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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Katzen
Zufriedene Kunden: 12819
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Unsere Katze Luzie (7 Jahreund bisher nie krank)verweigert

Kundenfrage

Unsere Katze Luzie (7 Jahreund bisher nie krank)verweigert die Nahrung schon eine Woche!
über eine Spritze versuchen wir etwas Nahrung zu geben und sie wehrt sich unbeschreiblich.
Stuhlgang und Wasserlassen hat sie auch eingestellt.
Wir waren beim Tierarzt. Auf dem Röntgenbild konnte er nichts auffälliges feststellen nur Verhärtungen im Darm, Verstopfung und Darmträgheit ,obwohl Luzie Freigänger ist und genügend Bewegung hatte. Sie bekommt Antibiotika und ein Einlauf hat nicht viel gbracht.
Eigentlich sieht es nicht nach einer Vergiftung aus da sie nicht schmerthaft reagiert wenn man das Baüchlein abtastet und er fühlt sich auch weich an.
Luzie war letzte Nacht stationär aufgenommen jetzt ist sie wieder bei uns aber der Zustand hat sich nicht verändert.
Ich mache mir große Sogen, dass sie eine Leberkrankheit bekommen könnte oder schon hat!
was können wir noch tun?

Wir bitten um Ihren Rat.

Vielen Dank XXXXX XXXXX Grüße von Fam. Wenzel
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Katzen
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo

 

Das Verweigern der Nahrung Ihrer Katze kann viele Ursachen haben:

 

-Entzündungen im Maul (Zähne, Zahnfleisch, Rachen) sind oft schmerzhaft und viele Katzen verweigern dann ihr Fressen. Falls für Sie gefahrlos möglich, bitte selbst ins Maul schauen, besser aber nochmalige tierärztliche Untersuchung. Dabei sollte tief in den Rachen geschaut werden (zum Feststellen von Mandelproblemen etc.). Sie können auch selbst mal gegen die Zähne drücken, um festzustellen ob Ihre Katze irgendwo an den Zähnen Schmerzen hat.

-Infektionskrankheit. Messen Sie bitte die Temperatur Ihrer Katze (rektal, etwas Creme oder Öl an´s Thermometer machen), normal ist eine Temperatur unter 39°.

 

-Organerkrankungen (Niere, Leber, Schilddrüse...). Sie können mit einer Blutuntersuchung festgestellt / ausgeschlossen werden. Wurde eine Blutuntersuchung gemacht, welche Ergebnisse und war die Schildddrüse bei der Untersuchung dabei?

 

- Schmerzen z.B. Bauchschmerz durch Entzündungen von Organen, seltener auch vom Bewegungsapparat, oft wird die betroffene Gegend vermehrt abgeschleckt.

 

-Aufnahme eines Fremdkörpers (Schnur, Nadel, Bällchen, Gummiband... fast alles ist möglich!), dann aber oft häufiges Würgen. Wenn der Fremdkörper im Bauch ist kann er natürlich zu Schmerzen führen ("berührungsempfindlicher Bauch") Diagnose oft nur durch Röntgenaufnahme oder Endoskopie möglich., eher jüngere Katzen

 

-(teilweiser) Darmverschluss (z.B. durch Haarballen), möglich ist auch ein Megacolon, eine Aussackung des Enddarmes, hätte man aber beim Röntgen vermutlich gesehen

 

Möglicherweise hat Ihre Katze irgenwo Schmerzen. Dann würde ich Metamizol (Novalgin 25-30 mg/kg 2-3 x tgl. geben)

Kann sich Ihre Katze normal bewegen? Wann war der letzte Urinabsatzabsatz , versucht(e) sie öfter etwas abzusetzen? Schleckt sie sich irgendwo vermehrt (dies deutet oft auf Schmerzen in diesem Bereich hin).

 

Versuchsweise können Sie das Futter erwärmen (riecht dann besser und wird eher genommen, evtl. mit kleiner Spritze etwas Futter, Katzenmilch, erwärmtes Wasser, Vitaminpaste ins Maul geben)

 

Die Infusionen sollten möglichst weiter gegeben werden.

 

Unterstützend (aber keinesfalls den Tierarztbesuch ersetzend) können Sie folgendes tun:

- Lycopodium D6 (Appetit anregend und die Leber unterstützend) 3x täglich 1 zerpulverte Tablette oder 5 Globuli (am Besten mit etwas Katzenmilch unabhängig vom Futter) geben.

- hochkalorische Vitaminpaste (calopet,vom Tierarzt oder gimpet, Zoohandel)

-Vitaltrunk (cp-pharma) oder Reconvales Tonicum K, beides Katzenflüssignahrung, die sich auch per Spritze verabreichen lässt und die oft auch von Katzen genommen wird, die sonst nicht mehr fressen.

 

Falls man mit diesen Maßnahmen nicht weiter kommt, kann man evtl. auch das appetitanregende Cyproheptadin (Peritol, 2-4 mg pro Katze) versuchen; dieses Mittel ist aber verschreibungspflichtig.

