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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Katzen
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Hallo, wir haben vor einiger Zeit einen kleinen Kater von

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,

wir haben vor einiger Zeit einen kleinen Kater von der Straße aufgenommen. Nach diversen Arztbesuchen mit äußeren Problemen, haben wir jetzt folgendes Problem:

Er hat vor einigen Wochen angefangen mit eine Pfote zu hinken, der Tierarzt sagte das es von einem Biss kommt - hat Antibiotika gegeben. Danach ging es auch ganz gut, 14 Tage lang. Danach ging das ganze von vorne los, hinken mit der linken Voderpfote, manchmal auch rechts hinten, aber nur leicht. Wieder zum Tierarzt, genaue Untersuchung unter einer leichten Narkose und Blutabnahme, keine positiven Befunde bis auf die Tatsache das er nur langsam rote Blutkörperchen bildet. Die vordere Pfote schont er immer noch und er bewegt sich mittlerweile auch sehr langsam und behäbig. Bisher klappte die Nahrungsaufname ganz gut, vor allem Trockenfutter sehr gerne. Trinken tut er auch, Ausscheidungen wie Stuhl usw. auch normal.

Seit gestern haben wir den Eindruck das er weniger Nahrung aufnimmt und auf Fieber hat, trotz Antibiotika und einem leichen Fieber senkenden Mittel das mit dem Antibiotika verabreicht wurde.

Können Sie mit diesen Angaben etwas anfangen und vor allem einen Rat geben wie wir weiter verfahren sollten. Unser Tierart ist mit seiner Weisheit am Ende und vernutet das es evtl. auch ein Tumor sein könnte.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. ([email protected])

Mit freundlichen Grüßen

Hans Helmich

Hallo,

ist die Pfote denn beim Durchbewegen und Abtasten noch empfindlich? Möglich wäre bei einer teilweisen Antibiotikaresistenz der Erreger, daß sich noch eine Infektion im Bein befindet, die den ganzen Körper vergiftet.

Waren die Leukozytenwerte normal?

Zur Findung der wirksamsten Antibiotika(kombination) wäre es sinnvoll ggf. eine Tupferprobe zu nehmen und bakteriologisch mit Resistenztest untersuchen zu lassen.

Unterstützend könnten Sie Arnika D6 1x tgl. und Silicea D6 3x tgl. geben.

Das Schlechterfressen kann grundsätzlich viele Ursachen haben:

-Entzündungen im Maul (Zähne/Zahnwurzel, Zahnfleisch, Rachen) sind oft schmerzhaft und viele Katzen verweigern dann ihr Fressen. Falls für Sie gefahrlos möglich, evtl. bitte selbst ins Maul schauen, besser aber tierärztliche Untersuchung. Dabei sollte tief in den Rachen geschaut werden und die Zunge heruntergedrückt werden (zum Feststellen von Mandelproblemen, Rachenentzündungen etc.). Sie können auch selbst mal gegen die Zähne klopfen und drücken, um festzustellen ob Ihre Katze irgendwo an den Zähnen Schmerzen hat. Möglich wäre auch ein Fremdkörper, der sich im Hals festgesetzt hat und das Schlucken behindert (Diagnose durch Endoskopie)

-Infektionskrankheit. Messen Sie bitte die Temperatur Ihrer Katze (rektal, etwas Creme oder Öl an´s Thermometer machen), normal ist eine Temperatur unter 39°. Über 39,5°: Fieber, Antibiose erforderlich; unter 37,5°: Untertemperatur, unbedingt Infusion geben lassen

-Organerkrankungen (Niere, Leber, Schilddrüse...). Sie können mit einer Blutuntersuchung festgestellt / ausgeschlossen werden. Es sollte auf jeden Fall die Schilddrüse mit untersucht werden („Geriatrieprofil").

- Schmerzen z.B. Bauchschmerz durch Magenschmerz oder Entzündungen von Organen, seltener auch vom Bewegungsapparat, oft wird die betroffene Gegend vermehrt abgeschleckt.

-Aufnahme eines Fremdkörpers (Schnur, Grashalm, Nadel, Bällchen, Gummiband... fast alles ist möglich!), der zu Entzündungen geführt hat; dann aber meist häufiges Würgen. Wenn der Fremdkörper im Bauch ist kann er natürlich zu Schmerzen führen ("berührungsempfindlicher Bauch") Diagnose oft nur durch Röntgenaufnahme oder Endoskopie möglich., meist eher jüngere Katzen

-(teilweiser) Darmverschluss (z.B. durch Haarballen), möglich ist auch ein Megacolon, eine Aussackung des Enddarmes, hätte man aber beim Röntgen vermutlich gesehen

Fühlen Sie bitte den Bauch Ihrer Katze. Sollte sie dort angespannter und härter sein als sonst sowie sich sehr gegen Ihre Untersuchung wehren, hat sie wahrscheinlich Schmerzen. Dann würde ich Metamizol (Novalgin 25-30 mg/kg 2-3 x tgl. geben), dann aber baldmöglichst tierärztliche Abklärung

Kann sich Ihre Katze normal bewegen? Wann war der letzte Kot- und Urinabsatzabsatz , versucht(e) sie öfter etwas abzusetzen? Schleckt sie sich irgendwo vermehrt (dies deutet oft auf Schmerzen in diesem Bereich hin). Relativ oft kommt Harnröhrenverschluß vor (vergeblicher Harnabsatz, dicker harter Bauch, frißt nicht), dann bitte sofort zum Tierarzt.

