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kbiron
kbiron, Tierarzt
Kategorie: Reptilien
Zufriedene Kunden: 1372
Erfahrung:  Spezialist für Reptilien sowie Vögel, Heimtiere und Exoten www.reptilientierarzt.de www.reptilienlabor.de
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kbiron ist jetzt online.

Meine beiden Bartagamen haben bei den Augenlidern und in Hautfalten

Kundenfrage

Meine beiden Bartagamen haben bei den Augenlidern und in Hautfalten kleine schwarze Kriechtiere, die wenn mann sie zerdrückt nur mehr brauner saft sind.
Was ist das,sind die gefährlich was kann ich machen soll ich sie entfernen?
Bitte dringend um Hilfe
Vera Schlosser
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Reptilien
Experte:  know-it-vet hat geantwortet vor 5 Jahren.

Liebe Frau Schlosser,

dies sind vermutlich Milben.

Im Internet finden Sie unter Bartagamen und Milben ganz viele Informationen, auch Bilder mit denen Sie vergleichen können.

 

Sofern Ihre Tiere sonst gesund und normal erscheinen, machen Sie heute bitte nichts ! Die Parasiten sind sicher schon länger da, nur blieben Sie unbemerkt.

Milben sind in der Regel speziesspezifisch, so dass sie diese zwar im Terrarium haben, aber selber nicht gefährdet sind.

 

Verwenden Sie kein Mittel aus der Empfehlungsliste des Internets ohne die Diagnose und die Therapie mit Ihrem Haustierarzt abgesprochen haben. Dazu bringen Sie dem Tierarzt bitte ein paar Parasiten mit.

DAzu kann man ein sogenanntes Tesafilm-Abklatschpräparat machen.

 

TEsafilm abrollen und die Klebeseite mehrfach auf die Haut der Tiere drücken. Dann das Ganze leicht auf Papier kleben. Der Tierarzt kann die Parasiten dann unter dem Mikroskop untersuchen und/oder in ein Labor zur Bestimmung schicken.

 

Es gibt keine speziellen Parasitenmittel für Bartagamen etc, die zugelassen sind.

Nicht einfach eine Empfehlung aus dem Internet nehmen, sondern den Hersteller anrufen (macht ihr Tierarzt für Sie) und mit dem Hersteller die Verwendbarkeit für Ihre Tiere abklären lassen.

 

Ich hoffe ich konnte helfen.

Wünsche dennoch herzlich ein Schönes Neues Jahr.

LIebe Grüsse

Dr. G. Bauer

 

Experte:  kbiron hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,
was Sie beschreiben klingt nach der Schlangemilbe Ophionyssus natricis. Diese Milben können die meisten Reptilien befallen und theoretische auch den Menschen. Aber machen Sie sich keine Sorgen, sowas passiert extrem selten.
Sie können die Tiere baden und die Milben mit einem Wattestäbchen aus Ohröffnungen, Maulwinkel, Kloakenspalt und den Achselhöhlen entfernen.
Das beste Mittel gegen Milben und deren Eier ist Hitze, über 65 Grad sterben diese ab. Für das Terrarium reicht es also, wenn Sie alles entfernen, gründlich reinigen und eventuell mit einem Heissluftfön oder Dampfreiniger reinigen. Einrichtungsgegenstände können Sie in den Backofen stecken, bei 100 Grad für eine Stunde.
Die Tiere selbst können Sie natürlich nicht abkochen. Verwenden Sie bitte kein Öl und auch keine "harmlosen" Mittel aus dem Zoofachhandel, auch keine Milbenstrips, Teebaumöl oder sonstige Mittel, insbesondere keine pyrethroidhaltigen. Mit Frontline-Spray (Spray, nicht das "Spot-on") können Sie die Tiere zuverlässig und sicher behandeln. Sie bekommen es beim Tierarzt oder in der Apotheke. Wenn eine Tierklinik in Ihrer Nähe aufhat, können Sie es sogar heute schon holen. Bitte nicht die Tiere einsprühen, sondern etwas in einen Gummihandschuh sprühen und die Tiere damit abreiben. Nicht zuviel, der Tärgeralkohol wird von den Tieren als unangenehm empfunden. Daher auch nicht in kleine Plastikgefässe setzen danach. Am nächsten Tag baden Sie die Tiere und entfernen die toten Milben. In den meisten Fällen reicht eine einmalige Behandlung. Das Terrarium legen Sie erstmal nur mit Zeitung + Papphäuschen aus. Wenn nach 2-3 Wochen nichts mehr an den Tieren zu finden ist, richten Sie das Terrarium wieder ein. Bei dieser Gelegenheit sollten Sie übrigens mal eine Kotprobe untersuchen lassen, denn eventuelle Innenparasiten können jetzt auch behandelt werden, wo die Tiere sowieso in Quarantäne sitzen. Lesen Sie hierzu die Informationen auf www.reptilienlabor.de
Danach sollten die Tiere dann eine Winterruhe machen, sofern dies noch nicht geschehen ist. Auf www.reptilientierarzt.de finden Sie reichhaltige Informationen zu Baartagamen.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen und wünsche Ihnen ein parasitenfreies 2011.
Über ein Akzeptieren der Antwort würde ich mich freuen.
Experte:  kbiron hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,
bitte vergessen Sie nicht auf "Akzeptieren" zu klicken, danke!
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Da ich mich auch von anderen Experten (Tierklinik StrebersdorfÖsterreich)

beraten lassen habe. Diese sind der Meinung sind das 65 Grad bei weitem nicht ausreichen und ich mein Holzterrarium verbrennen soll und die Bartagamen zwar mit Frontline Spray behandeln kann aber auch bekannt sein sollte das es dabei auch zum Totesfall kommen kann.

