So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Kleintierärztin.
Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
47154271
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Tiermedizin hier ein
Kleintierärztin ist jetzt online.

Hallo, Ich lebe in einer Familie, die einen Golden Redriver

Kundenfrage

Hallo,
Ich lebe in einer Familie, die einen Golden Redriver hat. Er ist schon neun Jahre alt und beist ständig. Sogar oder sogar ausschließlich Familienmitglieder. Er schnappt nicht nur er beist richtig zu. Meinen Lebensgefärten in Gesicht und schon zweimal in die Hand....und noch viel mehr.
Jetzt habe ich ein Baby bekommen und sein Frauchen (Oma meines Kindes) sieht nicht ein etwas zu tun. Ich habe nur noch Angst. Mein Sohn fängt jetzt an zu krabbeln und der Hund darf trotzdem in die Wohnung.
Was kann man bei solch einem Hund tun?
Kann man Auflagen gegen den Halter erheben?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

der Hund hat vermutlich ein Dominanzproblem. Der Hund sieht Ihre Familie als Rudel an, allerdings hat er anscheinend nie gelernt, wo sein Platz im Rudel ist. Auch wenn dies vielleicht etwas unschön klingt, aber der Hund sollte immer am letzten Platz der Rangfolge stehen. Das das Tier Familienmitglieder beißt, ist natürlich sehr bedenklich und hier ist gerade ein kleines Kind gefährdet. Lassen Sie das Kind niemals alleine in der Nähe des Hundes. Ein gut sozialisierter Hund hat normalerweise keinerlei Probleme mit kleinen Kindern, diese haben sozusagen eine Art "Welpenschutz". Trotzdem sollte man kleine Kinder und Hunde nie zusammen unbeaufsichtigt lassen. Bei dem Hund in Ihrer Familie ist dies natürlich deutlich schwieriger, da er auch erwachsene Personen nicht als "Rang höher" ansieht.

Selbstverständlich können Sie sich an das zuständige Veterinäramt wenden, wenn der Hund bereits Beißunfälle verursacht hat. Hier müssen Sie allerdings bedenken, dass dies nicht unbedingt zu "Freundschaften" innerhalb der Familie führt. Alternativ bzw. zusätzlich empfehle ich Ihnen mit dem Hund einen guten Hundetrainer aufzusuchen. Dieser kann den Hund nach einiger Beobachtung dann einschätzen und Ihnen Hilfestellung im Umgang mit dem Tier geben. Auch ein 9 Jahre alter Hund kann durchaus noch seinen Platz im Rudel finden.

Machen Sie der Besitzerin des Hundes klar, dass Sie keinen Kontakt zwischen Ihrem Kind und dem Hund wünschen. Lassen Sie den Hund in die Wohnung, aber grundsätzlich nicht in das Zimmer in dem sich Ihr Kind befindet. Ein vernünftiger Hundehalter sollte zu diesem Kompromiss immer bereit sein.