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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Katzen
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Tierarzt-mobil ist jetzt online.

Kater 7 Jahre alt wurde Ende April ein malinges lymphom fel.

Beantwortete Frage:

Kater 7 Jahre alt wurde Ende April ein malinges lymphom fel. Neg. am darm entfernt. Er hatte lauch schon eine ziemliche eitrige bauchentzündung. Seit Ende Mai bekommt er nun täglich 5 mg cortison um ein weiteres ausbrechen des Krebses zu verzögern (verhindern). Laut Tierarzt sind seine Blutwerte für eine Chemotherapie zu schlecht (Leukozyten zu niedrig). Aber das cortison verschlechtert doch auch das imunsystem. Wollte auch mal zu einer Heilpraktikerin gehen (horvi-therapie). Was soll ich tun. Kater geht's so gerade gut. Er hat ein wenig zugenommen, sonst keine Nebenwirkungen zu sehen. Cortison weitergeben, evtl niedrigere Dosis und Heilpraktiker oder ausschleichen und eine Chemotherapie machen.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Katzen
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Tag,

ganz richtig - das Cortison verschlechtert das Immunsystem.
Dies ist im Falle Ihres Katers jedoch gerade die Wirkung, die benötigt wird, da es sich beim malignen Lymphom um eine überschießende Reaktion des Immunsystems mit der Entartung von Zellen handelt. Dies versucht man eben gerade durch das Cortison einzudämmen.
Eine Chemotherapie hat einen ähnlichen Effekt - die entsprechenden Zellen werden abgetötet - notwendige Zellen aber natürlich auch. Daher hat man bei einer Chemotherapie mit einer ganzen Latte an Nebenwirkungen zu rechnen, die für den Kater sehr unangenehm sein können. Daher muß bei dieser Therrapieform der Nutzen - und Nebenwirkungsfaktor sorgfältig abgeschätzt werden.
Sie könnten versuchen die Cortisondosis auf die Hälfte zu reduzieren - es wird sicherlich nicht für immer damit gutgehen, aber zumindest für einen gewissen Zeitraum.

Es gibt neben der klassischen Therapie auch einige flankierende Massnahmen - wie z.B. die Horvitherapie. Man muß sich jedoch im Klaren darüber sein, daß dies keine Therapie ersetzt, sondern nur unterstützend wirken kann.


Die sog. Horvi-Enzym-Produkte sind einerseits die einzelnen Tiertoxine, andererseits Kombinationen von Schlangen-, Kröten-, Spinnen-, Skorbion- und Molch-Toxinen.

Die Behandlung sollte allgemein 10 bis 12 Wochen lang durchgeführt werden. Während dieser Therapie kann es besonders am Anfang zu vermehrten Schmerzen oder anderen Symptomen kommen. Hierbei handelt es sich oft um eine so genannte Erstverschlimmerung, wie auch in der Homöopathie bekannt.

Bei der Horvi-Reintoxin-Therapie handelt es sich um eine reine Enzymtherapie!
Enzyme sind Substanzen, die als Katalysatoren in lebenden Organen vorkommende Reaktionen beschleunigen. Ein Enzymdefekt tritt ein durch eine verminderte oder vollständig fehlende Aktivität eines Enzyms. Je nachdem welcher Stoffwechselschritt davon betroffen ist, führt dies zur vollständigen oder teilweisen Minderung der Zellfunktion und auch teilweise zur Anhäufung schädlicher Zwischenprodukte.

Bei Tumorzellen versagt die komplizierte Regulation in der Zelle . Hier setzt nun das Ferment ein, das in Schlangengiften enthalten ist.




Die Wirkung der Horvitherapie ist leider nicht ausreichend groß, um einen Krebs zu bekämpfen - ebenso wie es bei der Misteltherapei der Fall ist. Unterstützend wäre so eine Therapie jedoch gut einzuschätzen.
Ich würde allerdings davon abraten die weitere Behandlung allein in die Hände eines Heilpraktikers zu legen, da dieser mit der klassischen Medizin nicht vertraut ist.
Ein Tierarzt, der zum großen Teil z.B. homöopathisch arbeitet wäre da in meinen Augen sehr viel sinnvoller.





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Vielen Dank XXXXX XXXXX !


Mit freundlichen Grüßen,


Christiane Jahnke



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