So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Kleintierärztin.
Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
47154271
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Tiermedizin hier ein
Kleintierärztin ist jetzt online.

Hallo ich habe zwei chinchillas. eins davon hat ein angeborenes

Kundenfrage

Hallo ich habe zwei chinchillas. eins davon hat ein angeborenes zahnproblem..
was kann ich tun ausser jeden monat zum tierarzt zu gehen ?
kann man den zahn evtl ziehen lassen ?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

leider sind Zahnprobleme bei Nagetieren sehr verbreitet. Ich weiß natürlich nicht, welches Problem bei Ihrem Chinchilla genau vorliegt, daher kann ich nur vorsichtige Empfehlungen geben.

Natürlich ist es auch bei Chinchillas möglich Zähne zu ziehen, sie müssen hierbei aber verschiedenes bedenken. Zum einen gibt es bei Nagern leider ein erhöhtes Narkoserisiko, zudem sind Nagerzähne sehr schwer zu ziehen, was die Narkose im Zweifelsfall verlängern kann.

Nagerzähne wachsen ein Leben lang, sprich wenn Sie im Oberkiefer einen Zahn ziehen, hat der entsprechende Zahn im Unterkiefer keinen Gegenbiss mehr. Es kann nun passieren, dass er aufgrund des fehlenden Abriebs in die andere Richtung, also Richtung Kiefer wächst - im schlimmsten Fall kann er durch die Knochenschicht durchbrechen. Im Oberkiefer kann es sogar zum Durchbrechen in die Augenhöhle kommen.

Aus den oben genannten Gründen sind Tierärzte meistens eher zurückhaltend wenn es darum geht Nagerzähne zu ziehen. Auch wenn Zähne gezogen werden kommen Sie aus diesen Gründen meist nicht um regelmäßige Tierarztgänge herum.

Besprechen Sie sich noch einmal mit Ihrem Tierarzt und bitten Sie ihn Ihnen alle möglichen Optionen aufzuzeigen. Lassen Sie sich auch in Hinblick auf die Nachteile der jeweiligen Behandlung beraten.