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Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
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Ich habe einen 13,5 Jahre alten Golden Retriever. Bekannt ist

Kundenfrage

Ich habe einen 13,5 Jahre alten Golden Retriever. Bekannt ist bei ihm ein Hoden-CA und eine Herzschwäche. Da es ihm aber gut geht, machen wir nichts (lt. Tierarzt). Seit einigen Wochen schlurft er nun mit den Hinterfüßen, läuft aber draussen normal und ist fit. Seit gestern sind die Hinterbeine aber so schwach, dass er kaum noch aufstehen kann. Zum Gassigehen ziehen wir ihn mit der Leine hoch, das dauert aber etwa 5-6 mal bis er dann steht. Dann geht er kurz mit raus, fällt beim Pinkeln fast hin, hinterher trinkt er Unmengen Wasser. Er hat auch einen dicken (aufgetriebenen?) Bauch. Er frisst normal und schläft ansonsten nur noch! Kann man ihm helfen oder ist das einfach altersbedingt?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,

Ich würde Ihnen dringend empfehlen eine Rötgenaufnahme von der Wirbelsäule machen zu lassen. Bei Ihrem Hund könnte ein sogenanntes Cauda equina Syndrom vorliegen, bei dem es zu einer Vengung des Wirbelkanals zwischen dem letzten Lendenwirbel und dem Kreuzbein kommt. Diese Hunde reagieren oft schmerzhaft, wenn man am Schwanz zieht bzw. diesen stark bewegt.

Sie sollten auf jeden Fall beim Tierarzt eine neurologische Untersuchung (Reflexe) machen lassen, da sich so die Ursache meist schon stark eingrenzen lässt. Hunde mit Cauda equina Kompressionssyndrom oder Bandscheibenvorfällen haben neurologische Ausfälle, hierzu gehört auch das Schlurfen der Pfoten.

Bei dem dicken Bauch könnte es sich um eine Aszites, also eine sogenannte Bauchwassersucht handeln. Dies kommt insbesondere bei Herzinsuffizienzen vor. Der Hund braucht in diesem Fall auf jeden Fall eine schnelle Behandlung, z.B. in Form einer Entwässerung. Auch das viele Trinken kann ein Hinweis auf eine Aszites sein.

Ich empfehle Ihnen daher einen Tierarzt aufzusuchen, da man ihm auf jeden Fall helfen sollte.

Alles Gute für Ihren Hund.

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