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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Katzen
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Katze hat Schmerzen in der Pfote

Kundenfrage

Guten Abend, unsere kleine Katze ( 6 Monate ) humpelt und hat Schmerzen im Bein. Sie hat sich vor ungefähr 4 Wochen versprungen und seitdem immer mal wieder Beschwerden, ich war mit ihr mehrfach beim Tierarzt, da war sie jedes Mal Beschwerdefrei, hat aber trotzdem ein entzündungshemmendes Spritzchen jedes Mal bekommen und dann war es immer wieder gut. Ich hatte mit der TA vereinbart eine Kur mit Traumeel zu machen, was wir schon die ganze Zeit machen. Aber seit ein paar Minuten ist es wieder schlimmer und ich wollte wissen was ich ihr noch geben kann?

Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Katzen
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

auf welchem Bein lahmt Ihre Katze denn? Bitte lassen Sie das Bein möglichst noch mal von einem Tierarzt untersuchen. Zur Diagnose ist neben speziellen Beweglichkeitsprüfungen evtl. eine. Röntgenaufnahme erforderlich. Viele Erkrankungen lassen sich im Anfangsstadium besser (und billiger) behandeln als bei längerer Dauer.
Schauen Sie es sich bitte noch einmal genau an und tasten Sie es vorsichtig ab. Sehen Sie eine Schwellung, reagiert Ihre Katze beim Betasten und vorsichtigen(!) Durchbewegen?, schleckt sich Ihre Katze irgendwo vermehrt (Hinweis auf schmerzende Stelle).
Insbesondere folgende Ursachen führen zu Humpeln und Schonhaltung:
- Trauma (Verrenkung, Verstauchung, Krallenverletzung,
Fremdkörper, Bruch, Bänder- oder Sehnenriß...), Bei den Hintergliedmßen ist oft
das Kniegelenk betroffen (Keuzband, Kniescheibe., Menisken) Je nach Befund
ist oft eine Operation oder ein entzündungshemmendes Schmerzmitel (Rimadyl, Metacam, Onsior...) nötig, welches wurde bei Ihrer Katze denn gegeben?
-Infektionen (meist Allgemeinbefinden gestört , meist nach Biß (Einbissstelle oft winzig klein und nur schwer auffindbar!; bitte messen Sie rektal die Temperatur, etwas Creme oder Öl ans Thermometer,
Temperatur sollte unter 39° liegen, sonst Fieber, dann evtl. Antibiose nötig)
- -möglich wären auch Schwellungen durch Lymphstau, Zubildungen
etc., die mechanisch die Bewegung behindern und/oder auf Nerven drücken,

Einfache, zu Schonhaltung führende Verletzungen wären
beispielsweise Krallenverletzungen, es können aber auch Knorpel- oder
Knochenstücke abgelöst sein (in einem Gelenk), diese müssten dann baldmöglichst
operativ entfernt werden. Eine Diagnose kann nur der Tierarzt vor Ort durch
eine genaue Untersuchung stellen. Ohne Behandlung besteht die Gefahr von Arthrosen (als Folgeerkrankung durch Schonhaltungen etc).

Hilfreich ist oft das entzündungshemmende Schmerzmittel Meloxicam (z.B. metacam , Boehringer) oder auch Onsior oder Rimadyl); kurzfristig könnte man auch Metamizol (Novalgin 25-30 mg/kg, 2-3 x tgl. ) geben. Welches Mittel am Besten wirkt muß man ausprobieren, seh häufig wird mit Meloxicam begonnen. In der Regel wird die Behandlung nach der tierärztlichen Injektion zu Hause vom Besitzer noch ein paar Tage fortgesetzt.


Unterstützend könnte folgende Arznei gegeben werden
(keinesfalls einen Tierarztbesuch ersetzend):
-Ruta D6 3x tägl 1 zerpulverte Tablette oder 5 Globuli (evtl. mit
etwas Wasser oder Katzenmilch, aber ohne Futter) ins Maul Ihrer Katze geben. 14 Tage, dann
Umstellung auf Rhus toxicodendron D6 3 x täglich 1 Tablette., in den ersten 3
Tagen zusätzlicg Arnika D6 3 x täglich.
-falls Sie eine Schwellung sehen: mit Traumeel oder Traumaplantsalbe einreiben, evtl nach Absprache mit Tierarzt auch Heparinsalbe.

Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, nicht zu vergessen, meine Antwort positiv zu bewerten, da meine Arbeit ansonsten unbezahlt bliebe. Im Voraus besten Dank.

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

Udo Kind