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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Katzen
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Hallo, Nach einer Teilscherung, die bei meiner Hauskatze

Kundenfrage

Hallo,
Nach einer Teilscherung, die bei meiner Hauskatze (4 1/2 Jahre und seit ihrer 9. Lebenswoche bei uns zusammen mit 5 Maine-Coons) durchgeführt werden mußte, verhält sie sich ängstlich und agressiv gegenüber einer Maine-Coon und auch uns Menschen. Sie liegt nur noch auf dem Überbau des Bettes im Schlafzimmer oder darunter.
Jetzt hat sie angefangen außerhalb ihrer eigenen Toilette zu koten und zu urinieren.
Ich weiß mir keinen Rat mehr.
Bis dahin war sie anhänglich und verschmust, das Verhältnis unter den katzen problemlos.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Katzen
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Tag,

das veränderte Verhalten Ihrer katze Baby hägt vermutlich mit Narkose oder Sedation (falls sie diese bei der Schur erhalten hat) und einem veränderten Geruch zusammen. Daher wird sie von den anderen Katzen nicht mehr als dieselbe angesehen und erkannt. Dies verunsichert sie selbst, da ihr Platz in der Hierarchie nicht mehr gefestigt zu sein scheint.
Außerdem scheint die geschorene Stelle Schmerzen zu bereiten, was ebenfalls eine Ursache sein kann.
Möglich ist, daß die Teilschur genau den Nervenbereich nachhaltig gereizt hat, der bei manchen Katzen nach längerem Streicheln zur schmerzhaften Stimulation führt und sie plötzlich agressiv reagieren läßt, obwohl sie kurz zuvor das Streicheln noch genossen zu haben scheinen.

Das eigene unsichere und agressive Verhalten von Baby führt ebenfalls zu veränderten Reaktionen bei den Mitbewohnern. darauf müßen nicht alle reagieren, nur die , deren Stellung sich von ihrer stark unterscheidet.

Das agressive Verhalten wird vermutlich solange anhalten, bis die Haar um einige Millimeter nachgewachsen sind und der Dauerreiz nachläßt.

Solange können Sie nur mit Feliway, Bachblüten und Katzenminze bzw. Baldrian versuchen die Situation zu entschärfen.

Auch ein Pheromonaustausch zwischen den Katzen (Mit Wattebausch über die Haut der Unterkieferäste streichen - dort haben Katzen Duftdrüsen, mit denen sie Gegenstände mit ihrem Eigengeruch markieren- , anschließend wird der so gewonnene Duftstoff auf dem Rücken und der Schulter des anderen Tieres verteilt
dann die jeweilige Katze loben und füttern ( so wird der Duft von Baby mit Angenehmem verknüpft). Diesen Pheromonaustausch sollten Sie möglichst unmittelbar vor jeder Fütterung und möglichst auch vor anderen für die Katzen angenehmen Dingen (Schmusen, Streicheln, Spielen) durchführen.


Außerdem könnte die Gabe von B-Vitaminen (Tierarzt) über 1-2 Wochen die Nervenenden schneller beruhigen.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen geholfen zu haben. Bitte bewerten Sie meine Antwort, wenn Sie zufrieden sind durch Anclicken eines Smiley - Buttons. Nur durch eine positive Bewertung wird meine Arbeit vergütet. Sollten Sie nicht mit meiner Antwort zufrieden sein, können Sie gerne nochmals nachfragen, damit Sie eine zufriedenstellende Antwort erhalten.


Vielen Dank im Voraus !


Mit freundlichen Grüßen,


Christiane Jahnke

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