So funktioniert JustAnswer:

  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.

Stellen Sie Ihre Frage an kai-mod.

kai-mod
kai-mod,
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 1
84422447
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Hunde hier ein
kai-mod ist jetzt online.

Hallo, unsere engl. Bulldogge hat offensicht Darmprobleme.

Kundenfrage

Hallo,
unsere engl. Bulldogge hat offensicht Darmprobleme. Seit einigen Tagen ist ihr Bauch stark angeschwollen. Haben schon auf Diätfutter umgestellt. Dadurch hat sie zunächst abgenommen und ist viel vitaler geworden. Nun ist seit einigen Tagen ihr Bauch stark aufgeschwemmt und sieht unnatürlich aus. Unser Tierarzt meint wir sollten Proben vom Darm entnehmen lassen, da es sich auch um eine bösartige Darmveränderung handeln könnte. Da wir gerade erst 2 Hunde an Krebserkrankungen verloren haben sind wir verzweifelt. wer kann uns helfen ?
lg
Ralf Hartmann
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt-online hat geantwortet vor 1 Jahr.
Guten Abend,

wurden bereits Blutuntersuchung incl. der Organwerte Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse gemacht?
Wurde eine Ultraschalluntersuchung der Bauchhöhle gemacht? Oder zumindest eine Röntgenaufnahme (reicht alleine meist nicht für eine Diagnose)?
Wurde das Herz untersucht? Auch Störungen am Herzen können zu Bauchwasser und damit zu einem unförmigen Bauchumfang führen.
Erst wenn diese Untersuchungen durchgeführt wurden, kann eine Diagnose gestellt werden.
Wenn dann immer noch Zweifel bestehen, sollte danach eine Biopsie in Betracht gezogen werden.
Ohne eine sichere Diagnose ist es nicht möglich, Therapiemöglichkeiten zu überlegen.

Freundliche Grüße

B. Hillenbrand

Tierärztin

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Antwort weiterhelfen und stehe über den Button "dem Experten antworten" für weitere Fragen zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits, würde ich mich sehr freuen.


Bitte beachten Sie, dass eine Online-Beratung keine Untersuchung vor Ort durch Ihren Tierarzt ersetzen kann.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Liebe Frau dr. Hildebrand,

vielen dank für die schnelle Antwort. Blutbild ist unauffälig bis auf einen nicht erklärbaren Eiweisverlust. Nieren sind wohl auch ok. Urinprobe ist noch nicht ausgewertet.Vom Verhalten ist sie auch eher unauffälig bis auf den dicken Bauch. Allerdings schläft sie viel.

LG

Ralf Hartmann

Experte:  Tierarzt-online hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sind die Bauchspeicheldrüsenwerte und Leberwerte in Ordnung?
Haben SIe einen Ultraschalluntersuchung machen lassen? Hiierauf kann man gut die Struktur der einzelnen Organe beurteilen, besonders auch von Leber und Milz.
Dies wäre wichtig!
Ist das Herz ok?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Hallo,

der Ultraschall war eigentlich unauffällig. Im Darm war eine Auffälligkeit, man hat uns zu einer darm Diopsie ( ich hoffe ich sage das richtig ) geraten. Allerdings sollten wir es zunächst mit einer Umstellung auf Diätfutter ( wg. möglicher Futterunverträglichkeit versuchen. Clara hatte plötzlich nur noch breiigen Durchfall. Nach der Umstellung auf Diätfutter Hills zd Nassfutter und Royal canin antiallergic hat sich der Stuhl allerdings schnell normalisiert und hat eine normale Konsistenz. Solange sie nur dieses Futter bekommt ist alles in Ordnung. Bekommt sie allerdings etwas anderes zb ein Stück Käse, wieder das gleiche Problem mit Durchfall.

LG

Ralf Hartmann

Experte:  Tierarzt-online hat geantwortet vor 1 Jahr.
Leider kommen Futtermittelallergien oder Unverträglichkeiten quch bei Hunden immer häufiger vor.
Wenn sie das Diätfutter gut verträgt, sollten Sie es auch nicht wechseln.
Bei einer Futtermittelallergie langt, wie Sie ja beobachtet haben, eine winzige Menge des unverträglichen Stoffes und schon gibt es wieder Probleme.
Wenn es Ihrem Hund gut geht, können Sie für 6-8 Wochen nur das Diätfutter füttern. Danach sollten Sie dann erneut eine Ultraschalluntersuchung machen lassen und sehen, ob die Veränderungen noch sichtbar sind.
Wenn es dann immer noch so ist, sollte dann ggf eine Biopsie gemacht werden.
Sollte es dem Hund vorher wieder schlechter gehen, sollte die Untersuchung auch vorher gemacht werden.
Experte:  kai-mod hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

wir haben gesehen, dass Sie eine Antwort von einem Experten auf Ihre Frage bekommen haben.

Sie haben auf Ihrem Benutzerkonto ein Guthaben hinterlegt, welches durch klicken auf einen der drei Smilies an den Experten und JustAnswer freigegeben wird.

Mit dem Button "bewerten und bezahlen" bestätigen Sie die Freigabe,
ohne erneut eine Zahlung leisten zu müssen.
Mit dem Button "dem Experten antworten" können Sie Ihre Nachfrage stellen, bis Sie mit der Antwort zufrieden sind.

