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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Nagetiere
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Hallo! Mein Degu hat einen großen Buckel am Rücken. Neuerdings

Kundenfrage

Hallo! Mein Degu hat einen großen Buckel am Rücken. Neuerdings zieht er nur noch sein Bein hinterher. Ist das ein Tumor?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Nagetiere
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 3 Jahren.
Guten Morgen,

je nachdem, ob der Buckel selbst schmerzhaft ist, könnte es sich um einen Abszeß oder einen Tumor handeln.
Da die Lahmheit erst neuerdings aufgetreten ist, scheint ein Tumor etwas wahrscheinlicher zu sein. Bei einem Abszeß fällt die Schmerzhaftigkeit an der Stelle sowie meist vermehrte Wärme und eine leichte Fluktuation auf. Die ist bei einem Tumor nicht der Fall.
Je nachdem, wie gut das Tier sich anfassen läßt, könnte man dies also unterscheiden.
Wenn die Zubildung sehr groß ist, sind die Erfolgsaussichten einer eventuellen OP umso geringer, da einfach nicht genug Gewebe zum Verschluß der Wunde vorhanden sein dürfte.
Die Injektion, die der Tierarzt verabreicht hatte, war vermutlich ein Antibiotikum. Bei einem Abszeß sollte sich dadurch eine gewisse Verbesserung ergeben haben. Da dies nicht der Fall zu sein scheint, ist auch daher ein Tumor nicht unwahrscheinlich.

Nun gibt es im Falle eines Tumors leider keine gute Therapie außer der OP. Da Degus jedoch sehr narkoseempfindlich sind, ist dies nicht unbedingt zu empfehlen.
Die Lahmheit könnte im Falle eines Tumors durch invasives Wachstum in Nachbargewebe bedingt sein und würde für ein rasches Fortschreiten der Erkrankung hindeuten.

Ich würde empfehlen, da unterdessen sicherlich seit der Injektion einige Tgae vergangen sind, die Zubildung nochmals vom Tierarzt abtasten zu lassen, ob ein Abszeß wirklich auszuschließen ist. Dieser braucht einige Tage, um zu "reifen". Erst dann könnte er gespalten werden. In dieser Zeit verändert sich auch die Konsistenz.


Da es bei einem Tumor keine Therapie gäbe, wäre dies entscheidend für das Tier.



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Vielen Dank im Voraus !


Mit freundlichen Grüßen,


Christiane Jahnke

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