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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Pferde
Zufriedene Kunden: 16584
Erfahrung:  Zulassung Tierärztekammer Bayern, eigene Pferde- und Kleintierpraxis seit 2004
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Corina Morasch ist jetzt online.

Hallo, mein 17 jähriger Wallach hat seit über einem halben

Kundenfrage

Hallo,
mein 17 jähriger Wallach hat seit über einem halben Jahr eine Hufrollenentzündung. Wir haben alles versucht, Hyaloronsäure/Cortison, viel Stehen, langsam wieder bewegen. Er lahmt immer noch - sogar im Schritt sichtbar. Eine Besserung ist nicht in Sicht. Ist ein Nervenschnitt eine Lösung? Oder sollte ich ihn einschläfern? Er ist immer sehr aktiv gewesen, das weitere Stehen sehe ich nicht als pferdefreundliche Lösung.
Vielne Dank für eine Information...
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Pferde
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 2 Jahren.
Hallo,

danke für Ihre Anfrage.

Können Sie mir über die aktuell angewendete Therapie bitte noch mehr Informationen geben? In welchem Zeitraum wurde die Hyaloronsäure/Cortison gegeben? Was wurde noch gegeben? Wurde einmal ein Blutbild gemacht?

Beste Grüße und alles Gute,
Corina Morasch
Tierärztin
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Wir haben zunächst im Juli Methacam verabreicht, dann 2 mal Hyaloronsäure/Cortison (August und November) gespritzt. Ansonsten wurde nichts verabreicht. Das Pferd stand in der Box seit Juli, wurde täglich 10 Minuten im Schritt geführt. Es wurde kein Blutbild gemacht.

Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 2 Jahren.
Hallo,

Stehen ist gerade bei einer Hufrollenentzündung eher schlecht,daher ürde ich ihnen raten ihn tgl auf ein großes Beegungspaddock oer auch eide eventuell in Offenstallhaltung zu stellen um zu sehen ie es sich durch regelmäßige Beegung zunächst aber ohne reiterliche Belastung verändert ,also ob es schlechter oder besser ird.Hat er einen Spezielbeschlag wie Eiereisen mit Einlagen? enn nicht wäre dies empfehlenswert zu versuchen.Wie wurde die Diagnose gestellt durch Leututngsanästehesien und öntgen,konnnte damit eine andere eventuell auch weitere Ursache ausgeschlossen werden?Bevor sie eine Entscheiduung bzgl Einschläfern treffen sollte dies in jeden Fall eindeutig abgeklärt werden,da eine so doch hochgradige Lahmheit für eine Hufrollenentzündung als alleinige Ursache eher sehr ungewöhnlich ist.Daher ären sicher eiterführende diagnostische Maßnahmen wie ein Szinthi oder CT bz Kernspinn in einer Pferdeklinik empfehlenswert machen zu lassen.Da eine Hufgelenksproblematik ,auch ein Chip oder ein Problem am Bänder-Sehnenapperat so nicht auszuschließen wäre.Ein Nervenschnitt ist dann nur empfehlenswert,enn das Pferd nicht mehr geritten wird und es auch eindeutig ist,daß die Hufrolle alleine dafür verantwortlich ist und nicht sekundär eine weitere Ursache für die Lahmheit vorhanden ist.Ich persönlich rate nicht zu einen Nervenschnitt da die Pferde damit enig Gefühl im HUIfbereich haben und Hufprellung etc somit oft nicht oder zuspät erkannt werden und daher ein solches Pferd auch nicht mehr unter dem Reiter belastet erden sollte,da die Grunderkrankung die Veränderung der Hufrolle ja weiter besteht.Das Pferd allerdings nur tgl 10 Minuten zu führen ist in jeden Fall keine Lösung,dann sollte man es mit tgl Paddock-oder Koppelgang versuchen ,bei eienr Verschlechterung bzw keiner Verbesserung kann man dann immer noch die Euthanasie in Betracht ziehen,as dann sicher im Sinne des Pferdes ratsam wäre,zuvor würde ich aber gegebenfalls die Ursache nochmals in einer Pferdeklinik für die deutliche Lahmheit abklären zu lassen um dann so eine Entscheidung besser treffen zu können.

Beste Grüße und alles Gute

Corina Morasch