So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Corina Morasch.
Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Pferde
Zufriedene Kunden: 16242
Erfahrung:  Zulassung Tierärztekammer Bayern, eigene Pferde- und Kleintierpraxis seit 2004
48487448
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Pferde hier ein
Corina Morasch ist jetzt online.

Hallo Bei meiner stute 18, freizeitpferd leichte!dresszr u

Kundenfrage

Hallo
Bei meiner stute 18, freizeitpferd leichte!dresszr u gelände-wurde nach akutem trauma HR vor 4 wochen nun im stationären ultraschall sehnenscheidenentzündung festgestellt aber vor allen dingen chronische verdickung untere beugesehne uber ganzen darstellbaren bereich u teilweise obere beugesehne mit betroffen. Keine akutschäden.sondern verkalkung vernarbung.also definitiv altschaden
Schwellung stark trotz entwässerung und phenylbutazon plus traumeel etc kühlen crucura..schritt harter boden fuhren. Sie lahmt beim vorführen im trab sobald länger linke hand.Empfohlen wird jetzt behandlung mit aufbereitetem eigenblut. Was ich noch nicht verstehe..trotzvertrauen zur tierklinik:
Wieso macht diese behandlung bei bereits chronischem verlauf sinn? Es ändert ja am vernarbten gewebe nichts? Und macht es "nur" für die sehnenscheiden entzündung sinn? An der verlaufslänge ändert sich ja nichts? Was ist in diesem fall-alternativ oder ergänzend- von anderen verfahren zu halten? Zb blutegel lymphdrainage...leider ist das geld mehr als knapp.andererseits macht die eigenblkut behandlung ja nicht mehr lange sinn da akut zustand fast 5 wochen her.
Ganz herzlichen dank!!!
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Pferde
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

danke für Ihre Anfrage.

Die Eigenblutbehandlung ist primär für die akute Entzündung gedacht, da haben Sie Rechte. Da die aktuellen Medikamente nicht ausreichend angeschlagen haben, wäre dies auch nach der Zeit noch eine Alternative.

Ist sichergestellt, dass keine äußere Verletzung vorliegt? Könnten Keime eingedrungen sein, welche die Schwellung nicht abklingen lassen? Wird Antibiotika gegeben?

Gruss,
Corina Morasch
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
keine äußere Verletzung ( höchstens minimal vom rasieren für Ultraschall) .Kein Antibiotikum .
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

es gibt durchaus noch andere Therapiemöglichkeit ,welche aber auch mit zum Tei erheblichen Kosten verbunden sind.Zunächst gäbe es Injektionen direkt an die betroffene Sehne bzw den betroffenenen Sehnenbereich,Müller-Wohlfahrt wäre z.B. eine solche Injektion.Diese enthält Kälberblut,Traumeel und einen Entzündungshemmer ,damit will man bewirken ,daß man den betroffenenen Bereich aktiviert und anregt,so daß die Durchblutung an der Stelle zunimmt und somit "zerstörte Zellen schneller abtransportiert werden und sich neue Zellen bilden,was dann zur Folge hat daß die Entzündung zurückgeht,etwas vereingfacht ausgedrückt und eine Heilung bzw reperation der Sehne erfolgen kann.Auch eine Stoßwellentherapie funktioniert nach dem gleichen Prinzip und wäre sicher eine bei ihrem Pferd zu empfehlende Therapiemaßnahme.Ansonsten könnte man es auch noch mit Hyarulonsäureinjektionen versuchen,welche auch recht erfolgsversprechend bei bereits chronischen Entzündungen mit vorhandenen Narbengewebe eingesetzt werden.Meist führt man 2 Injektionen innerhalb je nach Erfolg der ersten 4-6 Wochen durch.Es gäbe auch noch eine stammzellentherapie,wobei man vom Pferd gewonnenen Stammzellen an die betroffenene Stelle injeziert um ebenfalls zu erreichen daß sich neue Zellen dort bilden,diese ist wenn man es richtig anwendet,aufbereitung der Stammzellen etc sehr Kostspielig und keider auch nicht erfolgreicher als die oben erwähnten Maßnahmen,meiner bisherigen Erfahrung nach.Man könnte es sonst noch mit einer magnetfeldtherapie versuchen,auch dieses bewirkt eine Durchblutungssteigerung an der betrofffenen Stelle,welche durchaus auch woie Stoßwelle tiefenwirksam ist.Eine Leberergeltherapie kann man gerne zusätzlich noch durchführen reicht aber gerade bei vernarbungen leider alleine sicher nicht aus.Ich würde ,da ich selbst bei Injektionen immer sehr vorsichtig bin,da es dabei leider auch zu einer Infektion,Keimeinschleppung durch das Einstechen kommen kann ,ihnen am ehersten zu einer Stoßwellentherapie raten.Zur Unterstützung können sie gerne dann auch noch Ergänzungsfutter wie Alvitan Cartilgo von der Firma Albrecht oder Supersulf von der Firma Nutrilabs geben.Auch ein entsprechender orthopädischer Beschlag wäre dann empfehlenswert,wie z.B. ein Stegeisen,je nach Hufstellung am besten mit einem Schmied besprechen.Leider dauert die "Heilung"" bzw bei Sehnenverletzungen die Reperation sehr lange d.h.mit 6-12 Monaten ist zu rechnen,dabei führt man wie bereits durchgeführt das Pferd anfans schritt auf harten Boden,beginnend mit 5 Minuten und steigert dies dann über 3 Monate auf ca 1 Stunde.Oft ist es dann empfehlenswert das Pferd dann noch für 4-6 Monarte auf die Koppek zu geben,vorausgesetzt die Ultraschalluntersuchung zeigt einen guten Befund um der sehne die zeit zu geben wieder an Zug-und reißfestigkeit zu gewinnen.

Beste Grüße und alles Gute

Corina Morasch
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte bewerten Sie meine Antwort positiv wenn Sie zufrieden sind. Nur durch eine positive Bewertung wird meine Arbeit vergütet. Sollten Sie noch nicht zufrieden sein, können Sie beliebig oft nachfragen, bis Sie eine zufriedenstellende Antwort erhalten. Prinzip von justAnswer ist, die Bemühungen der Experten durch Anklicken einer positiven Bewertung zu honorieren. Vielen Dank im Voraus.

Beste Grüße,
Corina Morasch
Tierärztin

Ähnliche Fragen in der Kategorie Pferde