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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Pferde
Zufriedene Kunden: 16410
Erfahrung:  Zulassung Tierärztekammer Bayern, eigene Pferde- und Kleintierpraxis seit 2004
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Corina Morasch ist jetzt online.

Guten Tag, meine Stute hat seit 3 Wochen hinten einen

Kundenfrage

Guten Tag, meine Stute hat seit 3 Wochen hinten einen geschwollenen Fesselkopf. Schwellung befindet sich leicht aufwärts verlaufend, nach außen minimal warm. Schwellung ist von hinten besser zu sehen, als von vorne. TA war vor drei Wochen da; Beugeprobe ergab gg bis mg Lahmheit. Im Schritt keine Lahmheit. Medikamente gegen Entzündung & Abschwellend. Schwellung war mittelmäßig und ist deutlich zurückgegangen, kaum sichtbar, aber zu fühlen. Ich gehe seitdem täglich spazieren auf Asphalt bis 40min. Schwellung ohne Verschlechterung. Macht ein Termin Ultraschall jetzt Sinn? Eigentlich mind. 3 Wochen boxenruhe, das war nicht möglich, da Stute erstmalig in Gruppe integriert. Vermutung Seiten-/Verbindungsband von Fesselträger/ Zehenstrecker. Wie ernst muss ich eine Überdehnung / Verletzung einstufen und welche Rekonvaleszentzeit muss ich einplanen? Vielen Dank ***** ***** Ihre Antwort! Gruß Petra
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Pferde
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 1 Jahr.

Hallo,

anhand ihrer Beschreibung würde ich von der Symptomatik ebenfalls von einer Sehen-oder Bänderverletzung ausgehen.wie groß hierbei der Schaden ist kann man nur über bildgebende Verfahren feststellen,eine Ultraschalluntersuchng wäre hierbei in jeden Fall sinnvoll und empfehlenswert durchführen zu lassen .Die Therapie,Prognose und Rekonvalenszenszeit hängt von der genauen Diagnose ab und kann von einigen wochen minderstens 6-8 Wochen zu Monaten varieren,da gerade Sehen oder auch Bänderverletzungen entsprechend lange dauern.sie sollten dies daher sehr ernst nehmen und eine Ultraschalluntersuchung machen lassen.Das Pferd auch nur kurz weiterhin auf harten Boden führen,Man kann auch Enelbinumschläge,,Enelbin erhalten sie in der Apotheke machen diese sind bei sehner/Bänderverletzungen unterstützend hilfreich.Die weitere Therapie richtet sich nach dem Ort und der schwere des Schadens,eventuell wären Hyaruloninjektionen an die betroffene Stelle etc sinnvoll,auf die Koppel oder Paddock würde ich sie im Moment nicht lassen.Ich drücke die Daumen.

Beste Grüße und alles Gute

Corina Morasch

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Vielen Dank für die Rückmeldung. Ja, besser wäre Boxenruhe. Die Stute würde jedoch extrem unruhig in der Box sein und sich auf engstem Raum bewegen ... Wir haben das versucht und sie wieder in ihre neue Gruppe rausgebracht. Leider habe ich nur die Wahl zw. Pest und Cholera. Ich habe sie von Einzelhaltung in einem Luxusstall nun gerade umgestellt in Gruppenhaltung und sie reagiert auf Trennung von der Gruppe noch extrem kopflos! Was halten Sie von der unterstützenden Behandlung mit Amplivet? Und gibt es einen Zusammenhang mit den Hormonen und weichen Sehnen? Die Stute ist seit der Umstellung in einer Art Dauerrosse? Angeblich kann Zuviel Östrogen den sehnen/ bänderapparat negativ beeinflussen?
Gruß
Petra Postel
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 1 Jahr.

Hallo,

es sollte zunächst eine Ultraschalluntersuchung erfolgen um den genauen Schaden festzustellen,ja unterstützend können sie Amplivet geben.Es ist richtig das zuviel Östrogen eventuell den Sehen-Bänderappeerat negativ beeinflussen könnte,sehe hier aber keinen Zusammenhang,eher hat sie durch die Eingewöhnungsphase in die Herde zu diesem schaden mit beigetragen.Der Untergrund sollte möglichst fest sein also kein Matschpaddock und nicht allzu groß.Eventuell kann man sie mit nur einem Pferd zusammenstellen ,da viel Bewegung gerade auf weichen Boden leider die Heilung deutlich verzögert.

Beste Grüße und alles Gute

Corina Morasch

Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 12 Monaten.

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Beste Grüße und alles Gute,

Corina Morasch

Tierärztin