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PferdeDoktor
PferdeDoktor, Tierarzt
Kategorie: Katzen
Zufriedene Kunden: 517
Erfahrung:  Herstellung v.Impfstoffen geg.chronische Infekte durch Bakterien,Pilze etc. bei Antibiotikaresistenz
52637662
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Kann meine Katze an Mykoplasmenkonjunktivitis sterben bzw ist

Kundenfrage

Kann meine Katze an Mykoplasmenkonjunktivitis sterben bzw ist sowas auch auf den Menschen übertragbar. Danke XXXXX XXXXX Auskunft und Hilfe
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Katzen
Experte:  Dr. med. vet. R. Manteuffel hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo und guten Abend,

zunächst einmal kann ich Ihnen sagen, dass Ihre Katze von einer reinen Mykoplasmeninfektion nicht sterben kann.

Allerdings sind Mykoplasmen zusammen mit anderen Viren und Bakterien Teil des sogenannten Katzenschnupfenkomplexes bei dem sich die verschiedenen Erreger gegenseitig begünstigen und eine Behandlung somit erschweren können. Einer Katze mit einem ausgeprägten Katzenschnupfen kann es durchaus schlecht gehen. Auch hier besteht für eine ansonsten gesunde Katze keine Lebensgefahr. Sehr junge, sehr
alte und immungeschwächte Tiere entwickeln eher eine schwere Form der Erkrankung und können auch daran sterben.

Ich sehe anhand Ihrer Beschreibung des Falles zwei Möglichkeiten:
1. Es liegt tatsächlich lediglich eine mehr oder weniger schwere Katzenschnupfenerkrankung vor.

2. Außer der Mycoplasmen-Konjunktivitis bzw. des Katzenschnupfens liegt ein weiteres Krankheitsgeschehen oder ein anderes Grundleiden vor. In diesem Fall müsste nach einem solchen durch weiterführende Untersuchungen (z. B. Test auf das Feline Immundefiziens-Virus) gefahndet werden.

Bezüglich der Übertragung auf den Menschen existiert lediglich ein einziger Fallbericht, der eine Erkrankung von Mycoplasma felis auf den Menschen belegt. Es handelte sich allerdings um eine Patientin mit angeborenen Immunschwäche.

Ihr Tierarzt dürfte den Unfang der Erkrankung und dementsprechend den Bedarf weiterführender Maßnahmen oder Untersuchungen am besten einschätzen können. Beim vorliegen von Katzenschnupfen könnte allerdings eine sogenannte passive Impfung mit Feliserin einen zusätzlichen Nutzen zu der bereits eingeleiteten Therapie bringen.

Alles Gute & freundliche Grüße

Verändert von Dr. med. vet. R. Manteuffel am 27.01.2011 um 20:03 Uhr EST
Experte:  PferdeDoktor hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Abend,

Verzeihung, aber Mykoplasmen sind Bakterien ! (Zitat: "Allerdings sind Mykoplasmen zusammen mit anderen Viren und Bakterien Teil des sogenannten Katzenschnupfenkomplexes ...")

Wurden die angegebenen Antibiotika schon auf Ihre Wirksamkeit getestet? Wenn nicht, so empfehle ich ein Antiobiogramm durch ein Labor nach Entnahme eines Augentupfers durch Ihren Tierarzt.

Bei Resistenz geg. die als wirksam getesteten Antibiotika empfiehlt sich eine sog. therapeutische Auto-Vakzine (auch eine passive Impfung).

Viel Erfolg!

Perfekte Händehygiene ist wie immer zu empfehlen!



Verändert von PferdeDoktor am 27.01.2011 um 21:40 Uhr EST
Experte:  Dr. med. vet. R. Manteuffel hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter PferdeDoktor,

Zitat: Verzeihung, aber Mykoplasmen sind Bakterien ! (Zitat: "Allerdings sind Mykoplasmen zusammen mit anderen Viren und Bakterien Teil des sogenannten Katzenschnupfenkomplexes ...").

Bei genauerem Lesen werden Sie feststellen, daß ich mit keinem Wort behauptet habe, es handele sich bei Mykoplasmen um Viren. Ich würde Sie bitten, mir nicht zu unterstellen ich könnte Bakterien nicht von Viren unterscheiden. Vielen Dank!

