So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Kleintierärztin.
Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
47154271
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Tiermedizin hier ein
Kleintierärztin ist jetzt online.

Meine H ndin leidet von Geburt an,an wunde Pf tchen.wir waren

Kundenfrage

Meine Hündin leidet von Geburt an,an wunde Pfötchen.wir waren sehr viel beim tierarzt.Sie bekam immer Antibiotika und Tinkturen/Wasserbäder).Das geht auch eine weile,dann läuft sie wieder besser.Wir haben selbst viel unternommen,sie mit Hirschtalg oderVaseline eingeschmiert,aber jetzt ist es wieder so schlimm.Sie hat zwischen ihren Hinterpfoten wie ein dickes Geschwür,was auch wahnsinnig reibt beim laufen.Was können wir noch tun ?Liegt es vielleicht auch an einer unmöglichen verpaarung?Ihre Mutter Ist ein Miniaturbullterrier und ihr Vater Old English Bulldog
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

jetzt muss ich erst einmal ein paar Rückfragen stellen. Wie alt ist Ihre Hündin? Leckt bzw. kratzt sich die Hündin viel, und wenn ja, auch an anderen Stellen? Hat Ihr Tierarzt schon einmal ein Kortisonpräparat verschrieben, wenn ja, hat dies Besserung gebracht?

Ihre Hündin hat zwei Elterntiere aus sehr allergieanfälligen Rassen. Wenn schon alles andere (Milben etc) abgeklärt wurde, käme daher durchaus eine Allergie in Frage. Milben können über ein Hautgeschabsel diagnostiziert und ausgeschlossen werden.

Bei den Allergien unterscheidet man zwischen inhalativen Allergenen (Gräser, Hausstaubmilben, Futtermilben,...) und Futtermittelallergien. Beides lässt sich mittels eines Allergietests (man braucht dafür nur etwas Blut) diagnostizieren.

Sie könnten dem Hund von Ihrem Tierarzt versuchsweise für eine Woche ein Kortisonpräparat verschreiben lassen. Sollte es sich um eine Allergie handeln, müssten die symptome deutlich zurückgehen, im Fall von Milben verschlimmern sich die Symptome dadurch, da Kortison immunsuppressiv wirkt und die Milben sich darüber regelrecht freuen.

Um Futtermittelallergien auszuschließen können Sie Ihrem Hund eine Eliminationsdiät füttern, also beispielsweise 2 Wochen lang nur Pferdefleisch oder Straußenfleisch und nichts (auch kein Reis oder Leckerlie) anderes. Wenn sich die Symptome bessern, können Sie einen weiteren Stoff (z.B. Reis) hinzufügen, nach weiteren 1 - 2 Wochen den nächsten, etc...wichtig hierbei ist, dass man absolut konsequent ist und nichts anderes füttert.

Ich rate Ihnen zu einem Allergietest.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo, meine Hündin ist erst 4 Jahre alt .Eigentlich kratzt sie sich nicht sehr viel,sie leckt sich ab und zu mal ihre wunden Pfoten,meistens wenn wir von spazieren wieder nach Hause kommen,aber ich denke auch das sie auch krabbeln.Milbentest wurde schon durchgeführt,aber da war nichts.Ich denke auch das sie auf Gräser allergisch ist,weil sie sich im Winter am wohlsten fühlt und nicht so anfällig ist.Ich danke XXXXX XXXXXür Ihren Ratschlag.Ich wollte mir nur eine andere Meinung einholen,weil unsere Tierärztin auch ein Kordisonpräparat geben wollte.Meine Angst besteht bloß darin ,das unser Hund dann aufgeht wie ein Hefekloß,weil sie eine total operation hatte.
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

probieren Sie es ruhig einmal mit einem Kortisonpräparat aus. Bei einer Dosierung unter 2 mg pro kg Körpergewicht für 2 Tage und einem anschließenden Ausschleichen des Präparates brauchen Sie die von Ihnen erwähnten Nebenwirkungen nicht zu fürchten. Solle es mit dem Kortison besser werden, sollten Sie einen Allergietest machen lassen. Wenn man weiß wo gegen der Hund allergisch ist kann man deutlich gezielter therapieren. Bei Hunden kommt auch die sogenannte akrale Leckdermatitis vor, deren Ursache jedoch psychogen ist.