 

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen und bitte Sie, daran zu denken auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

 

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

 

Udo Kind

 

Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Katzen
Zufriedene Kunden: 12819
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Tierarzt - Homöopathie und weitere Experten für Katzen sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für Ihre hilfe.

leider frist Luzie noch immer nichts und nimmt auh die nahrung mit der Spritze nicht an(die etwas schwer geht).

ich versuche es jetzt mit einem Teelöffer, geht einigermasen aber nur zu zweit.
leider muß ich ja arbeiten gehen und mein Mann kommt alleine mit der katze nicht klar.

habe sie heute früh rausgelassen da sie partu nicht aufs katzenklo will.
sie hat da etwas Urin abgesetzt aber wieder keinen Kot.

habe gedacht ihr etwas Bittersalzlösung zu geben , aber welche Dosis? und geht das überhaupt?
neben Vitaminpaste und etwas Vitaminnahrung bekommt sie 2x tgl.Metoclopramid.

habe den Bauch etwas massiert um den Darm anzuregen,schmerzen scheint sie keine zu haben .
Blutuntersuchung hat die Tierärztin noch keine gemacht!
der Katze geht es zusehens schlechter.
heute besorge ich die homö.Mittel und hoffe das es funktionert, doch die wirken ja nicht so schnell.
habe heute nochmal einen Termin bei der Tierärztin oder sollte ich ev. zu einem anderen Tierarzt gehen? Bitte nicht falsch verstehen, bin in großer Sorge.

Vielen Dank XXXXX XXXXX Grüße Sabine Wenzel

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

 

Ihre Sorge kann ich gut verstehen.

Blutuntersuchung halte ich für unbedingt sinnvoll, ebenfalls weitere Infusion. (Sie haben Recht: Katzen kommen bei Nichtfressen schnell in eine gefährliche Leberstoffwechselstörung). Sinnvoll wäre evtl. auch noch ein Ultraschall des Bauches (evtl. aber auch erst morgen, wenn man das Ergebnis der Blutuntersuchung hat).

 

Da Ihre Katze fast nichts frisst: Könnte sie denn überhaupt noch Kot im Darm haben?

 

Folgend Ursachen sind für Kotverhaltung möglich:

- Fieberkot: bitte rekal Temperatur messen (normal 38°-39°), bei Fieber bitte baldmöglichst Tierarzbesuch

-Einschränkung des Darmlumens: z.B. durch Gewebezubildungen im Darm oder am After

-neurologische Störungen (evtl. Untersuchung der Reflexe durch Tierarzt) z.B durch kleine Rückenmarksläsion (teilweiser Bandscheibenvofall), dann meist auch Bewegung gestört, Reflexe verändert

-verstopfende Futtermittel (v.a. Trockenfutter, zu wenig Trinken), die zu hartem Kot führen

-Flüssigkeitsverlust, Austrocknung

-Bewegungsmangel

-Megacolon (starke Ausweitung großer Teile des Dickdarms, Kot bleibt dort liegen, Diagnose durch Röntgen)

 

Folgende Maßnahmen können oft helfen, den Kotabsatz zu erleichtern:

-Katzenmilch ins Trinkwasser (manche Katzen trinken dann mehr), normale Milch wirkt stärker abführend

-etwas (1 Teelöffel) Ölsardinenöl oder Thunfischöl oder Sahne ins Fressen geben (je nachdem was Ihre Katze mag, wird zu einem großen Teil verdaut, macht den Kot aber trotzdem oft etwas weicher)

-viel Bewegung (Katze Ihr Futter suchen und erarbeiten lassen, soweit die Katze mitspielt...)

-Lactulose 0,5 (bis 2ml) pro kg Körpergewicht) 2x täglich, gibt´s auch in der Apotheke

-1/2 - 1 Teelöffel Weizenkleie oder Leinsamen zum Fressen dazu geben

- Enteropro (albrecht, Tierarzt, enthält Wegerichsamen) ist oft hilfreich

-etwas Paraffinöl dem Fressen zugeben (1ml pro kg, also meist 3 -5 ml, bis zu 3x täglich), gibt´s beim Tierarzt

 

-Nux vomica D6 3x täglich (v.a. falls häufiger Kotdrang) 1 Tablette oder 5 Kügelchen mit etwas Katzenmilch oder mit Spritze ins Maul geben.

 

Falls länger als 2 Tage kein Kotabsatz erfolgt, könnte man 1 Tube Microklist geben (vom Tierarzt oder der Apotheke) in den After, dann sollte innerhalb 1 Stunde Kot abgehen (meist geht´s schneller). Der Tierarzt sollte bei Anwendung aber unbedingt rasch erreichbar sein, da es bei manchen Katzen durch einen Einlauf zu Kreislaufproblemen kommen kann.

 

Der Tierarzt kann bei Bedarf auch Einläufe mit Lactulose oder Parafinöl und Wasser (als Gemisch) machen (hat die Tierärztin ja auch schon einmal gemacht?).

 

Ob Sie evtl. besser in eine Tierklinik gehen (Ultraschall, intravenöse Infusion mit Dauertropf, Sondenernährung...) können Sie ja evtl. auch mit Ihrer Tierärztin besprechen.

 

Freundliche Grüße & danke für´s Akzeptieren,

 

Udo Kind

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Hallo,

 

habe aus Versehen die falsche Taste gedrückt: will die Frage natürlich nicht zurückziehen, sondern bedanke mich ganz herzlich für Ihr nochmaliges Akzeptieren!

 

Freundliche Grüße,

 

Udo Kind

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