für ihr Alter noch lebhaft. Kann man diesen operieren und mit welcher Wahrscheinlichkeit kommt dieser nicht mehr wieder?
Wir waren heute zum röntgen und hat eine Antibiotikaspritze bekommen und bis Montagabend Antibiotikatabletten mitbekommen. Der Tumor ist noch nicht im Bauchraum aufgangen und die Organe (sagt die Tierärztin) sind noch nach Röntgenbild nicht angegriffen. Sie kann ihren Kot öfter in der letzten Zeit nicht mehr halten. Hat das damit zu tun?
Sie hatte vor 3,5 Jahren schonmal eine OP (an der Milchleiste waren Geschwüre und die Gebärmutter kam raus).
Bitte schreiben Sie mir welche Chancen der Hund noch hat.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort im vorraus.
Mit freundlichen Grüßen
M. Blach
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag,

die Frage ist, ob der Tumor bereits metastasiert hat. Dies kann man am ehesten erkennen, wenn eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs angefertigt wird. Die meisten Tumore metastasieren zuerst auf der Lunge. Sollten bereits Lungenmetastasen vorliegen würde ich dem alten Tier eine Operation nicht mehr zumuten, da die Prognose sehr ungünstig ist.

Sollten noch keine Lungenmetastasen vorliegen könnte eine operative Entfernung des Tumors versucht werden. Es kommt immer darauf an, um was für einen Tumor es sich handelt. Viele Tumore kapseln sich ab und lassen sich gut entfernen, während andere infiltrierend in das gesunde Gewebe hinein wachsen. Sollte der Tumor entfernt werden, sollte dieser im Labor histologisch untersucht werden. So lässt sich dann beurteilen, wie hoch das Risiko ist, dass er wieder kommt.

Je nach Größe des TUmors im Bauchraum kann dieser natürlich auf die Blase drücken und so einen erhöhten Harndrang auslösen.

Eine gewisse Chance hat der Hund schon, ich würde diese aber leider als recht vorsichtig einschätzen. Wenn es Ihnen nicht zu kostspielig ist würde ich eine operative Entfernung des Tumors mit entsprechender Untersuchung jedoch durchaus in Betracht ziehen.

Ich wünsche Ihnen und ihrem Hund alles Gute