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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin,Dr.
Kategorie: Katzen
Zufriedene Kunden: 6886
Erfahrung:  eigene Tierarztpraxis ü. 20 Jahre / Praxis für Verhaltenstherapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren Doktoren für Katzenverhalten, Wir

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren Doktoren für Katzenverhalten,
Wir haben mit 2 Katzen seit über 20 Jahren Erfahrung. Leider reicht die nicht aus um das jetzige Verhalten zu verstehen. Unser Kater ist erstaunlicherweise extrem häuslich. Während unsere Katze (dreifarbig, stammt von einer Strassenkatze ab) sich tagelang nicht blicken lässt, Angst vor dem Kater hat und sich in andere Räume zurückzieht, so dass man Sie kaum füttern kann. Wenn Sie kommt, wird unser Kater angriffslustig und lässt sie nicht in Ruhe fressen. Unsere Katzen waren im Mai 2 Jahre alt. Beide sterilisiert bzw. kastriert.

Was würden Sie mir raten.
Mit freundlichen Grüßen
Leistenschneider [email protected]
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Katzen
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,
leider ist es häufig so, dass Katzen-als Individualisten-keine Konkurrenz dulden wollen. Das ist bei Ihrem Kater sicherlich der Grund, weshalb der Kater aggressiv auf die Katze reagiert-und je mehr diese Unsicherheit zeigt-um so mehr wille er sie vertreiben- das reizt ihn.

Deshalb würde ich raten, ein Training zu beginnen indem Sie die Katzen drinnen eine Zeit lang trennen.

Natürlich sollen Sie die Katzen auf keinen Fall dauerhaft trennen, allerdings um das weitere Mobben durch den Kater drinnen zu verhindern, hift am schnellsten und sichersten

folgendes Umkonditionierungstraining, um ein friedliches Miteinander zu erreichen:
- trennen Sie also die Katzen drinnen für einige Tage, und lassen Sie sie nur zusammen, wenn gleichzeitig etwas positives für Beide passiert : zum Beispiel leckeres Futter oder Spiel.
Der Abstand beim Fressen/Spiel zwischen den Katzen muss dabei anfänglich so groß sein, dass weder Aggression (Knurren, Fauchen, Schwanzschlagen,Anstarren) vom Kater
noch Angst oder Unsicherheit von der Katze gezeigt wird.

Klappt das, Katzen wieder trennen und
bei nächsten Füttern die Schalen- wenn es geklappt hat, etwas näher aneinander rücken/ die Entfernung beim Spielen verkürzen.

Der Sinn ist, dass Beide eine ausschließlich positive Verknüfung zu dem /der anderen herstellt und nicht mehr als Konkurrenz oder Bedrohung ansehen.

Zusätzlich können Sie-wieder auf anfangs größe Entfernung mit langsaer Annäherung FESTE Spielzeiten einführen- gleichzeitig für Beide, Entfernung und Verhalten wie beim Füttern.
Zusätzlich können Sie im Umfeld: in der Wohnung auf den Liegeplätzen- Baldriantropfen umd Katzenminze aufträufeln, das macht eine gute,freundliche Stimmung.
Auch Feliway für die Steckdose kann zu einer besseren Stimmung führen und Felifriend zum Aufreiben auf die Katze. Beides sind synth. Freundlichkeitshormone, gibts beim Tierarzt.
Am erfolgversprechensten ist die beschriebene Methode der positiven Verknüpfung über Futter und Spiel.

Wenn es geklappt hat- hält es auch meist wieder ein Katzen-Leben lang.
In vielen Fällen sind einige Tage Training und Trennung drinnen ausreichend.

Möchten Sie die Katzen drinnen in keinem Fall trennen, können Sie nur über sog. Mangemanetmaßnahmen arbeiten, also den Kater immer dann aussperren/ rausschmeißen, wenn er wieder einen Angriff startet, blockiert, fixiert oder droht- zusätzlich zu den oben genannten Tipps der Umkonditionierung über Futter und Spiel.

Als pflanzliche Unterstützung würde ich beiden Rescueglobuli (aus der Apotheke)geben: täglich 4mal 5 ins Futter- es hat eine entspannende Wirkung.

Viel Erfolg und alles Gute!

Dr.M.Wörner-Lange Tierärztin und Verhaltenstherapie www.problem-tier.de

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Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 4 Jahren.

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Dr.M.Wörner-Lange

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