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Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
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Kleintierärztin ist jetzt online.

F r den Tierarzt Basset Hound H ndin, knapp 7 Jahre alt.

Kundenfrage

Für den Tierarzt:
Basset Hound Hündin, knapp 7 Jahre alt. Seit Ende Mai in tierärztlicher Behandlung wegen - inzwischen chronischer - Otitis, rechtes Ohr. Austherapiert - Ergebnis: die Schleimhaut im Ohr ist geschädigt und kann sich nicht mehr selbst regenerieren. Es gab schon des Öfteren Probleme mit der Haut, durch lose Lippenfalten Hals immer feucht und dann entzündet. (im Moment in Ordnung) Auch Augen, After, Hautfalten an den Beinen sind manchmal betroffen. Es scheint eine gewisse Immunschwäche zu sein.
Es wurden verschiedene Test gemacht: Bakteriologie, Mykologie, Antibiogramm, Schidldrüsendiagnostik (Screening, groß) Alle Werte sind in Ordnung.
Der Hund ist resistent gegen alle Antibiotika bis auf eines.
Behandelt wurde mit: Clinda, Marbocyl, Aurizon.
Behandlung jetzt, zu Hause: Ohr reinigen und alle 2 Tage einige Tropfen Surolan.
Das Ohr ist sauber aber es sondert immer Sekret ab. (nicht stinkend aber klebrig, fast klar, hin und wieder befindet sich ein kleiner Blutstreifen an der Watte)

Gibt es eine homöopathische Behandlung, die noch Erfolg verspechen könnte?
Es handelt sich um eine ruhige, sehr geduldige, freundliche, leicht übergewichtige Hündin.
Es wäre prima, wenn es doch noch eine Lösung außer der, vom Tierarzt vorgeschlagenen Operation, gäbe.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Mühe
Mit freundlichen Grüßen
XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Frau Anderson,

bei Ihrem Hund kommt leider so einiges in Frage. Die Ohren kann ich auf die Ferne natürlich nicht beurteilen, sollte hier wirklich ein deutlich zu enger Gehörgang vorliegen, könnte eine Zapp OP deutliche Erleichterung bringen.

Allerdings berichten Sie auch, dass der Hund insgesamt ein Hautproblem hat und das auch, wenn ich sie richtig verstanden habe schon länger. Für mich klingt das bei dem Alter am ehesten nach einer Allergie. Dann bekommen Sie zwar mit Antibiotika und Co die Sekundärerkrankungen (entzündete Hautstellen aufgrund einer sekundären bakteriellen Besiedlung) kurzfristig in den Griff, die eigentliche Ursache wurde jedoch nicht behandelt.

Wurde ihrem Hund schon einmal ein Kortison verabreicht? Nach einer einwöchigen Behandlung mit Kortison sollten sich die Symptome deutlich verbessern. Spätestens dann würde ich einen Allergietest (es reicht etwas Blut) machen lassen.

Bei den Allergien unterscheidet man zwischen inhalativen Allergenen (Gräser, Hausstaubmilben, Futtermilben,...) und Futtermittelallergien.

Um Futtermittelallergien auszuschließen können Sie Ihrem Hund eine Eliminationsdiät füttern, also beispielsweise 2 Wochen lang nur Pferdefleisch oder Straußenfleisch und nichts (auch kein Reis oder Leckerlie) anderes. Wenn sich die Symptome bessern, können Sie einen weiteren Stoff (z.B. Reis) hinzufügen, nach weiteren 1 - 2 Wochen den nächsten, etc...wichtig hierbei ist, dass man absolut konsequent ist und nichts anderes füttert.

Ich hoffe Ihnen etwas geholfen zu haben.
Kleintierärztin und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo Kleintierärtin,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!

Ihre Vorschläge sind gut aber leider bereits alle getestet.

Mit freundlichen Grüßen

XXXXX XXXXX

Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo noch einmal,

ist Ihr Hund schon auf das Cushing - Syndrom getestet worden? Dies geht zumeist mit Haarverlust, Hautveränderunge, Hyperpigmentation und vermehrter Faltenbildung einher. Diese Hunde haben meist einen eher tonnenförmigen Körper und im Vergleich dazu eher dünn wirkende Gliedmaßen.

Wäre evtl. auch noch etwas, was bei Ihrem Hund in Betracht kommt. Hat der Hund mal abgesehen von den Ohren einen starken Juckreiz?

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