Ihr Vorschlag einer Autovakzintherapie ist sicherlich nicht verkehrt.
Allerdings halte ich es für wenig sinnvoll zunächst eine mehrwöchige Therapie vorzuschlagen ohne vorher eine, im Übrigen auch kostengünstigere, wesentlich unkompliziertere Maßnahme (Feliserin) ausprobiert zu haben.

Im übrigen ist der Nutzen von autogenen Vakzinen nicht unumstritten, auch wenn es sich bei dieser Therapieform um Ihr Steckenpferd handelt.
Experte:  PferdeDoktor hat geantwortet vor 5 Jahren.

Bonjour und Willkommen bei JustAnswer, Doktor Manteuffel!

Well, ein Schulmediziner, richtig?

"Nicht unumstritten" fällt bei Tausenden geheilter, geretteter, genesener Tiere und dankbarer Tierbesitzer, wie auch Kollegen für mich von geringstem Interesse aus, denn: wer heilt hat recht!

Umstritten mag die Wirkweise sein, aber kratzt es die Tarantel, welche Moleküle ihres Giftes welche Nervenzellen-Synapsen der Maus lähmen, oder beisst sie nicht einfach nur zu??

Gegenstand der Frage war die Kojunktivitis und die Übertragbarkeit.

Um die habe ich mich gekümmert und sonst nichts.

Ob Schnupfen viraler Natur sind und mit empfindlichen Schleimhäuten einhergehen etc. spielt auch nicht direkt eine Rolle.

Tatsache sind die Mykoplasmen im Auge. Wahrscheinlch einhergehend mit Chlamydien und daher die schon chronische Konjunktivitis!! Es kann daraus auch eine Mykoplasmen-Pneumonie werden ...!!

Übertragbar sind Bakterien prinzipiell, da wie Sie ja selbst schreiben auch angeborene Immunschwächen existieren. Ansteckend sind Mykoplasmen für den Menschen auch!! Daher der Rat zur besonderen Hygiene!

 

16 Tage für ein Laborergebnis?????

Das war bestimmt per Eilboten unterwegs...

Was braucht man gewöhnlich dafür? 24 h ???

16 Tage lang Amoxicillin aus dem Clavaseptin und Oxytetracyclin ohne Erfolg?

Dann noch ein bisschen Regepithel-Sälbchen drauf und schön brav wiederkommen, gell?

Kostengünstiger? Was kostet ´ne Ampulle eines vorgefertigten Virus-Mixes Feliserin (gegen Schnupfen) ? 40,-€ ? Feliserin kriegt keine Mykoplasmen aus dem Auge!

Und das Regepithel? Noch mal 10? und all die wirklosen Antibiotika??

Ich fragte an, ob die beiden Antib. getestet worden waren. Schätze näml., dass Doxycyclin hier wirksam ist.

Ein Antibiogramm wie oben beschrieben stellt schliesslich dar, welches Antib. wirkt und welches nicht. Sollten sie getestetermaßen wirken, tun es aber nicht, so sind die Mykoplasmen genau dieser Katze resistent.

Und diese per Tupfer aus dieser Katze entnommenen Mykoplasmen dienten später zur Fertigung einer maßgeschneiderten Vakzine für das Individuum.

Heilquote über 90%, bei Rezidiven (Wiederkehrendem) immernoch 80. (100% gibt es in der Biologie nicht - siehe die verstorbene Frau oben)

Habe so noch kein Tier getötet.

Da Arzneimittel darf ich den Impfstoff nicht an Besitzer abgeben, sondern nur an Kollegen vorort. Die dann meist applizieren oder auch, wie für diese Katze, das Präparat mitgeben können.

Somit profitieren alle: Hersteller, Kollege, Besitzer und vor allem Patient.

Von wochenlang kann nicht die Rede sein, da meist von Beginn an Besserung auftritt.

Kompliziert ist auch überhaupt nichts daran. Es ist kinderleicht.

Wäre mir der Fall von Anfang an zugetragen worden, so wäre die Mietze jetzt seit ner Woche kuriert und alles für nen Fuffi.

"Mykoplasmen zusammen mit anderen Viren" steht nun mal in direktem Zusammenhang ohne falsch deutbar zu sein. Verstehen kann man es sicherlich. Ich stempele Sie nicht als Legastheniker ab. Bat ja um Verzeihung.