Vielen Dank.
Ihr JustAnswer Moderatoren Team

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Hallo,

unser Tierarzt hat Clara aktuell Prednisonon 50 mg verordnet. Für 3 Tage 2x 3/4 Tabletten und danach weiter je 1x3/4 Tablette. 2x3/4 hat sie allerdings nicht vertragen war nachts apathisch und von den Bewegungsabläufen vollig unkontrolliert und hatte wässrigen Durchfall. Jetzt geben wir nur 1x3/4 Tablette pro Tag nach R. mit unserem TA. Das scheint jetzt zu klappen. Das Cortison soll sich positiv auf auf eine mögliche Darmerkrankung ( Entzündung )auswirken, damit sich wieder weisse Blutkörperchen bilden können. Sollte es aber ein bösartiger Darmtumor sein, so käme seiner Meinung nach nur noch eine Chemotherapie in Betracht. Aufgrund der bekannten Nebenwirkungen bei Hunden und auch aufgrund von Erfahrungen bei Bekannten, möchte wir die allerdings eigentlich nicht machen. Wir hoffen nun natürlich, dass das Cortison anschlägt. Unser Tierarzt meine es könnte auch sein, dass Clara das Cortison nun dauerhaft einnehmen muss. Man müste die Dosis so lange verringern bis man die untere noch wirksame Dosis gefunden hat. Nun hat Cortison natürlich auch viele bekannte Nebenwirkungen. Haben Sie vielleicht noch eine andere Idee?

Da wir ja gerade erst unsere Schäferhündin an Milzkrebs und unsere Dogge an Rückenmarkkrebs verloren haben , liegen bei uns die Nerven natürlich blank. Clara soll natürlich auch noch Lebensqualität haben.

Vielen lieben Dank für Ihre Bemühungen.

Ralf Hartmann

PS. ich hoffe ich habe die gesundheitliche Situation unserer Claramaus leienhaft richtig geschildert

Experte:  Tierarzt-online hat geantwortet vor 1 Jahr.
Danke ***** ***** Antwort. Zur Zeit bin ich im Notdienst eingesetzt und kann nur über Handy schreiben. Grundsätzlich sollten Sie jetzt erst mal das Cortison weitergeben. Sonntag (heute) abend bin ich wieder zurück und werde Ihnen dann ausführlich antworten. Danke ***** ***** Verständnis.
Experte:  Tierarzt-online hat geantwortet vor 1 Jahr.
Guten Abend,

hier nun wie versprochen, eine etwas ausführlichere Antwort.

Sie haben geschrieben, wenn Ihr Hund eine Allergiediät bekommt, bestehen keine Probleme. Das würde ich an Ihrer Stelle dann zuerst einmal ausnutzen.
Geben Sie ihr für einige Wochen ausschließlich eine Allergiediät (auch keine Leckerlies zwischendurch)und schauen ob es gut bleibt.
Wenn Ihr Hund gut auf Cortison anspricht, kann die Ursache eine Erkrankung namens IBD ( chronisch rezidivierende Darmentzündung) sein.
Dies eine Erkrabkung die u.a. genetisch mit bedingt ist, aber auch andere Ursachen wie Allergien spielen dabei eine Rolle.
Ein Link dazu, wo die Problematik recht gut beschrieben wird.
http://www.lieblingstierarzt.de/chronische_darmentzuendung_beim_hund
Es müssen nicht immer alle Symptome vorhanden sein. Direkt nachweisbar ist IBD nur über eine Biopsie der Darmschleimhaut.
Aber bei Cortisongabe verbesser meist die Probleme. Dazu ist eine Diät unerläßlich.

Hunde vertragen Cortison auch bei länger andauernden Gabe meist besser als Menschen. Es ist richtig, wie Ihr tierarzt schon sagte, die notwendige Menge des Cortisons langsam zu reduzieren, bis man auf das notwendige Maß gekommen ist.

Wenn es sich wirklich um einen Tumor handelt, wäre es notwendig zu wissen, welche Art von Tumor es ist, um sagen zu können,. ob eine Chemotherapie sinnvoll ist. Es geht leider nicht bei allen Tumoren.
Dazu sollten Sie sich mit einer Klinik in Verbindung setzen, welche in dieser Therapie Erfahrung hat.
Ich habe einige Hunde unter der Chemotherapie gehabt und muss sagen, meist wird sie deutlich besser vertragen als vom Menschen. Aber es hängt immer von der Art des Tumors ab. Und eine engmaschige Kontrolle durch die Klinik ist wichtig.

Grundsätzlich sollten Sie jetzt erst einmal die Futterumstellung konsequent durchziehen. Auch die Cortison-Therapie ist ok. Danachdann noch einmal einen Ultraschall machen lassen und schauen, ob die Veränderungen überhaupt noch da sind.
Nur wenn alles nicht funktioniert und es dem Hund schlecht geht, sollten Sie an eine Operation denken.

Freundliche Grüße
B. Hillenbrand
Experte:  kai-mod hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

wir haben gesehen, dass Sie eine Antwort von einem Experten auf Ihre Frage bekommen haben.

Sie haben auf Ihrem Benutzerkonto ein Guthaben hinterlegt, welches durch klicken auf einen der drei Smilies an den Experten und JustAnswer freigegeben wird.

Mit dem Button "bewerten und bezahlen" bestätigen Sie die Freigabe,
ohne erneut eine Zahlung leisten zu müssen.
Mit dem Button "dem Experten antworten" können Sie Ihre Nachfrage stellen, bis Sie mit der Antwort zufrieden sind.

Vielen Dank.
Ihr JustAnswer Moderatoren Team

Ähnliche Fragen in der Kategorie Hunde