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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Katzen
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Wie merke ich bei einer katze ob sie eleptischen Anfall hat. Mein

Kundenfrage

Wie merke ich bei einer katze ob sie eleptischen Anfall hat.
Mein Kater hat einen komischen Anfall gehabt denn ich gar nicht beschreiben kann. Es ist fast wie bei einenMensch der ein eleptischen Anfall hat.Danach ist er so ko und bleibt ca 5 min. liegen.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Katzen
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo,

Ihre Katze könnte in der Tat einen epileptischen Anfall gehabt haben. Oft ist die Katze sowohl vor dem Anfall als auch danach auffällig (vorher allgemein anders als normal; nach dem Anfall oft unruhig mit Suchverhalten).

Insbesondere folgende Ursachen kommen als Ursache für Krämpfe in Frage:

-Vergiftung (z.B. durch Anknabbern von Pflanzen, Reinigungsmittel im Haushalt, Farbe…)

-Sauerstoffmangel durch Herzfehler oder zu wenig rote Blutkörperchen (dann würden bläulich-blasse Schleimhäute, Kurzatmigkeit, schnelle Erschöpfung etc. auffallen)
-Vergiftung
-Hirnveränderung z.B. Durchblutungsstörung (hier hilft oft Karsivan, intervet) in sehr seltenen Fällen auch Hirntumor

-schwere Stoffwechselstörung, z.B. Urämie (Anreicherung von Harnstoff im Blut durch Niereninsuffiziens) oder Diabetes , in den meisten Fällen fällt ein erhöhter Durst der Katzen auf; Auch eine Unterzuckerung wäre möglich; Diagnose durch Blutuntersuchung möglich, Blutuntersuchung wäre auch zum Ausschluß auch anderer Erkankungen (Leber, Schilddrüse...) geeignet
-Infektionen (z.B. Leukose, FIP, dann oft Fieber (d.h. rektal gemessen über 39°) und nahezu immer Allgemeinstörungen
- Epilepsie (teils auffälliges Verhalten vor und nach dem Anfall)

Zur Diagnose sind Allgemeinuntersuchung, Blutuntersuchung und evtl. bildgebende Verfahren (Röntgen etc.) erforderlich.

Je eher ein solcher Zustand behandelt wird und keine weiteren Anfälle mehr auftreten (z.B. mit entkrampfenden Mitteln aber natürlich möglichst die Ursache), desto geringer sind die Spätfolgen und desto größer ist die Heilungschance.

Gegen die Krämpfe kann man Phenobarbital (Luminaletten) als (Dauer-)gabe versuchen ( Voller Wirkungseintritt erst nach 2-3 Wochen).
Im akuten Anfall, insbesondere bei richtigen Krämpfen (längere Dauer als 5 Minuten oder mehrere Anfälle kurz hintereinander) ist oft Diazepam (als Zäpfchen) hilfreich, in solch einem Fall möglichst schnell zum Tierarzt, der Diazepam spritzen kann (wirkt dann noch schneller).

Unterstützend können Sie folgendes tun (ersetzt aber keinesfalls einen Tierarztbesuch!):
-als homöopathische Mittel Cuprum D6 und Zincum D6 je 2x täglich geben. (5 Globuli oder 1 zerpulverte Tablette nüchtern mit Spritze mit etwas Wasser ins Maul geben oder mit etwas Katzenmilch aufschlecken lassen),
- im Anfall (besonders starkes Zucken): Belladonna D6 alle 2 Minuten sowie alle 10 Minuten (bis wieder alles normal) 5 Bachblüten Rescue-Tropfen (angstreduzierend).
-B-Vitamine (als Tabletten oder Tropfen, z.B. vom Tierarzt)

Mit Phenobarbital (Luminaletten) lassen sich Krampfanfälle (falls ohne erkennbare behandelbare Ursache) oft gut kontrollieren. Sie sollten den Blutspiegel des Wirkstoffes (Phenobarbital) nach etwa 3-4 Monaten Gabe kontrollieren lassen.

Bitte gehen Sie schnellstmöglich zum Tierarzt, um die notwendigen Untersuchungen durchführen zu lassen, damit baldmöglichst gezielt behandelt werden kann.

Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, nicht zu vergessen, meine Antwort positiv zu bewerten, da meine Arbeit ansonsten unbezahlt bliebe. Im Voraus besten Dank.

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

Udo Kind
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 3 Jahren.
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Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 3 Jahren.
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