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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Katzen
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Hallo, ich weis nicht was ich tun soll meine Katze kann fast

Kundenfrage

Hallo,
ich weis nicht was ich tun soll meine Katze kann fast nicht mehr gehn schreit die ganze zeit und wellst sich am Boden anscheinen hat sie hinten schmerzen.einen Tierarzt der jetzt dienst hat finde ich auch nicht.

Mfg Pecher
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Katzen
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

da Ihre Katze nicht kastriert ist, könnte es sich auch um Rolligkeitszeichen handeln.
Sehen Sie hinten eine Verletzung, abnormen Ausfluss eine Schwellung? Ist die Katze berührungsempfindlich? Falls wirklich Schmerz vorliegen sollte, könnten Sie Arnika D6 alle 15 Minuten 5 Globuli geben, außerdem einmalig Metamizol (z.B. Novalgin), 30 mg/kg (ist aber verschreibungspflichtig), bitte baldmöglichst Tierarztbesuch (ABtasten, Röntgen der Wirbelsäule...)
Ich vermute aber eher, daß Ihre Katze rollig ist und sich deshalb so auffällig verhält.
Je nach Lichtverhältnissen wird eine Katze im Schnitt alle 9 Tage rollig, bei Wohnungskatzen das ganze Jahr über. Weitere Infos zur Rolligkeit finden Sie hier:

- http://www.hauspuma.de/Anatomie/Geschlechtsbestimmung.html

- http://de.wikipedia.org/wiki/Rolligkeit

Da mir angezeigt wurde, daß Sie offline sind, ist der Chat beendet. Sie können jedoch hier im Frage-Antwort-Modus weiterhin nachfragen, bis Sie mit meiner Antwort zufrieden sind. Ich antworte gerne noch einmal.
Falls Sie keine Ergänzungsfrage mehr haben, würde ich Sie bitten, den allgemeinen Abläufen bei just-answer entsprechend meine Antwort positiv oder neutral zu bewerten, damit meine Arbeit bezahlt werden kann.
Vielen Dank XXXXX XXXXX!

Freundliche Grüße,

Udo Kind



Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,

haben Sie die Katze noch mal genau angeschaut und vorsichtig abgetastet?
Falls die Katze dauerhaft hinten kaum gehen kann, könnte sie z.B. ein Bandscheibenproblem haben.
In diesen Fällen robben die Katzen und ziehen das Hinterteil mehr oder weniger hinter sich her.
Folgende Veränderungen kommen in diesem Fall für die Ausfälle Ihrer Katze insbesondere in Frage:

-Wirbelsäulenschäden (z.B. Bandscheibenvorfall, Spondylose (=knöcherne Zubildung), Tumor....), die zu Druck auf´s Nervengewebe führen mit der Folge neurologischer Ausfälle. Bitte lassen Sie eine neurologische Untersuchung durchführen (insbesondere Reflexprüfung) , außerdem wäre nochmaliges Röntgen der Wirbelsäule evtl. mit Kontrastmittel sinnvoll. Falls Störung festgestellt würde: Cortison wirkt stark abschwellend (nimmt Druck von Nerven), etwas schwächer auch Metacam (entzündungshemmendes nichtcortisonhaltiges Schmerzmittel).

Folgende Reflexe können Sie selbst prüfen:
--Zwischenzehenreflex: festes Kneifen der Zwischenzehenhaut: Normal: soll zu Anziehen des Beines führen
- Korrekturreflex: Oberseite des Fußes nach hinten beugen --> soll zu sofortiger Korrektur der Fehlstellung führen; sollte an allen 4 Pfoten gleich sein.

--Fußungsreflex: Katze hängend (Kopf oben) mit Hinterbeinen, Fußrückenseite) gegen Tischkante führen, Normal: Katze soll mit dem Fuß versuchen auf den Tisch zu treten.

Andere mögliche Erkrankungen wären:
-Gehirnerkrankungen, ist Ihre Katze normal ansprechbar?
Infektionen (meist Allgemeinbefinden gestört, bitte messen Sie rektal die Temperatur (falls möglich), etwas Creme oder Öl ans Thermometer, Temperatur sollte unter 39° und über 37,8° liegenliegen
-Hypervitaminose A (sehr selten)

-schwere Stoffwechselstörung (Diagnose durch Blutuntersuchung, einschl. Schilddrüse!, sowohl Unter- wie Überfunktion kann Hinterhandschwäche bewirken)

-Thrombembolie Durchblutungsstörung, oft durch Thrombus in Hauptgefäß; sind die Pfoten alle gleich warm oder fühlen sich manche kälter an?, dies wäre Hinweis auf Thrombus.); seltener auch Herzprobleme als Ursache für Durchblutungsstörung

Solange man nichts Exaktes weiß, könnte man ein entzündungshemmendes Schmerzmittel (z.B. metacam, Onsior oder das schon genannte Metamizol) geben.

Unterstützend könnte außerdem folgende Arznei gegeben werden (keinesfalls einen Tierarztbesuch ersetzend):
-Vitamin-B-Komplex (z.B. VMP-Tabletten, Pfizer)
-Nux vomica D6 3x tägl 1 zerpulverte Tablette oder 5 Globuli (evtl. mit etwas Wasser oder Katzenmilch, aber ohne Futter) ins Maul Ihrer Katze geben. 14 Tage, dann Umstellung auf Rhus toxicodendron D6 3 x täglich 1 Tablette., in den ersten 3 Tagen zusätzlich Arnika C30 1 x täglich und 7 Tage Hypericum C30 1x täglich jeden 2. Tag.
Falls nach 3 Tagen keine Veränderung : Conium D6 3 x täglich.
Bitte führen Sie leichtes Bewegungstraining durch (falls es die Katze zuläßt).
Bieten Sie eine Wärmflasche an.

Bitte lassen Sie bei Fortdauer dauerhafter Beschwerden Ihre Katze baldmöglichst tierärztlich untersuchen (incl. Röntgen der Wirbelsäule).

 

Falls vorhanden könnten sie Ihrer Ktze in jedem Fall zur Beruhigung Bachblüten-Rescue-tropfen geben 3x tgl. 4 Trpf. .

Haben Sie noch eine Frage? Ich antworte gerne noch einmal. Falls Sie keine Ergänzungsfrage mehr haben, würde ich Sie bitten, fairer Weise und den allgemeinen Abläufen bei just-answer entsprechend meine Antwort positiv oder neutral zu bewerten, da meine Arbeit ansonsten ohne Vergütung bliebe.
Vielen Dank XXXXX XXXXX!

Freundliche Grüße,

Udo Kind