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VETDoc, Tierarzt
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 485
Erfahrung:  seit 1983 in eigener Praxis (Pferde, Haustiere, Nutztiere) tätig
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Sehr geehrte Damen und Herren, unsere Mops-H ndin, kastriert,

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
unsere Mops-Hündin, kastriert, ist nun 4 Jahre alt und im Moment sehr krank. Bereits als Junghund hatte sie mehrmals akute Pankreatitis, die wir aber immer in den Griff bekommen haben. Nun hat sie seit 6 Wochen Durchfall. Das heisst, sie macht nichts in der Wohnung, aber morgens, mittags und abends ist es wie braunes Wasser. Der Tierarzt hat zuerst Flagyl gegeben und ein Antibiotikum für den Darm, dann wurden Analysen auf Addison gemacht, die aber negativ waren. Die Nieren sind OK, die Leber auch, aber sie hat nicht genug Albumin im Körper. Letzte Woche war sie durch den Durchfall so geschwächt, dass ich mit ihr in die Notaufnahme bin und dort bekam sie Kortison gespritzt. Seitdem ist der Durchfall nicht mehr wässrig, sondern wieder geformt aber gelblich und sehr weich. Ausserdem hat sie stark stinkende Blähungen. Unser Tierarzt hat nun nach weiteren Untersuchungen gesagt, es liege eine Form von IBD vor, er weiss aber auch nicht was man noch machen kann ausser Kortison geben. Und sie soll unbedingt das Hill's i/d fressen. Nun haben mir aber mehrer Leute (Züchter, Hundebesitzer usw.) geraten, ihr kein Trockenfutter zu geben weil das noch lange nicht gesund für Hunde wäre. Sie raten mir, entweder frisch zu kochen oder das DUCK Frischfutter zu kaufen, weil es auch sein kann dass sie auf einen Inhaltsstoff von Hill's allergisch ist. Was denken Sie? Im Voraus vielen Dank.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  VETDoc hat geantwortet vor 7 Jahren.
....die sogenannten ungefragten Experten ( Züchter, Hundebesitzer..) mögen ja durchaus erfahren sein. Aber zu behaupten, dass Fertigfutter nicht gesund sei, ist blödsinnig. Nichts wird so genau überprüft wie gerade die Diäten, die eine angepasste, geschmacklich akzeptierte Möglichkeit einer natürlichen therapieunterstützenden Masssnahme bieten. Ein Selbstkochen mag ja durchaus zufriedenstellen, kann aber niemals die Anforderungen an eine der Krankheit entsprechende -Medikamente sparende, therapeutisch unterstützende - Fütterung erfüllen. In Ihrem Fall sollten Sie zumindest eine Diät erwägen und langfristig , manchmal auch lebenslang, durchführen. Es bleibt dem behandelnden TA die Möglichkeit, die passende Diät zu empfehlen, was aber nicht bedeutet, dass diese auch sofort anschlagen muss. Jedes Individuum reagiert anders auf therapeutische Massnahmen und jede auch gleichlautende Erkrankung kann einen durchaus anderen Weg der Therapie - weil unterschiedliche individuelle Reaktionen- erfordern. Aber eine Diät bei diesen Symptomen sollten Sie auf jeden Fall erwägen. Weitere spezielle Untersuchungen - Biopsie, endoskopie etc- bleiben davon unberührt. Mit Rezidiven oder Rückfällen müssne Sie aber immer rechnen, trotzdem sollten Sie die einmal eingeschrittene Richtung nicht verlassen, wenn diese zeitweise erfolgreich zeitigte. Und je mehr insbesondere sogenannte Exterten Sie fragen, um so mehr mögliche Sie verunsichernde Meinungen werden Sie sich anhören müssen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag,
vielen Dank für Ihren Antwort. Ich habe jetzt nach Absprache mit dem Arzt Duck Naturfutter gekauft und füttere das seit 2 Tagen. Seither ist der Stuhlgang viel besser geworden, ich weiss nicht ob sie jemals schon so guten hatte. Ich behaupte selbst nicht, Fertigfutter sei schlecht...aber ist es theoretisch möglich, dass ein Hund Trockenfutter schlichtweg nicht verträgt? Ich habe nämlich hier das DUCK getreide- und glutenfrei gekauft, gibt es beim Hund auch sowas wie Zöliakie??
LG
Experte:  VETDoc hat geantwortet vor 7 Jahren.

...es ist auch möglich, dass ein Tier Nassfutter nicht verträgt. Das beruht auf den Inhaltsstoffen, der Herstellungsart und in erster Linie auf den verwendeten Eiweissträgern ( Schwein, Rind, Huhn, Fisch, Tapioka etc.) .

Die mit Veränderung der Dünndarmauskleidung einhergehende "Zöliakie "wird im veterinärbereich nicht gleichbedeutend erwähnt. Allerdings gibt es auch hier entsprechende auf Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Inhaltsstoffen begründete gleichgeartete Krankheitsbilder.

...und wenn sie ein Futter gefunden haben, mit dem Sie die geringsten Probleme haben, dann " never change the winning team"

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
das sagte ich mir auch immer, aber dann wurde uns vom Tierarzt ein Diätfutter einer anderen Marke verordnet, weil unse Hund übergewichtig war. Von da an ging es ständig bergab, aber der Arzt meinte es hätte nichts mit dem Futter zu tun.

Wieviel soll / darf so ein Möpschen eigentlich wiegen?
LG
Experte:  VETDoc hat geantwortet vor 7 Jahren.
Das Gewicht reicht von 5,5-11,5 kg , dabei sind Rüden -weil etwas größer - auch schwerer.
Experte:  VETDoc hat geantwortet vor 7 Jahren.
Das Gewicht reicht von 5,5-11,5 kg , dabei sind Rüden -weil etwas größer - auch schwerer.

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