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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin,Dr.
Kategorie: Katzen
Zufriedene Kunden: 7104
Erfahrung:  eigene Tierarztpraxis ü. 20 Jahre / Praxis für Verhaltenstherapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Hallo und Guten Tag, mein Name ist Rolf Lorenz und ich habe

Kundenfrage

Hallo und Guten Tag,
mein Name ist Rolf Lorenz und ich habe zwei Katzen, Jeannie & Kassandra. Sie sind Geschwister, 11 Jahre alt und leben im Apartement, d.h. sie streunen nicht in einem Garten o.ä. umher. Beide sind mit 1/2 Jahr operiert worden. Beide haben Appetit, spielen etc, es hat sich im Umfeld nichts verändert, daß Streß auslösen würde, d.h. soweit alles normal.
Nur Kassandra leckt sich übermäßig an den Oberarmen, Schenkeln und am Bauch, sodaß sie dort kein Fell mehr hat. Als das mit kleinen kahlen Stellen anfing, hat der Tierarzt auf eine Pilzinfektion getippt, aber dann hätten beide infiziert sein müssen, oder? Jeannie hat dichtes Fell und leckt sich normal.
Für einige Zeit habe ich Kassandra einen Trichter um den Hals geschnallt und das Fell wuchs wieder. 5 Besuche bei anderen Tierärzten haben keine Diagnose ergeben und auch die Hautabstriche und Blutuntersuchungen haben keine Befunde ergeben.
Was kann die Ursache sein und was kann ich machen?
Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort
Mit freundliche Grüßen
Rolf Lorenz
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Katzen
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 6 Jahren.
Lieber Nutzer,
da Sie schon viele Untersuchungen gemacht haben, würde ich Ihnen noch raten, die Katze auf eine Schilddrüsenunterfunktion und das sog. Cushingsyndrom untersuchen zu lassen.
Beide Erkrankungen können mit Haut/Haarproblemen einhergehen, die die Katze möglicher Weise zum Lecken veranlasst.
Wenn auch diese Untersuchungen ohne Befund sind, wird es sich um eine psychische
Problematik handeln.
Sogenannte Stereotypien (zwangshandlungen) mit Kahllecken sind oft bei Stubentigern zu beobachten.
Es fängt oft mit irgendeinem -oft lang zurückliegendem- Stressor an (meist von uns garnicht bemerkt, kann ein einmaliger Vorfall gewesen sein) die Katze stellt fest, dass Lecken beruhigend für sie ist, und dies Verhalten wird dadurch dann selbstbelohnen-
ein Teufelskreis.
Helfen kann viel Abwechslung (Spiel, Verstecke, Aussichtsplätze)-evtl auchmal eine räumliche Trennung (anderes Zimmer) zu der anderen Katze ausprobieren.
NIE auf das Lecken eingehen (wirkt als Verstärkung durch Zuwendung)
Nie ein Spiel starten wennSie leckt.
Hilft alles nichts, gibt es Medikamente gegen solche Steretypien-keine Beruhigungsmittel !
Ein Verhaltenstherpeutisch arbeitender Tierarzt kann Ihnen diese verschreiben-nachdem er sich vor Ort ein Bild gemacht hat.
Alles Gute und viel Erfolg!
Nachfragen beantworte ich gerne kostenfrei über d.Button:dem Experten antworten.Über ein Akzeptieren und eine positive Bewertung würde ich mich freuen
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo, haben Sie noch Fragen?
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Dr.ML.Wörner-Lange
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,
Kann ich Ihnen noch mit weiteren Ratschlägen helfen?
Gerne antworte ich nochmal.