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Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
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Mein 16 Jahre alter Hund hat ein Blutohr,er hat eine langj hrige

Kundenfrage

Mein 16 Jahre alter Hund hat ein Blutohr,er hat eine langjährige Ohrenentzündung die nie in grif bekommen wurde.Jetzt sagt man mir das der alte Hund OP mäßig versorgt werden soll.
Ich kann diese Op nicht Zahlen ich bin Arbeitslos.Ich bin beim überlegen das Ohr zu entfernen diese op kann ich bezahlen.Oder was bassiert wenn ich nichts tuhe mit dem Hund?Oder soll ich ihn einschläfern lassen?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

leider sind Othämatome (Blutohren) häufig schwer in den Griff zu bekommen. Ein Grund für eine Euthanasie besteht jedoch nicht. Ein Tierarzt darf ein Tier nur einschläfern, wenn es hierfür einen triftigen Grund gibt, eine schwierige finanzielle Situation des Besitzers ist hier, so gut ich Sie auch verstehen kann, kein triftiger Grund.

Gute Erfahrungen in der Behandlung von Blutohren gibt es inzwischen mit der Therapie mit Blutegeln. Dies ist verhältnissmäßig kostengünstig und für den Hund sehr schonend. Der Blutegel setzt über seinen Speichel bestimmte Substanzen frei, die zum einen blutverdünnend sind (das Blut kann besser ablaufen), aber auch schmerzlindernd und entzündungshemmend sind.

Im Internet finden Sie sicher einen Blutegeltherapeuten in Ihrer Nähe. Ich kann Ihnen diese Behandlung nur wärmstens empfehlen, sie bewirkt bei Blutohren häufig Wunder.

Alles Gute für Ihren Hund.
Kleintierärztin und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Was ist mit dem Teilweise Ohr Entfernen das kann ich bezahlen und mein alter Hund muß das alles nicht durch machen oder geht es hier bloß ums Geld.Hier geht es um ein fast 16 Jährige Mischlingsrüde der muß das alles nicht mehr durch machen.Was geschied wenn ich nicht mehr zum Tierarzt gehe mit dem Ohr?
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

es gibt verschiedenste Möglichkeiten ein Blutohr zu behandeln, angefangen mit Punktionen, die meist wenig oder nur kurzen Erfolg bringen, bis hin zu chirurgischen Eröffnung und dem legen von Kathetern, die den Blutabfluss gewährleisten sollen.

Einer teilweisen Entfernung des Ohrs stehe ich eher skeptisch gegenüber, da sie auch hier natürlich wieder eine Naht haben, die aufgrund der guten Durchblutung eines Hundeohrs einem gewissen Risiko der Wundheilungsstörung bzw. erneuten Blutohrbildung unterliegt. Hat man Ihnen die teilweise Entfernung des Ohres empfohlen? Mir ist diese Form der Therapie eher unbekannt.

Was für eine OP wurde Ihnen vorgeschlagen?

Wenn Sie nichts unternehmen wird der Hund vermutlich noch längere Zeit unter Schmerzen leiden, zudem besteht ein großes Risiko einer Wundinfektion.

Einen Grund zum einschläfern gibt es meiner Ansicht nach nicht, da ein Blutohr durchaus therapierbar ist.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Frau Doktor sie haben mich nicht richtig verstanden ich habe keine möglichkeit mein Hund zu helfen die Punktion wurde schon durchgeführt nach zwei Stunden war das Ohr wieder voll ich mußte dafür 45 Euro bezahlen ich habe bloß 264 Euro im Monat davon muß aber alles bezahlt werden.Ich mußte mir das Geld borgen.Was für eine OP das ist weiß ich nicht .Die Ärztin sagte bloß das sie das aufschneidet und irrgent etwas ein Näht das kostet etwa 150 Euro und dan kommen die nach behandlungen das kostet auch noch das geht nicht!!!!!!!! Für ein halbes Ohr ab nemen zahle ich 30Euro und diese wundbehandlung ist einfacher wie eine inseite des Ohres und ich habe nicht so viele nachbehandlungen Ich möchte bitte von ihn eine erliche antwort erhalten ob das mit dem Ohr entfernen richtig ist für ein der kein Geld hat
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich bin ehrlich gesagt etwas irritiert, dass Ihre Tierärztin für die teilweise Entfernung des Ohres nur 30 Euro verlangt, dies deckt normalerweise noch nicht einmal die Kosten für die Narkose. Vielleicht möchte Sie Ihnen aber auch nur aufgrund Ihrer finanziellen Situation entgegenkommen - im Vordergrund steht ja schließlich das Wohl des Tieres.

Lassen Sie sich noch einmal von Ihrer Tierärztin beraten, wie gut sie die Prognose bei teilweiser Entfernung des Ohres sieht. Die operative Variante die Ihre Tierärztin empfohlen hat ist sicher die kosmetisch schönere Variante, aber hierauf kommt es bei einem 16 Jahre alten Hund sicher nicht an. Wichtig ist, dass der Hund seine Schmerzen los wird.

Wenn Sie bei Ihrer Tierärztin ein gutes Gefühl haben, können Sie sich ruhig für die kostengünstigere Variante entscheiden. Je weniger von dem Ohr erhalten bleibt, desto geringer können die Zentrifugalkräfte beim Schütteln des Kopfes auf das Ohr einwirken und desto geringer ist das Risiko einer erneuten Blutohrbildung.

Sprich, es ist sicher nicht die optimalste Methode, aber in Ihrem Fall durchaus vertretbar.

Übrigens, mit vielen Tierärzten kann man eine Ratenzahlung vereinbaren, wenn man von Anfang an offen darlegt, dass man nur begrenzte finanzielle Möglichkeiten hat.

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