"Allerdings sind Mykoplasmen zusammen mit anderen Bakterien und auch Viren Teil des sogenannten Katzenschnupfenkomplexes ..."). ...hätte besser gepasst.

Machen Sie sich nichts daraus. Bin bekannt hier für sowas. Ob geliebt oder gehasst:

ich las hier schon über 1.000 Fälle von ... geben jetzt seit drei Wochen Antibiotikum...

Es wird einfach nicht getestet, welcher Keim vorliegt, welches Antib. wirkt und die Resistenzen sind nun mal vorhanden und weiten sich aus nach all den Jahrzehnten des unkontrollierten Antibiotika-Missbrauchs.

Sollten Sie praktizieren, Doktor Manteuffel, so schauen Sie doch mal bei equinevet.eu vorbei, viell. brauchen Sie ja mal was gegen eine Resistenz bei Ihren Patienten.

Danke für die Aufmerksamkeit und viel Erfolg auf JustAnswer.



Verändert von PferdeDoktor am 28.01.2011 um 06:31 Uhr EST
Experte:  Dr. med. vet. R. Manteuffel hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

es tut mir Leid, wenn diese Diskussion Sie verwirrt haben sollte. Sie werden hoffentlich verstehen, daß ich mich gezwungen sehe auf eine solche Unterstellung, wie sie von dem Kollegen ausgesprochen wurde zu reagieren.

Wie ich bereits in meiner ersten Antwort ausgeführt habe, könnte es sich bei der Erkrankung Ihrer Katze um einen "Katzenschnupfen" handeln, bei dem mehrere Erreger (Viren und Bakterien) beteiligt sind. Bei einigen dieser Erreger kann man mit dem von mir erwähnten Präparat "Feliserin" sehr gute Erfolge erzielen.

Ich habe ebenfalls erwähnt, dass Ihr Tierarzt vor Ort am besten in der Lage sein dürfte den Sachverhalt einzuschätzen (Zitat meinerseits: "Ihr Tierarzt dürfte den Umfang der Erkrankung und dementsprechend den Bedarf weiterführender Maßnahmen oder Untersuchungen am besten einschätzen können"). Behauptungen wie sie der Kollege PferdeDoktor aufstellt (Zitat PferdeDoktor: "Wäre mir der Fall von Anfang an zugetragen worden, so wäre die Mietze jetzt seit ner Woche kuriert und alles für nen Fuffi") halte ich an dieser Stelle mit den wenigen zur Verfügung stehenden Informationen für höchst unseriös und außerdem die Wortwahl für unangebracht

Mit freundlichen Grüßen und alles Gute für Ihre Katze

Dr. med. vet. Manteuffel




Sehr geehrter PferdeDoktor,

Ihre hochgeschätzte Auffassung in allen Ehren. Dennoch für eine medizinische Diskussion dürfte diese Plattform nicht der richtige Ort sein. Sollten Sie dennoch ein so großes Bedürfnis nach medizinischem Meinungsaustausch verspüren (Zitate ihrerseits: "Bin bekannt hier für sowas" und
"Danke für die Aufmerksamkeit"), rate ich Ihnen ein entsprechendes Medizinerforum aufzusuchen und sich dort auszuleben!

Nur noch 2 Anmerkungen:
1. Sie führen hier das geflügelte Wort "wer heilt hat Recht" an.
Mit Verlaub, aber Sie haben aus der Ferne sicher noch niemanden "geheilt"!

2. Von Todesfällen (Zitate ihrerseits: "siehe die verstorbene Frau oben" und "Habe so noch kein Tier getötet") habe ich im Übrigen nichts geschrieben. Ich würde Sie also außerdem bitten auf eine solche Panikmache zu verzichten.

Nichts für ungut, aber ihre Vorgehensweise halte ich insgesamt für unverschämt. Im übrigen ist diese Diskussion für mich beendet. Weiterhin viel Erfolg bei JustAnswer.de


Verändert von Dr. med. vet. R. Manteuffel am 28.01.2011 um 08:28 Uhr EST
Experte:  PferdeDoktor hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Tag,

wollte mich erkundigen, wie es heute beim Tierarzt war?

Gibt es denn Neuigkeiten oder gar Besserung?

Grüsse,

 

H.-E. Weiss

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