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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Katzen
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Guten Tag, Vor einem Jahr und 4 Monaten habe ich mein geliebtes

Kundenfrage

Guten Tag,
Vor einem Jahr und 4 Monaten habe ich mein geliebtes "adoptiertes " Kätzchen einschläfern lassen.
Ihr Alter ist unbekannt vielleicht 12-15 Jahre.
Sie hatte seit 6 Jahren und 2 Monaten die Diagnose Niereninsuffizienz. Die ersten Jahre war sie symptomfrei und erhielt Nieren diätnaßfutter. Außerdem hatte sie einen ungeklärten Husten (Herz wurde untersucht.)ACE Hemmer halfen nicht. AB half nicht. Außerdem hatte sie zeitweise Okkultes Blut im Stuhl (verursacht durch Clostridien perfringens),welche ich mit probiotika versuchte in Griff zu bekommen. Sie bekam kurmäßig SUC von Heel. Taurin und nachdem auch noch rolling skin syndrom dazukam Vitamin B-Komplex .Von einer Krise im Februar mit Erbrechen und Durchfall erholte sie sich nie mehr richtig. Ihr Appetit wurde schlechter , anfangs auch wiedermal kurzzeitig besser (und dies, wo sie als ehemalige Streunerin das Fressen über alles liebte..u. auch zeitweise früher übergewichtig war) und schlechter und die letzten 8-10 Wochen fraß sie nur noch mit Handfütterung. Selten mal etwas inzwischen" genehmigtes" TroFu. Inzwischen mußte ich auch alles anbieten (mit Ipakitine bzw, Renalzin als Phosphatbinder), damit sie wenigstens etwas fraß.A m 19.12. 2009 verweigerte sie das Fressen nachts und morgens und es kam ein Schwanken und SAchwäche dazu (keine Kontaktaufnahme mehr zu mir) sie trank sehr viel und urinierte sehr viel,so dass ich mich entschloß, sie gehen zu lassen.
Die Tierärztin war eine Vertretung und es kam vor lauter schock meinerseits keine rechte Kommunikation zustande.,
Mein Kätzchen raffte sich nocheinmal auf lief zur Ärztin und dann schwankend von der Ärztin zurück in ihr Bettchen. Sie schrie fürchterlich bei der Narkosespritze und schrie protestierend als sie ins Bettchen gedrängt wurde.
, sodaß ich hinterher voller Zweifel und Schuldgefühle zurückblieb, ob der Zeitpunkt(Wochenende und Weihnachtswoche stand vor der Tür und meine Sorge, dass im Notfall keiner kommen könnte...) richtig oder zu früh war.
Es quält mich Tag und Nacht, deshalb frage ich Sie nach Ihrer Meinung!

mit freundlichen Grüßen
F.Rotzinger
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Katzen
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

Sie haben aus meiner Sicht alles richtig gemacht.

 

Sie selbst sollten sich auf gar keinen Fall Vorwürfe machen, Sie haben das Bestmögliche für Ihre Katze getan:

- Untersuchungen und Medikamente durch Ihren Tierarzt (Katzen kann man nicht wie Menschen stundenlang zur Blutreinigung an die Dialyse hängen, von daher sind auch die tierärztlichen Möglichkeiten begrenzt)

- Diät und auch alternative Heilverfahren (SUC-Spritzen)

- Euthanasie, als das Leben für die Katze nur noch eine Qual war. Dies ist dann der Fall, wenn Katzen nicht mehr fressen, sich zurückziehen und v.a. auch keine Zuwendung mehr von ihrem geliebten Besitzer annehmen können. Wenn Sie noch länger gewartet hätten, hätte sich die Katze gequält und Sie haben Recht: Weihnachten kann es wirklich schwer sein einen Tierarzt schnell für einen Notfall zu erreichen.

 

Versuchen Sie Frieden mit dem Gewesenen zu schliessen und mehr an die schönen Erlebnisse mit Ihrer Katze zu denken.

 

Ich hoffe, dass ich Ihnen etwas helfen konnte, den Verlauf der Erkrankung Ihrer Katze als leider unbeinflussbar anzunehmen und zu sehen, daß Sie alles richtig entschieden haben, und bitte Sie, nicht zu vergessen auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

 

Alles Gute & freundliche Grüße ,

 

Udo Kind

Tierarzt - Homöopathie und weitere Experten für Katzen sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

vielen Dank nochmals.

Ergänzend noch Folgendes:

 

In den letzten 4 Jahren hatte ich keinen Tierarzt mehr. Ich wollte sie nicht mit Tierarztbesuchen traktieren.(sie war kaum in den Korb zu bekommen und schrie wie am Spieß im Korb, kotete früher einmal sogar ein)

Urinuntersuchung machte ich selbst (spez. Gewicht) SUC gab ich oral.

Slippery elm bark gab ich, um Übersäuerung zu reduzieren.

Infusionen wollte ich nicht , um ihr (und auch mir, ich kann so etwas nicht) den Stress zu ersparen.

Habe ich trotzdem , auch ohne Infusionen richtig gehandelt.

Nochmals Dank für Ihre erneute Antwort

 

freundliche Grüße

F.Rotzinger

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

ich denke, daß Sie trotzdem richtig gehandelt haben. Wenn der Tierarztbesuch ohnehin schon ein so großer Stress war, wäre es eine intravenöse Infusion erst Recht gewesen. Ab einem bestimmten Grad der Nierenisuffiziens (Harnstoffwerte über 400 mg/dl ) können auch Infusionen keine Besserung mehr bringen.

 

Ich wünsche Ihnen viel Kraft.

 

Freundliche Grüße,

 

Udo Kind