So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Tierarzt - Homö...
Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Katzen
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
49600720
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Katzen hier ein
Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Mein Main Coon Kater, war mit meinem Sohn im Garten. Er war

Kundenfrage

Mein Main Coon Kater, war mit meinem Sohn im Garten. Er war an der Leine und hat am Buchsbaum geschnüffelt. Plötzlich hat er meinen Sohn angefaucht. Der wieder rum hat sich erschrocken, hat Angst bekommen, die Leine fallen lassen und ist weggerannt. Durch eine Hecke wurde mein Sohn gebremst und der Kater ist ihm auf den Rücken gesprungen. Wollte auch nicht von ihm ablassen. Mein großer Sohn kam zur Hilfe und hat versucht ihn von meinem Sohn fern zuhalten. Dann kam mein Mann und zog den Kater an der Leine weg. Worauf hin er auch angegriffen wurde. Mein Kater ist 1Jahr und 4 Monate alt und wurde als erstes ,nach dem Angriff, kastriert. Er ist bei einer Frau zur Beobachtung. Ich verstehe sein Verhalten nicht und keiner kann mir Auskunft geben. Warum er auf meinen 6jährigen Sohn, dessen Bruder und meinen Mann losging. Mich hat er auch angeknurrt. Mein Mann ist leider kein Tierfreund, akzeptiert aber den Kater und behandelt ihn auch gut. Nur hat er große Angst den Kater wieder her zu holen.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Katzen
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo,

am wahrscheinlichsten ist, daß er sich vor irgend etwas erschrocken hat oder Schmerzen hatte und fälschlich Ihren Sohn als Ursache angesehen hat.

Er sollte auf jeden Fall tierärztlich untersucht werden, ob Schmerzen eine Ursache für die Angriffe sein könnten. Auch eine Blutuntersuchung wäre sinnvoll, um Entzündungen oder z.B. eine Schilddrüsenüberfunktion als Ursache auszuschließen.

Wie verhält er sich denn bei der Dame der Nothilfe?


Bitte - falls Sie die Katze wieder nehmen: sehr genau auf die Körpersignale Ihrer Katze achten, in der Regel wird kurz vorgewarnt, erkennbar daran, daß die Katze fFolgendes zeigt: unruhig, legt die Ohren leicht zurück, versteift sich, schlägt mit dem Schwanz....
Dann bitte sofort mit Steichen aufhören / Katze ignorieren. Kinder sollten generell erst ab frühestens 8 Jahre allein mit Katzen oder auch Hunden gelassen werden.


Evtl. könnte Kontakt zu anderen Katzen helfen (evtl. 2. Katze anschaffen).

Es könnte sich auch um eine umgeleitete (Spiel-) Aggression handeln, weil die Katze im Alltag nicht ausgelastet ist. Sinnvoll wäre hierfür viel Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen (siehe unten).



Theoretisch wären auch Hirnveränderungen oder andere schwere Erkrankungen für die Attacken denkbar. (die könnte man nur mittels CT feststellen /ausshließen)


Folgenden Maßnahmen sind zum Umleiten der Aggressivität oft hilfreich (jede Katze ist von Natur aus immer noch ein Raubtier):

-Unerwünschtes Verhalten wird normalerweise durch Nassspritzen (Wasserpistole oder große Einwegspritze vom Tierarzt) und "Nein!" bestraft. Dann die Katze vollkommen ignorieren, bis sie ruhigeres Verhalten zeigt. Keinesfalls Schreien oder beruhigend Reden, dies könnte von der Katze als Belohnung verstanden werden.
Jegliche Zuwendung darf es ab jetzt nur noch in ruhigeren Phasen geben, oder wenn SIE auch spielen wollen.
Eine Bestrafung muß immer zeitgleich oder allerhöchstens 3 Sekunden nach der unerwünschten Handlung erfolgen (Assoziationszeit) Auch Krach (schweres Buch auf den Boden fallen lassen, Klatschen der Hände) ist für die Katze unangenehm und hindert sie am "Aufsprung". Spätere Bestrafung bringt nichts und verunsichert die Katze. Auch ein Aussperren muß innerhab von 2 Sekunden nach einem Angriff erfolgen, sonst bewirkt es das Gegenteil.

-Weniger Futter im Napf, den Hauptteil muß sie sich "erarbeiten":
--Trockenfutter in Wohnung verstecken und suchen lassen
-Versuchen Sie, Ihrer Katze kleine Tricks beizubringen, diese muß sie vor jedem Streicheln, Fressen etc. ausführen; nichts ist umsonst !

Um der Katze mehr Abwechselung zu verschaffen (ich nehme an, es handelt sich bis auf die Leinenbesuche im Garten um eine reine Wohnungskatze?) können Sie folgendes tun:
-Lassen Sie Spielzeug von der Decke hängen, werfen Sie Bälle, verwenden Sie aufziehbares Spielzeug.
-Viel spielen, evtl. beim Spiel Handschuhe tragen.(Angelspiel, Werfspiel, Fangspiel, Such- und Verseckspiel…)
-Bringen Sie außerdem von Einkäufen Kartons und andere neue Gegenstände mit (diese legen Sie insbesondere während Ihrer Abwesenheit und, wenn Sie keine Zeit haben, aus).
-Wechseln Sie die Spielzeuge (werden dann interessanter)
-viele Rückzugsmöglichkeiten und Kratzbaum sind bei Ihnen - denke ich - vorhanden
- lassen Sie Ihre Katze bis zur Hälfte vom Futter suchen (Trockenfutter verstecken). Es gibt auch einen Futterwürfel (Buster cube, sind eigentlich für Hunde ( Größe bis 10 kg wählen), werden von Katzen aber auch manchmal gern benutzt und führen dann zu einer höheren Auslastung des Tieres), der Trocknfutter nur dann abgibt, wenn er bewegt wird. Er kann immer wieder neu befüllt werden (erhältlich beim Tierarzt oder evtl. im Zoohandel).

Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, nicht zu vergessen, meine Antwort positiv zu bewerten, damit meine Arbeit bezahlt werden kann. Im Voraus besten Dank. Falls noch Fragen bestehen, antworte ich natürlich gern noch mal.

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

Udo Kind

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo,

haben Sie noch eine Frage? Ich antworte gerne noch einmal. Leider haben Sie mir nicht geantwortete, ob sich Ihre Katze bei der Dame vom Tierschutz jetzt wieder ganz normal und friedlich verhält.
Falls die Probleme andauern, wäre es sinnvoll einen Tierarzt für Verhaltenstherapie zu kontaktieren und sich die Situation bei Ihnen vor Ort anschaut. Manche Medikamente wie z.B. Fluoxetin können nur nach einer solchen Untersuchung vor Ort verordnet werden. Tierärzte für Verhaltenstherapie finden Sie hier:
http://www.gtvt.de/10/verhaltenstieraerzte-in-ihrer-naehe.htm



Bitte - falls es keine Ergänzungsfrage mehr gibt, die ich ggf. gern noch beantworte - die erbrachte Leistung (d.h. die Beantwortung Ihrer Frage) durch neutrales oder positives Bewerten honorieren (nur dann findet eine Bezahlung statt), auf diesem Vertrauen zum Kunden basiert die Arbeit des Experten. Ohne neutrales oder positives Bewerten bleibt die Arbeit des Experten komplett unbezahlt. Sie bewerten (und bezahlen), indem Sie auf eines der "positiven" Smileys (Frage beantwortet, informativ und hilfreich, Toller Service) klicken.

Danke im Voraus!

Freundliche Grüße,

Udo Kind

Ähnliche Fragen in der Kategorie Katzen