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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Pferde
Zufriedene Kunden: 16251
Erfahrung:  Zulassung Tierärztekammer Bayern, eigene Pferde- und Kleintierpraxis seit 2004
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Pferde hier ein
Corina Morasch ist jetzt online.

Guten Abend, ich h tte eine Frage bez glich meines Pferdes. Seit

Kundenfrage

Guten Abend,

ich hätte eine Frage bezüglich meines Pferdes.
Seit ca letzem Jahr Frühling hat es immer wieder eine unspezifische Lahmheit gehabt welches aber mit zuerst Ruhe und anschliessendem langsam wieder bewegen besser wurde. Es kam aber immer wieder mal, vor allem nach buckelattacken auf dem Paddock oder dergleichen. Mittlerweile haben wir schon 3 Tierärzte durch. Der letzte hatte geäussert es wäre einen Sehnenscheidenentzündung, chronisch. Hat hyalyronsäure hinein gespritzt und gemeitn, jetzt langsam aufbauen und nach einigen wochen dann mit Traben anfangen. Alles auf hartem Boden. Dies ging relativ gut seit Dezember letzten jahres. Immer wieder mit rückschlägen und einer dicken Sehne und ner unspezifischen Lahmheit aber für höchstens 3-4 Tage. Nun ists wieder sehr schlimm, nach einem Koppelbuckler und Ausrutscher.
Nun hiess es auch davor vom Tierarzt eigentlich "normal bewegen, auch wenn er bissl unsauber läuft" konnt ich mir nicht ganz vorstellen das dies stimmt...Jetzt überlegen wir, da im Raume stand eine OP? oder Magnetfeldtherapie? Wir wissen moemntan nicht weiter. Vor allem wie wir das in den Griff bekommen können (am besten ohne OP !)

Vielen Dank XXXXX XXXXX Hilfe schonmal im Vorraus!
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Pferde
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

 

um ihnen helfen zu können benötige ich noch ein paar Informationen.

 

-wie wurde die Diagnose einer Sehnenscheidenentzündung gestelltßWurde eine Ulraschalluntersuchung durchgeführt?Wurden zur diagnosestellung Leitungsanästhesien durchgeführt?

-welche therapeutischen maßnahmen wurden sonst durchgeführt,Spezialbeschlag?Enelbinbehandlung?

-wie alt ist ihr pferd und welche Rasse?Handelt es sich um ein Dressur-spring oder Freizeitpferd?

 

beste Grüße

 

Corina Morasch

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Die Diagnose wurde mit einer LAhmheitsuntersuchung und Leitungsanästesien durchgeführt, zusätzlich ist die sehne knapp oberhalb des Fesselbeins dick angeschwollen. Ultraschalluntersuchungen haben bis jetzt keine stattgefunden.

Sonstige Therapeutische Maßnahmen war eigentlich nur, das er größere Eisen bekommen hat (bzw länger nach hinten rausgehend) und sonst nur die Hyalyronsäure neben schonen und vorsichtigem bewegen.

Das PFerd ist ein Haflinger und 10 Jahre alt, es ist mehr ein Freizeit/Westernpferd, mit Zirzensik und Bodenarbeit vor ein zwei Jahren. Aber kein Turnierpferd oder "hochleistungssportler"

Vielen dank, XXXXX XXXXX sie haben einen guten Rat für mich.

Mit freundlichen Grüßen,

Anja Haensch
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

zunächst würde ich inen raten um das genaue Ausmaß der Sehnenschädigung zu erkennen,eine Ultraschalluntersuchung durchführen zu lassen um damit dann auch eine bessere prognose und Therapie stellen bzw durchführen zu können.Ein Sehnenschaden größeren ausmaßes wovon ich in ihrem fall leider ausgehe ist ein sehr langwierigeer Prozeß bis zu einem Jahr,da die sehne sich nicht regenerieren kann sondern nur eine Reperation stattfindet,dies bedeutet daß sich eine Art Ersatzgewebe bildet,was nie wieder ganz die Festigkeit und stabilität des ursprungsgewebes besitzt und sehr lange braucht um zuminderst ein einigermaßen stabiles Gewebe darzustellen und oft durch unkoolrdinierte Bewegungen oder zu Früher zu starker Belastung wieder "kaputt" geht,wenn dies dann öfter passiert handelt es sich um einen chronischen Defekt und Das Ersatzgewebe wird dadurch bedingt auch immer schlechter.Sie sollten daher ihr Pferd in den nächsten Wochen nicht unkoordiniert Bewegen,also kein Paddock oder Koppel.je nach Ausmaß des Schadens müßte es eventuell auch ein paar wochen komplett stehen und dann mit einem Führprogramm ganz langsam wieder aufgebaut werden,dies kann Monate dauern,fängt man zu früh wieder an wird die Sehne dann leider nicht "heilen" können.Ferner sollte man in der akuten Phase kühlende Verbände erst mit Rivsanol dann mit Enelbin durchführen,zusätzlich auch entzündungshemmende Medikamente wie Metacam,Hippopalazone etc geben,das Bein dazu immer mit Bandagenunterlagen bandagieren.Als Beschlag Eiereisen oder Stegeisen zur Enlastung der Sehne anbringen.Je nach Schaden eventuell auch eine Stoßwellentherapie durchführen lassen,Beurteilung darüber über die Ultrascalluntersuchung.Eine Operation bringt bei einem Sehnenschaden meist nichts im Gegenteil und wenn käme nur eine Durchtrennung des Fesselringbandes in frage,wenn dies die Ursache für das Sehnenproblem ist.Auch eine Stammzellentherapie wird heutzutage bei Sehnenschäden durchgeführt,diese ist wenn sie richtig durchgeführt wird recht teuer und die Wirkung auch umstriiten.Zusätzlich Injektionern wie Müller-wohlfahrt,sprechen sie darüber mit einen kompetten pferdetierarzt,Ich würde ihnen auch raten ihr pferd in einer Pferdeklink via Ultraschall untersuchen zu lassen,da diese Behandlungsmethoden wie Stoßwelle etc dann auch meist durchführen können.Zusätzlich können sie die Heilung auch mit ergänzungsfutter wie Cartilago von Albrecht oder Mobifor von Nutri labs etc unterstützen.wichtig ist ihrem Haflinger viel Zeit und konsequente Ruhe zu geben,auch wenn dies bis zu einem Jahr dauern kann,ansonsten ist die Sehne irgendwann irreversibel geschädigt.

 

beste Grüße und alles Gute

 

Corina Morasch

Corina Morasch und weitere Experten für Pferde sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen vielen herzlichen dank sie haben mir wirklich sehr weiter geholfen!
Nach all den unterschiedlichen verwirrenden Aussagen der bisherigen Tierärzt war dies die erste klare Antwort seit Monaten. Danke!

Mit freundlichen Grüßen
Anja Haensch
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

bitte gerne und alles Gute für ihren Haflinger,lassen sie ihm viel Zeit,lieber mehr als der Tierarzt vorschlägt,dies zahlt sich aus,auch wenn er mal eine Zeit in der Box stehen muß.

 

Beste Grüße und alles Gute, Corina Morasch

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