Versuchsweise können Sie das Futter erwärmen (riecht dann besser und wird eher genommen). Sollte die Katze dann aber nur wenig oder gar nichts nehmen und weiter lustlos und / oder berührungsempfindlich sein ( Schmerzen), sollten Sie sie am Besten noch einmal einem Tierarzt vorstellen..

Katzen kommen bei Nichtfressen und Nichttrinken schnell in eine gefährliche Stoffwechselstörung (Leber) und trocknen aus.

Achten Sie bitte auf folgende weitere Krankheitszeichen, die einen Tierarztbesuch erforderlich machen, insbesondere darauf ob,
-die Schleimhäute blasser sind als sonst (Augenschleimhaut weißlicher oder gelblich (Leber); Maulschleimhaut: Kapillarfüllungszeit länger als 2 Minuten, d.h. wenn man auf die rosafarbene Maulschleimhaut mit einem Finger drückt wird sie blaß und muß dann innerhalb von höchstens 2 Sekunden wieder roa sein)
-Temperatur (rektal gemessen) außerhalb des Normalbereichs von 38° bis 39° ( Achtung: Untertemperatur ( unter 37° wäre besorgniserregender als etwas Fieber, Temperaturen oberhalb von 39,5° deuten auf schwerere Infektionen) Ebenso bei Temperaturen unter 37,5° (braucht dann dringend Infusionen!)
-das Allgemeinbefinden Ihrer Katze sehr gestört ist (länger andauernd sehr ruhelos oder zieht sich den ganzen Vormittag vollkommen zurück) .
-der Bauchumfang stark zunimmt , der Bauch hart und angepannt ist

Sobald eines dieser Zeichen eintritt, müssen Sie baldmöglichst noch mal zum Tierarzt! Dieser gibt dann je nach Lage Infusionen, Schmerzmittel, Antibiotika, ...

Unterstützend (aber keinesfalls den Tierarztbesuch ersetzend) können Sie folgendes tun:
- Lycopodium D6 (Appetit anregend und die Leber unterstützend) 3x täglich 1 zerpulverte Tablette oder 5 Globuli (am Besten mit etwas Katzenmilch unabhängig vom Futter) geben.
- hochkalorische Vitaminpaste (calopet,vom Tierarzt oder gimpet, Zoohandel)
-Vitaltrunk (cp-pharma) oder Reconvales Tonicum K, beides Katzenflüssignahrung, die sich auch per Spritze verabreichen lässt und die oft auch von Katzen genommen wird, die sonst nicht mehr fressen.

Falls man mit diesen Maßnahmen nicht weiter kommt, kann man evtl. auch das appetitanregende Cyproheptadin (Peritol, 2-4 mg pro Katze) versuchen; dieses Mittel ist aber verschreibungspflichtig.

Bieten Sie bitte eine Wärmflasche oder Heizdecke an (fördert Wohlbefinden un auch viele Heilungsvorgänge).



Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, nicht zu vergessen, meine Antwort positiv zu bewerten, da meine Arbeit ansonsten unbezahlt bliebe. Im Voraus besten Dank.

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

Udo Kind

Hallo,

haben Sie noch eine Frage? Ich antworte gerne noch einmal.
Falls Sie keine Ergänzungsfrage mehr haben, würde ich Sie bitten, fairer Weise und den allgemeinen Abläufen bei just-answer entsprechend meine Antwort positiv oder neutral zu bewerten, da meine Arbeit ansonsten ohne Vergütung bliebe. Vielen Dank XXXXX XXXXX!

Freundliche Grüße,

Udo Kind
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Herr Dr. Kind,

ich habe Ihnen geantwortet, aber darauf noch keine Antwort erhalten!

Gruß Hans Helmich

Hallo,

für mich ist keine Rückfrage sichtbar. Können Sie die Frage bitte noch mal einstellen?

Danke.

Freundliche Grüße,

Udo Kind

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Herr Dr. Kind,

die Pfote ist Schmerzempfindlich, eine Infektion oder eine Organerkrankung wie Leber usw. kann auf Grund der Blutuntersuchung ausgeschlossen werden, bis auf die langsam regenerierenden roten Blutkörperchen.
Bei der vorletzten Untersuchung hat der Kater eine Antibiose bekommen und noch ein Schmerzmittel (Metakam) was er gut vertragen hat und danach ca. 14 Tage recht fit war. Bei der Letzten Verabreichung von Antibiotika wurde zusätzlich noch Novalgin und ein Fiebersenkendes Mittel (40,2° wärend der Narkose) gegeben. Maul und Zähne sind in einem sehr guten Zustand, der Bauchbereich fühlt sich weich und fleischig (Ärztin) an. Gestern Abend hatte er vermutlich wieder Fieber.

Gruß Hans Helmich

Hallo,

sinnvoll wäre bei dieser Symptomatik unbedingt eine Punktion der Verletzung und bakterielle Untersuchung der entnommenen Probe (mit Resistenztest zur Findung noch wirksamer Antibiotika(kombination)), außerdem evtl. auch eine histologische Untersuchung der entnommenen Probe.

Eine Röntgenaufnahme und ein Ultraschall (noch besser natürlich ein CT) könnte klären helfen wie ausgedehnt der veränderte Bezirk ist.

Danach nochmalige Antibiose (entsprechend des Ergebnisses des Resistenztests), evtl. auch nochmalige Operation erforderlich.

Unterstützend könnten Sie neben dem schon Gesagten noch Symphytum D3 (Beinwell) 3x tgl geben.

Freundliche Grüße,

Udo Kind

Tierarzt - Homöopathie und weitere Experten für Katzen sind bereit, Ihnen zu helfen.