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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Pferde
Zufriedene Kunden: 16576
Erfahrung:  Zulassung Tierärztekammer Bayern, eigene Pferde- und Kleintierpraxis seit 2004
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Corina Morasch ist jetzt online.

Hallo Seit 1 Jahr habe ich einen jetzt 19jährigen Haflingerwallach

Beantwortete Frage:

Hallo
Seit 1 Jahr habe ich einen jetzt 19jährigen Haflingerwallach als Gesellschaft zu meiner 21jährigen WB-Stute. Leider ist er von Anfang an (auf Nachfrage auch bei der Vorbesitzerin, zu der ich immer noch guten Kontakt habe) gelegentlich im Schritt gestolpert - nur leicht, fing sich immer gut auf. Seit ein paar Wochen aber stolpert er immer öfter stärker, z.T. auch im Trab. Hatte hier schon diverse Fachleute: Huforthopäde, Osteopath, Trainerin und Züchterin (Haflinger), auch homöopathisch wurde er schon behandelt.
Gutes Gangbild, kein Lahmen, kein Stolpern auf glatten Böden, sondern nur auf Graswegen. Gut ausgebildetes Pferd, war Deckhengst, wird jetzt nur noch im Gelände geritten.
Verdacht auf Arthrose/Chip im Karpalgelenk, auf dem eine dicke Galle sitzt - die hat er unverändert seit Jahren.
Er ist sonst ein tolles Pferd, perfekter Charakter, nur lieb, kann jeden draufsetzen (habe Kinder), versteht sich super mit meiner Stute, total unkompliziert.
Soll auf Empfehlung nach einem besser passenden Sattel schauen, aber an dem wird es wohl nicht liegen, dass er stolpert. ACTH-Test negativ - den machten wir, weil er am Hals seit kurzem etwas Winterfell bekommt (hatte aber im Frühjahr bald und schnell den Fellwechsel hinter sich). Pferd wird 3-5 mal die Woche jeweils eine gute Stunde im Gelände geritten - von Freizeitreitern, die aber ordentlich reiten.
TA mit Beugeprobe, Röntgen etc. liegt bei geschätzten 400€, schiebe ich vor mir her. Was bringt es mir, wenn ich die genaue Diagnose habe?
Dachte anfangs, dass er einfach aus Unaufmerksamkeit stolpert, weil er eh ein wenig schlurft. Wenn er jetzt aber anfängt, auch in schnelleren Gangarten stärker zu stolpern (fiel bisher nie hin dabei), wird das Reiten bald zu gefährlich.
Wer kann mir Idee oder Tipps liefern?
Habe die Pferde bei mir auf dem Hof im Offenstall mit mehreren Stunden Weidegang täglich + Rundlauf. Bioheu, etwas Luzernecobs, gutes Mineralfutter und Kräuter. Figur einwandfrei, Fressverhalten auch. Eigenen Stall seit 8 Jahren, eigene Pferde seit 21 Jahren.

Danke ***** ***** Antworten!
Claudia
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Pferde
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo,

die Ursache findet man sichern ur über weiterführende tierärztliche Behandlungen wie Röntgen etc heraus.Arthrose ist hierfür oft eine mögliche Ursache.Ist er beschlagen oder barhuf?Sollte er barhuf sein würde ich ihne n raten ihn zunächst erst einmal beschlagen zu lassen.haben sie ihn auch auf einen reitplatz geritten um zu testen ob er dort auch häufiger stolpert oder eventuell dort nicht.Auch die reitweise kann mit eine Rolle spielen,Pferde die sehr auf der Vorhand laufen stolpern z.B. auch deutlich häufiger,möglicherweise würde es helfen ihn etas mehr auf die hinterhand zu setzten,möglicherweise durch etwas zusätzliche dressurmäßige Arbeit.Ich gebe ihnen recht an dem sattel liegt es sicher alleine nicht,nur kann ein sehr gut sitzender satttel ot auch einiges Ausgleichen was dann dem stolpern entgegen wirken könnte.Unterstützend könnten sie ihn für den Gelenksstoffwechsel Teufelskralle und Ingwer füttern,dies unterstützt generell den Gelenksstoffwechsel,oder ein Ergänzungsfutter wie Mobifor GR von der firma Nutrilabs als Kur über 6-8 Wochen geben,erhalten sie beim Tierarzt.Sollte er jedoch dann weiterhin vermehrt stlpern würde ich raten ihn tierärztlich genauer untersuchen zu lassen auch wenn dies dann einige hundert Euro kostet,da man dann gegebenfalls eine gezeilte therapie durchführen könnte wenn dies nötig sein sollte.

Beste Grüße und alles Gute

Corina Morasch
Corina Morasch und weitere Experten für Pferde sind bereit, Ihnen zu helfen.