Ich weis eigentlich nicht wirklich was ich machen soll.

Haben sie schon einmal etwas von Dutchys (Raubmilben) kann ich diese einsetzten oder kennen sie die auch nicht.

Ein neues Terrarium kann und will ich mir wirklich nicht leisten da die Milben ja auch offensichtlich von den Futtertieren kommen.

Ich bitte sie hiermit nochmals um Ihre Meinung da es für mich derzeit nicht wirklich leicht ist das bisherige zu Akzeptieren.

Vielen Dank

VS

Experte:  know-it-vet hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Besitzer,

wenn der Tierarzt vor Ort schon den Parasiten identifiziert hat, dann kann er sich doch auch problemlos um die Therapie kümmern.

Der Tierarzt möge auch klären, was man alternativ zu Frontline nehmen kann. Auch kann man direkt beim Hersteller Rhone Merial anrufen und nochmal konkret nach den Risiken fragen.

 

Wenn Sie holz auf 65 Grad erhitzen, entzündet es sich nicht.

Wenn Sie ein Holzbrett hinter die Autoscheibe im Sommer legen, entzündet es sich dort auch nicht.

Also keine Sorge.

 

Generell wünscht der Kollege Biron allerdings nicht, dass man Reptilien- und Amphibien-Anfragen mit mittlerer Logik beantwortet.

Ich nehme an, Sie haben ihn gefragt und er hat nicht geantwortet.

Sie stehen nämlich jetzt wieder auf meiner Frage-Liste und ich bin nun ein wenig ratlos, ob ich mich hier nochmal äussern soll und kann.

 

Wenn Sie den Parasiten aber ja bereits mit Namen kennen und ohnehin im Internet geübt sind, würde ich Ihnen vorschlagen, sie geben das mal bei Google ein. Es findet sich bestimmt eine Lösung für das Problem.

 

Bitte richten Sie ihre Zahlung an Herrn Biron. Er ist sicher der kompetentere Kollege.

 

Lieben Gruss

Dr. G. Bauer



Verändert von know-it-vet am 04.01.2011 um 20:08 Uhr EST
Experte:  kbiron hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,
entschuldigen Sie meine verspätete Antwort, ich kann zur Zeit nicht mehrfach täglich die Anfragen kontrollieren.
Sie können sich die weiteren Nachforschungen ersparen.
Wenn Sie meine Empfehlungen befolgen, weden Sie erfolgreich sein. Frontline ist das Mittel der Wahl. Todesfälle sind bei der von mir angegebenen Behandlungsweise ausgeschlossen. So etwas kann nur passieren, wenn ein Unerfahrener die Tiere einfach massiv einsprüht. Richtig angewandt ist das Mittel absolut sicher, auch bei weitaus empfindlicheren Arten als Bartagamen.
Nicht ungewöhnlich wären Todesfälle jedoch bei Verwendung z.B. pyrethroidhaltiger Mittel.
Ich behandele im Jahr bis zu 1000 Bartagamen, dies seit 8 Jahren.
Mit der Behandlung von Milben bei Reptilien beschäftige ich mich seit 1992.
Sie brauchen das Terrarium in keinem Fall zu verbrennen. Sollten Sie eine Sauna haben, stellen Sie es für 1 Stunde bei höchster Stufe dort hinein, das überlebt keine Milbe. Wie erwähnt, reicht die normale intensive Hitzebehandlung aber auch aus.
Mit Raubmilben können Sie zwar die Milbenausbreitung eindämmen, aber nicht beseitigen.
Die Milben werden meist durch Tiere oder Gegenstände, die Sie in einem Zoogeschäft kaufen, eingeschleppt. Auf den Futtertieren parasitieren sie aber nicht.
Wenn Sie die Bartagamen erst kurze Zeit haben, kann es sogar sein, dass diese von Anfang an befallen waren und der Befall erst jetzt so stark geworden ist, dass er auffällt.
Wenn Sie noch Fragen haben, melden Sie sich nochmal, prinzipiell ist aber alles gesagt. Weitere Spekulationen sind hier wirklich nicht notwendig.
Ich hoffe, ich konnte Ihre Zweifel ausräumen und bitte Sie nun um ein Akzeptieren der Antwort. Viel Erfolg bei der Milbenbekämpfung, mit freundlichen Grüßen,
Kornelis Biron
kbiron, Tierarzt
Kategorie: Reptilien
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kbiron und weitere Experten für Reptilien sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  kbiron hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,
ich hoffe, Sie konnten die Bartgamen inzwischen von den Milben befreien.
Wenn Sie noch Fragen haben, melden Sie sich, ansonsten herzlichen Dank für das "Akzeptieren".
Mit freundlichen Grüßen,
Kornelis Biron



Verändert von kbiron am 07.01.2011 um 08:23 Uhr EST

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