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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Hallo, mein Hund (Border-Collie-Mischling) 12,5 Jahre alt,hat

Kundenfrage

Hallo, mein Hund (Border-Collie-Mischling) 12,5 Jahre alt,hat seit mehreren Wochen scheinbare Probleme beim pinkeln.
Er ist ein kastrierter Rüde, hat trotzallem immer gerne markiert... nur neuerdings pinkelt oder markiert er alle 20-30 Sekunden beim Gassi gehen und hart auch oft 30 Sekunden in der Position (Bein oben) aus ohne dass wirklich was kommt. Habe den Eindruck er hat dann ständigen Harndrang. Im Haus wenn er ist, gibt es keinerlei Probleme. Er muss nicht wirklich öfter raus, er macht auch nicht rein oder verliert was... alles wie immer. Aber das beim spazieren ist schon sehr auffällig. Zudem beobachte ich seit einer Weile dass er sich auch beim Kotabsetzen schwerer tut.. er braucht dazu extrem lange. Was kann das sein? Ich habe furchtbar Angst dass es was richtig schlimmes sein könnte... zumal er ja schon recht alt ist... aber ansonsten ist er total fit und lustig. Vielen Dank ***** ***** für Ihre Antwort. Mfg Massinger Diana
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 2 Jahren.

Hallo,

häufigste Ursachen für Harnabsatzprobleme und häufigen Harndrang bei Hunden sind:

- Blasenentzündung (Diagnose durch Urinuntersuchung)

- Entzündungen und Verengung der Harnwege durch Harnkristalle und Entzündungen; Entzündungen und/oder Verletzungen von Harnblase und/oder den Harnwegen sind oft bakteriell und/oder durch winzige Kristalle (meist Struvit oder Oxalat, seltener Urat) bedingt. Blasen- und Harnwegsentzündung bereitet teils auch Schmerzen -wie beim Menschen- und wird in der Regel mit einem Antibiotikum (z.B. Amoxicillin) und Schmerzmittel (meist Metamizol) sowie entsprechender Diät behandelt

-Verengung der ableitenden Harnwege durch Gewebewucherungen; bei Rüden muß man immer auch an eine Entzündung der Prostata denken (Diagnose durch rektale Fingeruntersuchung und Ultraschall, Behandlung einer Prostataentzündung ggf. mit Antibiotikum und dem Medikament Ypozane, verschreibungspflichtig, Info: http://www-vetpharm.uzh.ch/perldocs/index_i.htm)

-Blasentumore (selten)

-neurologische Probleme (oft nach Verletzungen, dann plötzlicher Beginn; oder auch bei Bandscheibenproblemen)

Bitte möglichst bald den Urin untersuchen lassen und die Prostata abtadten lassen.

Evtl. braucht Ihr Hund ein Antibiotikum und bei Kristallen eine entsprechende Diät.

Unterstützend könnten Sie folgende homöopathischen Mittel geben (5 Globuli oder 1 zerpulverteTablette mit etwas Futtersauce oder mit etwas Wasser in einer Sprize unabhängig vom Fressen geben):

-Cantharis D6 3x tägl. eine Tablette (Blasenentzündung)

je nach Verlauf beide für 7 - 10 Tage,

dann Berberis D4 und Solidgo D6 3x täglich 1 Tablette (unterstützen die Heilung der Harnwege und helfen beim Abgang von Harngries) geben.

- bei Prostataentzündung Pulsatilla D6 3x1 Gabe sowie in den ersten 2 agen Belladonna D6 3x täglich geben .(1 Gabe = 5 Globuli oder 1 zerpulverte Tablette, nüchtern, evtl. mit etwas Wasser in Spritze ins Maul geben).

Falls Kristalle gefunden werden (im Harnsediment und/oder bei der Röntgen/Ultraschalluntersuchung) wäre auf jeden Fall eine den Kristallen entsprechende Diät erforderlich.

Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, meine Antwort positiv zu bewerten, damit meine Arbeit bezahlt werden kann. Im Voraus besten Dank. Falls noch Fragen bestehen, antworte ich natürlich gern noch mal.

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

Udo Kind

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 2 Jahren.

Hallo,

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