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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Pferde
Zufriedene Kunden: 1190
Erfahrung:  Zulassung Tierärztekammer Bayern, eigene Pferde- und Kleintierpraxis seit 2004
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Corina Morasch ist jetzt online.

Hallo, ich habe eine Frage wegen meiner 28jährigen Araberstute.

Kundenfrage

Hallo,
ich habe eine Frage wegen meiner 28jährigen Araberstute.
Sie hat diverse Vorerkrankungen. Zum Einen hat sie bereits ihr halbes Leben Melanome, die mittlerweile rund um After und Schweifrübe sehr groß sind. Zum Anderen hatte sie Ende August hinten ein dickes Bein mit erhöhter Temperatur. Zunächst bekam sie Injektionen in den Brustmuskel. Die Injektionsstelle ist sehr stark angeschwollen, vermutlich weil die Stute das Mittel nicht gut vertragen hat. Die Tierärztin entschied sich deshalb die nächste Injektion an der Kruppe vorzunehmen.
Bereits während des Spritzens knickte die Stute hinten links ein. Kurz darauf bemerkte ich, daß sie sich kaum noch und nur unter größten Schmerzen bewegen konnte.
Sowohl an der ersten, als auch an der zweiten Injektionsstelle bildeten sich starke Schwellungen. An der vorderen Injektionsstelle bildete sich ein Abszeß. Das Pferd konnte sich einige Zeit kaum bewegen und hatte starke Schmerzen. Sie stürzte auch mehrfach und konnte nur mit Hilfe wieder aufstehen. Bis jetzt kann sie, wenn sie liegt, ohne Hilfe nicht mehr aufstehen, was sie vor der Injektion in die Kruppe problemlos konnte. Auch hat sie noch Schwierigkeiten länger auf dem linken Hinterbein zu stehen (z.B. beim Schmid). Was ihren Allgemeinzustand angeht,geht es ihr nicht schlecht. Sie hat wieder deutlich zugenommen, ist interessiert an dem was um sie rum passiert, geht gerne auf die Weide und verjagt die anderen Pferde vom Futter, damit Sie ihr nichts wegfressen. Käme es nicht ca. einmal die Woche vor, daß sie Hilfe beim Aufstehen braucht, wäre ich zufrieden.

Die Stute hat seit gestern hinten geschwollene Beine. Links deutlicher als rechts. Dieses Bein ist auch wärmer. Körpertemperatur 37,7°C. Am Sonntag ist sie wieder festgelegen. Möglicherweise hat sie sich dabei verletzt. Bemerkt habe ich aber nichts.
Da es sehr matschig ist, kann sie derzeit auch nicht auf die Weide, hat also kaum Bewegung (ich getraue mich nicht mit ihr spazieren zu gehen, da sie sicher ein paar Bocksprünge macht und dabei schon beinahe gestürzt wäre. Wie gesagt, kommt sie alleine nicht mehr hoch. Das will ich draußen nicht riskieren.) Bewegen geht also gerade nur im Stall und auf dem Paddock (zusammen ca. 80qm. Nicht sehr viel aber ich drehe so oft es geht mit ihr dort ein paar Runden).
Seit drei Wochen bekommt sie Phenylbutazon. Es war ein Versuch, weil ich mir nicht sicher war, ob sie vielleicht Arthrose hat und dadurch Schmerzen beim Laufen. Tatsächlich ist sie nach der ersten Dosis buckelnd über die Weide gallopiert, was sie schon lange nicht mehr gemacht hat. Von zunächst sieben ml, habe ich sie auf jetzt drei ml runterdosiert, da Phenylbutazon ja nicht längere Zeit gegeben werden soll und die Tierärztin meinte, daß vielen Pferden eine so geringe Dosis ausreicht. Tatsächlich rennt sie zwar nicht mehr, vermeidet aber auch nicht sich zu bewegen.

Meine Fragen:
Denken Sie, daß die Stute nicht aufstehen kann, weil bei der Injektion ein Nerv geschädigt wurde? Können wir etwas tun, daß das wieder besser wird?

Für ihr dickes Bein mache ich Angussverbände mit Vet-Sept Lösung, gebe Traumeel und versuche ihr so viel Bewegung zu verschaffen wie unter diesen Umständen möglich ist. Ist das Ausreichend?

Tetanusimpfung wäre im August wieder fällig gewesen. Sollte die jetzt nachgeholt werden oder kann ich davon ausgehen, daß noch Schutz besteht?

Gibt es ein schonenderes Schmerzmittel als Phenylbutazon, daß sie dauerhaft kriegen kann?

So, ich hoffe, daß ich jetzt nicht zu viele Fragen gestellt habe und bin schon sehr gespannt auf ihre Antwort.

Viele GrüßeXXXXX XXXXX D.

P.S. Entschuldigung wegen dem langen Text, aber bei der alten Dame gibt es was Krankheiten angeht leider einiges zu berichten.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Pferde
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

danke für Ihre Anfrage, welche ich gerne beantworte.

Wurde einmal ein Blutbild zur Kontrolle gemacht?

Beste Grüße und alles Gute,
Corina Morasch
Tierärztin
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Nein, Blutbild wurde nicht gemacht.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Erneut posten: Antwort kam zu spät.