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Tierarzt-online
Tierarzt-online, Tierärztin
Kategorie: Katzen
Zufriedene Kunden: 2579
Erfahrung:  Tierärztin
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Guten Abend, mein 14 jähriger Kater (Freigänger) leidet unter

Kundenfrage

Guten Abend,
mein 14 jähriger Kater (Freigänger) leidet unter starker Arthrose (Lendenwirbel). Diese wurde im Frühjahr mit einer Röntgenaufnahme festgestellt.
Wenn er einen Schub hat bekommt er ca. 10 Tage lang täglich 1 x Metacam.
Nach seinem heutigen Spaziergang konnte er nachmittags fast nicht mehr laufen, obwohl er das Mittel erst gestern Abend bekam. Ich darf ihn auch nicht am Rücken anfassen, er langt sofort nach mir.
Welche Medikamente gibt es außer Metacam? Vielleicht eines das ich ihm generell geben kann. Er bekommt schon die Paste Locomotion zusätzlich?
Wie kann ich ihm die Schmerzen nehmen?
Vielleicht können Sie mir einen Rat geben?!?
Vielen Dank!
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Katzen
Experte:  Tierarzt-online hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hallo

 

Danke für Ihre Frage, die ich gerne beantworte.

 

Schmerzmittel bei Katzen ist ein schwieriges Thema. Katzen vertragen Schmerzmittel nicht wirklich gut. Da die meisten Schmerzmittel über Leber und Nieren verstoffwechselt werden, muss der Einsatz solcher Medikamente bei Katzen, die Nieren- und/oder Leberprobleme haben oder einen empfindlichen Magen und Darm,gut überlegt werden. Manchmal ist es aber unumgänglich, dass man den Katzen mit Schmerzmitteln ein Leben ohne ständige Schmerzen ermöglicht. Dann ist es wichtig, die Katze intensiv zu überwachen und besonders die Nierenwerte regelmäßig zu kontrollieren.

In welcher Dosis geben Sie Metacam?

Es ist richtig, dass Metacam möglichst nicht als Dauermedikation eingesetzt werden sollte.

Manchmal geht es aber nicht anders.

Dosierung bei Metacam sollte sein: 0,2mg pro kg am 1. Tag, danach 0,1mg pro kg.

für die Tage 2 - 8.

Manchmal ist die Wirkung besser, wenn die Tagesdosis auf 2 mal verteilt wird.

Manchmal ist es notwendig, Metacam bei schwer erkrankten Tieren auch länger zu geben in der am niedrigsten noch wirksamen Dosis. Dabei gibt man pro Woche 1 Tropfen weniger, bis die Reaktion der Katze (zeigt wieder Schmerzen) zeigt, dass es zuwenig ist. Dann muss wieder um 1 Tropfen erhöht werden.

Die Nierenwerte des Tieres sollten regelmäßig kontrolliert werden.

Unterstützen kann man die Therapie mit Traumeel und Zeel. Die Tabletten lassen sich gut in Wasser auflösen und schmecken süß.

 

Ein stärkeres Medikament als Metacam ist Tramadol. eine Katze braucht hiervon 1 - 2 mg pro kg 2 x tgl. Dieses Medikament gibt es nur als Tabletten und es schmeckt leider sehr bitter. Katzen können nach der Eingabe stark anfangen zu speicheln.

Dabei ist allerdings das gleiche Problem wie beim Metacam: es wird zu über 30% über die Nieren verstoffwechselt und kann diese deshalb auch schädigen. Bestehen schon Vorschäden bei den Nieren, ist dieses Medikament nur mit Vorsicht einzusetzen.

Auch wenn die Katze einen empfindlichen Magen hat, sollte es nicht eingesetzt werden.

 

Carprofen kann bei Katzen als Injektion eingesetzt werden, oral ist es für Katzen nicht zugelassen.

 

Oft ist es im akuten Fall auch so, dass die Injektion eines Schmerzmittels, i.d.R. Meloxidyl, deutlich besser und schneller hilft, als über das Maul eingegebene Tropfen.

Dies bedeutet dann allerdings einen Besuch beim Tierarzt.

 

Ich hoffe, meine Antwort hat Ihnen geholfen.

Sollten Sie noch Fragen haben, werde ich sie Ihnen gerne beantworten.

 

Mit freundlichen Grüßen

B. Hillenbrand

Tierärztin

 

 

Experte:  Tierarzt-online hat geantwortet vor 3 Jahren.

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B. Hillenbrand

Tierärztin

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