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Tierarzt-online
Tierarzt-online, Tierärztin
Kategorie: Katzen
Zufriedene Kunden: 2640
Erfahrung:  Tierärztin
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Hallo, haben uns heute eine norwegische waldkatze geholt. Die

Kundenfrage

Hallo, haben uns heute eine norwegische waldkatze geholt. Die vorbesitzerin hatte keine zeit für das Tier und so ist sie nun gestresst und sehr aggressiv gegenüber meinen bereits vorhandenen katzen. Was kann ich tun?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Katzen
Experte:  Tierarzt-online hat geantwortet vor 3 Jahren.

Guten Abend,

 

der Umzug in eine neue Umgebung ist immer sehr stressig für eine Katze, Je nachdem, wie menschenbezogen sie ist, dauert es Tage, Wochen oder manchmal auch Monate, bis sich eine Katze in ihrer neuen Umgebung wohlfühlt.

Kommt sie dazu noch in das Revier anderer Katzen, kann sie schnell mit Aggressivität

reagieren. Dies ist aber auch oft Unsicherheit.

Zuerst sollten SIe die Katzen trennen, d. h. die "neue" Katze sollte ein eigenes Zimmer bekommen und erst einmal keinen Kontakt zu Ihren anderen Katzen.

 

Geben Sie Ihrer neuen Katze Bachblüten-Rescue-Tropfen, 4 x 4 Tropfen täglich.

Dann verbringen Sie täglich viel Zeit mit ihr, damit sie sich langsam an Sie gewöhnt.

Zusätztlich können SIe in alle Räume Feliway-Stecker anbringen. Diese Pheromone beruhigen die Katzen etwas. Auch Zylkene (vom Tierarzt) hat sich bewährt bei Problemtieren, damit sie ausgeglichener werden . Nur ein entspanntes Tier kann auch ruhig auf Artgenossen zugehen.

 

Hat sich die neue Katze nach einigen Tagen etwas eingelebt und ist Ihnen gegenüber zutraulich, fangen Sie an, sie mit der Bürste, mit der Sie Ihre anderen Katzen kämmen, zu bürsten. Sinn ist, das Sie den Geruch der anderen Katzen kennenlernt und dass die anderen Katzen den Geruch der "Neuen" kennenlernen.

Wenn dies gut klappt, tauschen Sie anfangs jeden Tag, später 2 oder 3 x tgl. die Zimmer, aber immer noch ohne dass die Katzen sich gegenseitig sehen können.

Auch hier geht es um den Geruch der jeweils anderen Katze.

 

Wenn ich Ihre Beschreibung richtig gelesen habe, haben Sie schon mehrere Katzen.

Beim 1. Zusammenlassen würde ich die friedlichste Katze zusammen mit der Neuen lassen, die anderen Katzen werden ausgesperrt. Lassen Sie die 2 erst einmal nur wenige Minuten zusammen, dann wieder trennen. Auch wenn die beiden noch keinen direkten Kontakt aufgenommen haben. Es wäre schon ein Erfolg, wenn sie sich nicht anfauchen.

Diese Zeit verlängern Sie jatzt langsam von Tag zu Tag.

Aber lassen SIe sie nicht zu lange und auch nicht unbeaufsichtigt zusammen.

Erst wenn das gut klappt, dürfen die beiden auch mal zusammen übernachten.

Dann kommt die nächste Katze dazu. Führen Sie dieses Treffen genauso wie mit der 1. Katze durch.

Während der ganzen Zeit bitte Bachblüten Rescue-Tropfen, bitte an alle Tiere, und Zylkene für die Neue. und natürlich Feliway.

 

Ich weiß, das ist viel Arbeit und dauert auch unter Umständen sehr lange, aber alles, was SIe jetzt zu schnell machen, führt zu einem Rückfall. Und es macht keinen Spaß, Katzen die sich immer wieder verprügeln, in der Wohnung zu haben. Auch würden, wenn die Katzen mit den Aggressivitäten aufhören, bald andere Probleme wie z. B: Unsauberkeit auftreten.

 

Also geben Sie sich, Ihrere neuen Katze und natürlich auch den anderen Katzen die Zeit.

 

Wenn es wirklich auf diesem Weg auch nach 6 Monaten nicht funktioniert, muss man u. U. über andere Möglichkeiten nachdenken (anderer Besitzer für die neue Katze). Denn in seltenen Fällen gibt es Katzen, die sich nicht "riechen" können und auch Katzen, die nicht mit anderen zusammen leben können.

 

Ich wünsche Ihnen gute Nerven und viel Erfolg!

 

 

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit meiner Antwort helfen. Haben Sie noch weitere Fragen?

Ich antworte Ihnen gerne direkt noch einmal.

 

Sie haben keine Frage mehr? Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort durch das Klicken auf ein positives Smiley zu bewerten, denn nur dann kann meine Arbeit von JA bezahlt werden.

Vielen Danke im Voraus!

 

Mit freundlichen Grüßen

B. Hillenbrand

Tierärztin

 

Experte:  Tierarzt-online hat geantwortet vor 3 Jahren.

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Vielen Dank im Voraus!

B. Hillenbrand

Tierärztin