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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin,Dr.
Kategorie: Pferde
Zufriedene Kunden: 7017
Erfahrung:  eigene Tierarztpraxis und Praxis f. Verhaltenstherapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

hallo, ich habe einen zweij hrigen hengst, mit dem ich gerade

Kundenfrage

hallo, ich habe einen zweijährigen hengst, mit dem ich gerade versuche bodenarbeit zu machen. gerade an der longe und bei der gerte weigert er sich so extrem, dass er jedesmal auf mich zu geht und vor mir steigt. er hat mich zweimal schon extrem verletzt. ich habe zwar keine angst vor ihm, aber ein gewisses unbehagen ist schon dabei. an was kann sein verhalten liegen?
bei meinen zwei anderen pferden die ebenfalls hengste waren, habe ich es ganz genauso gemacht. ich würde also schon sagen, das es nicht daran liegt, das ich mich bei pferden falsch verhalte. lg diana
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Pferde
Experte:  PferdeDoktor hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Tag. In diesem Fall haben Sie es mit einem sehr auf Dominanz bedachten Tier zu tun. Da es Sie bereits soweit hatte, dass es in Ihre Nähe gelangte und - wie Sie sagen - zweimal verlettzt hat ist dieser Hengst auch als aggresiv einzustufen.

 

In der Wildniss wäre er der perfekte Bewacher seiner Stuten und Fohlen.

 

Er würde nichts durchgehen lassen. Sie sollten weiterhin keine Angst zeigen aber sehr vorsichtig sein und stets eine Ausweichmöglichkeit in die "Sicherheit" haben. Es ist richtig auch weiterhin Ungehorsam zu ahnden. Hoffentlich lernt er bald, dass er von Ihnen abhängig ist !. Viel Erfolg.

Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo, wenn Ihr Hengst auf sie zugeht und steigt, handelt es sich vermutlich um ein Dominanzproblem. In der Regel hilft hier wirklich nur Konsequenz und bitte achten Sie in allem auf die Rangordnung! (Hengst ist leider nicht gleich Hengst)
Bodenarbeit in jeder Form schafft Bindung und Vertrauenund ist häufig der Schlüssel zum Erfolg!Belohnen Sie ihn für gutes Verhalten.Aber auch eine gewisse Form von Dominanz Ihrerseits muss sein, damit er lernt , dass er nicht mit allem durchkommt. Wichtig ist natürlich nicht nur eine ausreichende Bewegung sondern vor allem auch viel Kopfarbeit (z.B.Clickertraining mit Target) für den Hengst.Und Geduld!
Viel Glück
Dr. Tierärtin für Verhaltenstherapie
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Morgen,
Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung! Ich kenne das Problem nicht nur als Spezialistin für Verhaltenstherapie beim Pferd, sondern auch von meinem eigenen Hengst.
Sollte Ihnen meine erste Antwort geholfen haben, drücken Sie bitte auf akzeptieren.
mfg
Dr.Tierärztin für Vt