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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Katzen
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Guten abend! Unsere Katze hat Lungen -ca und wird in einem

Kundenfrage

Guten abend!
Unsere Katze hat Lungen -ca und wird in einem 6wöchigen Abstand vom Tierarzt mit einer Antibiotika und Cortisonspritze behandelt, da sie unter einer chronischen Sinusitis leidet, deren Ursache wir aufgrund ihres Alters 22 Jahre und der erstellten Diagnose nicht weiter verfolgt haben.
Ich habe persönlich gute Erfolge ( beim Menschen) mit Thymusinjektionen erreicht.
Könnte ich meiner Katze damit helfen oder wäre das kontraindiziert?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Katzen
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Morgen,

in einem Fall wie Ihrer Katze kann man sicherlich nur noch flankierende Massnahmen ergreifen - wozu unter anderem die Thymusinjektion gehört.
Dies könnten Sie einsetzen und/oder folgende Massnahmen:

Misteltherapie



Die Mistelpflanze enthält stark wirksame Peptide bzw. Glykopeptide, denen eine zellzerstörende Wirkung zugesprochen wird.

In vitro zeigten besonders die Lectine eine zellzerstörende Wirkung . Im Reagenzglas steuern diese Stoffe die Zellteilung indem sie auf die Eiweisssynthese der Zelle einwirken und diese hemmen, sodass sie zum Tod der Zelle führen. Da sich Tumorzellen schneller teilen als normale sind sie von diesem Mechanismus am meisten betroffen.

Die Polypeptine, zu denen die Viscotoxine gehören, lösen die Zellmembrane auf. Die Polysccaride hemmen wiederum die toxische Wirkung der Mistellectine und regulieren somit ihre Verträglichkeit im Organismus. Oligosaccharide hemmen das Tumorwachstum.

Weiterhin helfen die Lektine zusammen mit den Viscotoxinen und den Polysacchadiren dem Immunsystem, indem sie körpereigene Botenstoffe freisetzen. Dies geschieht durch eine Aktivierung der Thymusdrüse die zu einer Steigerung der Immunabwehr führt.
Eine verbesserte Lebensqualität - nicht zuletzt durch eine Reduktion der Tumorschmerzen - als Wirkung der Mistelinjektionen ist belegt.
Ausserdem trägt die immunstärkende Wirkung der Mistel zur Aktivierung der Krebs-Abwehr bei. Die Streuung der vorhandenen Krebszellen kann durch die körpereigene Abwehr entgegengewirkt werden.

Die Mistelextrakte können nicht nur während der Krebsbehandlung verabreicht werden, sondern auch und insbesondere in der Tumornachsorge . Hier sorgen sie für die schnellere Regeneration des Körpers und halten ihn fit, damit eventuell verbliebenen Krebszellen im Körper aus eigener Immunstärke bekämpft werden können. Aus diesen Gründen wird die Misteltherapie oft auch über einen langen Zeitraum eingesetzt. Ausserdem hemmen Mistelextrakte bei der Nachsorge die Entwicklung von Rezidiven und Metastasen.

Weiterhin wird durch die Mistelextrakte die Ausschüttung von körpereigenen Endorphinen angeregt.
Eine Misteltherapie kann auch zu einer Appetit- und Gewichtszunahme führen, die bei Krebspatienten, die an Appetitlosigkeit leiden, sehr zugute kommt.

Die Behandlung mit Mistel ist eine Dauerbehandlung. Sie sollte mindestens 4 Monate durchgeführt werden, kann allerdings über Jahre hinweg beibehalten werden. In der Humanmedizin haben sich Therapieintervalle von 3 Monaten mit 4 - 6 wöchigen Pausen bewährt. Eine Pause sollte auf jeden Fall eingelegt werden, damit das Immunsystem die Gelegenheit bekommt, sich ohne fremde Hilfe selbst stark zu machen und aktiv zu werden. Sonst läuft man Gefahr, dass sich ein Organismus an die Hilfe von Aussen gewöhnt und auf diese Stimulation stets angewiesen ist.



Horvi-Enzymtherapie

Die sog. Horvi-Enzym-Produkte sind einerseits die einzelnen Tiertoxine, andererseits Kombinationen von Schlangen-, Kröten-, Spinnen-, Skorbion- und Molch-Toxinen. Weitere Kombinationen mit geeigneten pflanzlichen Wirkstoffen kommen vereinzelt in Verbindung mit den Reintoxinen, wobei durch spezifische Enzymträger der allgemeine Wirkungsgrad wesentlich erhöht wird.

Die Behandlung sollte allgemein 10 bis 12 Wochen lang durchgeführt werden. Während dieser Therapie kann es besonders am Anfang zu vermehrten Schmerzen oder anderen Symptomen kommen. Hierbei handelt es sich oft um eine so genannte Erstverschlimmerung, wie jeder Naturheilkundige es auch von der Homöopathie kennt.

Die Indikationsbreite dieser Reintoxine ist groß.

Bei der Horvi-Reintoxin-Therapie handelt es sich um eine reine Enzymtherapie! Ein Enzymdefekt tritt ein durch eine verminderte oder vollständig fehlende Aktivität eines Enzyms. Als Ursache ist meistens durch Mutation des entsprechenden Gens nur eine einzige Aminosäure verändert. Je nachdem welcher Stoffwechselschritt davon betroffen ist, führt dies zur vollständigen oder teilweisen Minderung der Zellfunktion und auch teilweise zur Anhäufung schädlicher Zwischenprodukte.

Bei Tumorzellen versagt die komplizierte Regulation in der Zelle . Hier setzt nun das Ferment ein, das in Schlangengiften enthalten ist, denn es konnte nachgewiesen werden, dass dieses Ferment die Glykolyse in den Krebszellen hemmt.

Beim Einsatz der Horvi-Reintoxine kommen nicht die einzelnen Neurotoxine und Fermente zum Einsatz, sondern der Gesamtkomplex des Schlangengiftes.

 

 

 

 

 

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Vielen Dank im Voraus !


Mit freundlichen Grüßen,


Christiane Jahnke



Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 4 Jahren.

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Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung .



Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke