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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Katzen
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Meine Katze hat einen Tumor im Mund / Kiefer, wie kann ich

Kundenfrage

Meine Katze hat einen Tumor im Mund / Kiefer, wie kann ich ihr helfen ?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Katzen
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

es kommt dabei auf die Größe des Tumores an. Meist sind diese Tumore leider bösartig, daher kann jeder operative Eingriff nur einen Aufschub bedeuten.
Gibt es eine operative Möglichkeit, so steht dies an erster Stelle.
Ist festgestellt worden, um welche Tumorart es sich handelt, kann man evtl. mit Bestrahlungen etwas erreichen. Eine Chemotherapie gibt es für manche Fälle auch, man muß dabei aber bedenken, daß ein Tier genau dieselben gravierenden Nebenwirkungen verspürt wie ein Mensch - mt dem Unterschied, daß man einem Tier dies nicht erklären kann.

Ansonsten gibt es einige flankierende Massnahmen, die ich hier aufzählen möchte:

Misteltherapie



Die Mistelpflanze enthält stark wirksame Peptide bzw. Glykopeptide, denen eine zellzerstörende Wirkung zugesprochen wird. Ausserdem wird diesen eine herzwirksame Beeinflussung auf den Blutdruck zugesprochen.
In vitro zeigten besonders die Lectine eine zellzerstörende Wirkung. Im Reagenzglas steuern diese Stoffe die Zellteilung indem sie auf die Eiweisssynthese der Zelle einwirken und diese hemmen, sodass sie zum Tod der Zelle führen. Da sich Tumorzellen schneller teilen als normale sind sie von diesem Mechanismus am meisten betroffen.
Weiterhin helfen die Lektine zusammen mit den Viscotoxinen und den Polysacchadiren dem Immunsystem, indem sie körpereigene Botenstoffe freisetzen. Dies geschieht durch eine Aktivierung der Thymusdrüse die zu einer Steigerung der Immunabwehr führt.
Allerdings sollte in diesem Zusammenhang erwähnt werden, dass die Therapie mit Mistelextrakten an lebenden Organismen nur wenig/einseitig wissenschaftlich erforscht wurde. Sie erwies sich bei der Bekämpfung des Krebses nicht überzeugend gut.
Weiterhin werden Misteln keineswegs bei alle Krebsarten als empfehlenswert betrachtet!
Eine verbesserte Lebensqualität - nicht zuletzt durch eine Reduktion der Tumorschmerzen - als Wirkung der Mistelinjektionen ist belegt.
Ausserdem trägt die immunstärkende Wirkung der Mistel zur Aktivierung der Krebs-Abwehr bei. Die Streuung der vorhandenen Krebszellen kann durch die körpereigene Abwehr entgegengewirkt werden.
Allgemein kann man sagen, dass die Misteltherapie in der Krebsmedizin zu einem besseren Befinden und zur Linderung von Nebenwirkungen führt.
Eine Misteltherapie kann auch zu einer Appetit- und Gewichtszunahme führen, die bei Krebspatienten, die an Appetitlosigkeit leiden, sehr zugute kommt.

Horvi-Enzymtherapie

Die sog. Horvi-Enzym-Produkte sind einerseits die einzelnen Tiertoxine, andererseits Kombinationen von Schlangen-, Kröten-, Spinnen-, Skorbion- und Molch-Toxinen. Weitere Kombinationen mit geeigneten pflanzlichen Wirkstoffen kommen vereinzelt in Verbindung mit den Reintoxinen.

Die Behandlung sollte allgemein 10 bis 12 Wochen lang durchgeführt werden. Während dieser Therapie kann es besonders am Anfang zu vermehrten Schmerzen oder anderen Symptomen kommen. Hierbei handelt es sich oft um eine so genannte Erstverschlimmerung, wie jeder Naturheilkundige es auch von der Homöopathie kennt.

Bei der Horvi-Reintoxin-Therapie handelt es sich um eine reine Enzymtherapie!
Enzyme, die als Katalysatoren in lebenden Organen vorkommen, können Reaktionen beschleunigen. Ein Enzymdefekt tritt ein durch eine verminderte oder vollständig fehlende Aktivität eines Enzyms. Als Ursache ist meistens durch Mutation des entsprechenden Gens nur eine einzige Aminosäure verändert. Je nachdem welcher Stoffwechselschritt davon betroffen ist, führt dies zur vollständigen oder teilweisen Minderung der Zellfunktion und auch teilweise zur Anhäufung schädlicher Zwischenprodukte.

Bei Tumorzellen versagt die komplizierte Regulation in der Zelle .

Krebs – Ernährung:

Hat Ihr Tier bereits Krebs, ist folgendes zu beachten.

Alle Nahrung sollte roh sein.

Krebszellen wachsen durch Kohlehydrate und Zucker. Fett können sie schlecht verwerten und essentielle Fettsäuren sind geradezu giftig für Krebszellen.

Das bedeutetet, dass auf jegliches Getreide und alle stärkehaltigen Nahrungsmittel (wie Kartoffeln, Reis, Teigwaren, aber auch Kürbis und Karotten usw.), sowie Milchprodukte (mit Ausnahme von Hüttenkäse oder Yoghurt in kleinen Mengen) muss unbedingt verzichtet werden muss, ebenso auf Früchte und Honig.

20 % der Nahrung sollte aus hauptsächlich grünen Blattsalaten, aber auch Brokkoli, Mangold, Zuccetti.

60 % der Nahrung sollen Fleisch und Knochen sein, in erster Linie Geflügel, Kaninchen und Fisch und nicht nur rotes Fleisch (wie Rind, Schwein oder Pferd) (50% Fleischige Knochen und 50% Muskelfleisch)

10 % rohe Leber (Geflügel, Kaninchen).

10 % Hüttenkäse immer zusammen mit dem Gemüse und mit Oelen (insbesondere Leinsamenöl)

1-2 Teelöffel Leinsamenöl

1-2 Teelöffel Fischöl (Vita-Dermöl www.barfshop.de)

Vitamin C ( 1 Messerspitze pro Tag, jeden Tag eine Messerspitze mehr bis der Hund Durchfall bekommt, dann wieder auf die Dosis vom Vortag zurückgehen und diese beibehalten).

Vitamin A 5,000 IU und Vitamin D 400 IU oder ½ Teelöffel Lebertran

Vitamin B-Komplex 20 mg

Selen 50 µg

Zink 5-10 mg



Vitamine und Mineralstoffe

Die Vitamine A (Leber, Lebertran), C (grüne Blattgemüse), D (Lebertran, Sonne), E (Weizenkeimöl), B6 (Leber und Fisch), Folsäure (Leber, Eier, Gemüse), Kalzium (Knochen, Eierschalen, Sesampaste), Selen (Fisch, Fleisch), Zink (Leber, Fleisch, Eier) und Gamma-Linolensäure (Nachtkerzenöl) sind ebenfalls wichtig bei der Krebsbekämpfung und können zusätzlich gegeben werden, hingegen können sie eine gesunde, rohe und abwechslungsreiche Ernährung nicht ersetzen.

 

Homöopathie und Bachblütentherapie

Es gibt sehr gute Erfolge mit der Homöopathie in Bezug auf Krebs, allerdings gehört die Behandlung in die Hände eines guten klassischen Homöopathen.



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Vielen Dank XXXXX XXXXX !

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Christiane Jahnke

Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.

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Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung .

Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke