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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12819
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
49600720
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Guten Tag, Unser Golden Retriever ist resistent gegenüber Kombi Luminal und FELBOMAT (T

Kundenfrage

Guten Tag,
Unser Golden Retriever ist resistent gegenüber Kombi Luminal und FELBOMAT (Taloxa). Er war 3 Monate Krämpfe frei und hat dann wieder begonnen im Rhythmus von 16 bis 19 Tagen einen leichten Krampf pro Tag zu machen. Wir stellen jetzt auf Luminal/Keppra um. Etwas bleibt mir unklar. Wie schnell wirkt Keppra, d.h. wie schnell ist unser Hund auf Keppra eingestellt? Nach 2 bzw. 3 Tagen? und wie reduziere ich Taloxa? Absetzen von heute auf morgen wäre sicher keine Alternative? Vielen Dank ***** ***** Festtage
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 1 Jahr.
Hallo,
Sie haben Recht, das Felbamat sollte nur allmählich reduziert werden und nur in Absprache mit dem Tierarzt vor Ort, da es sonst zu häufigeren Anfällen kommen könnte.
Infos zu Felbamat: http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?wir/00002545/1154_04.htm?wir/00002545/1154_00.htm
Dies insbesondere, da auf Keppra nur etwa 1/3 der Hunde anspricht.
Info:
Zitat:
...Levetiracetam (Keppra®)
 Progression der Epilepsie hemmend,
Kalziumkanäle, unterbindet einen negativen
allosterischen Modulator der GABAA-Rezeptoren
(DMCM)
 kurze Wirkdauer beim Hund
 20 mg/kg alle 8 Std
 Limitierte Erfahrung – 1/3 spricht an
 Nicht über die Leber metabolisiert
Seite 71 von 80,
Zitat Ende,
aus: http://www.tierklinik-bielefeld.de/tierarztbereich/seminar_neuro2010/Epilepsie%20_Kleintiere.pdf
Hier finden Sie auch Infos zu anderen Medikamenten.
Vermutlich wurde der Blutspiegel von Phenobarbital (Luminal) auch schon bestimmt?
Bei einem großen Teil der Epileptiker weiß man die Ursache für die epileptischen Anfälle nicht und behandelt mit Phenobarbital (wie bei Ihrem Hund schon gemacht) und wenn das alleine nicht reicht (wie jetzt bei Ihrem Hund)ergänzend mit anderen Medikamenten z.B. auch Kaliumbromid (siehe unten), dieses Mittel war früher sehr verbreitet. Im Akutfall wird außerdem Diazepam gegeben (sollten Sie möglichst zu Hause haben).
Bei einem Teil gibt es aber auch organische Ursachen, insbesondere folgende Ursachen kommen für Krämpfe in Frage:
-schwere Stoffwechselstörungen, z.B. Urämie (Anreicherung von Harnstoff im Blut durch Niereninsuffiziens), Leberstörung oder Diabetes, in den meisten Fällen fällt ein erhöhter Durst auf; Diagnose durch Blutuntersuchung möglich,
-Infektionen , dann oft Fieber (d.h. rektal gemessen über 39°) und nahezu immer Allgemeinstörungen
-Sauerstoffmangel durch Herzfehler oder zu wenig rote Blutkörperchen (dann würen bläulich-blasse Schleimhäute, Kurzatmigkeit, schnelle Erschöpfung etc. auffallen)
-Hirnveränderungen (z.B. Hirntumor, Wasserkopf) Ist der Kopf schon mit einem CT untersucht worden?
Diese möglichen Ursachen sollten zunächst ausgeschlossen / festgestellt werden. Zur Diagnose sind Allgemeinuntersuchung, Blutuntersuchung und evtl. bildgebende Verfahren (Röntgen, für einen Hirnveränderungen sogar CT/MRT ) erforderlich. Blutuntersuchung und Herz/Kreislaufuntersuchung würde ich Ihnen auf jeden Fall empfehlen (falls nicht schon gemacht).
In vielen Fällen findet man aber auch keine Ursache für die Krämpfe und kann nur symptomatisch behandeln. Als Dauerbehandlung nimmt man Luminal (Phenobarbital), im akuten Anfall Valium (Diazepam). Außer mit Luminal alleine kann man zusätzlich (Luminaldosierung dann oft runtersetzbar) mit Kaliumbromid behandeln. Auf Luminal als Monotherapie (alleine gegeben) sprechen etwas über 50% der Epileptiker gut an. Wenn dies nicht reicht , gibt man oft Kaliumbromid als Ergänzung
Als noch tolerabel gelten 4 leichte Anfälle pro Jahr. Wenn mit Phenobarbital mehr Anfälle im Jahr auftreten oder diese nicht mehr als "leicht" einzustufen sind, sollte man:
- als erstes den Blutspiegel von Phenobarbital kontrollieren und ggf. anpassen
-falls dies nicht reicht, weitere Medikamente einsetzen.
Wenn man mit Medikamenten angefangen hat, muß man sie in der Regel lebenslang geben.
Eine Dauer von 2 Minuten Anfall gilt als leicht, längere Anfälle oder mehrere hintereinander aber als gefährlich (kann Status epilepticus = Dauerkrampf draus werden).
Dosierungen: Phenobarbital: 1 -8 mg/kg KG 2 x täglich; Kaliumbromid : 20 - 40 mg/kg Körpergewicht 1x täglich oral.
Die genauen Dosierungen müssen individuell an Hand der Serum-Medikamentenspiegel bestimmt werden. Bitte lassen Sie - falls noch nicht gemacht - den Phenobarbital-Spiegel Ihres Hundes untersuchen. Folgende Serumspiegel sollten erreicht werden:
Phenobarbital: 20-45 mikrogramm/ml
(Kaliumbromid: 1-3 mg mg/ml)
.
Wichtig im Anfall ist, Gegenstände an denen der Hund sich verletzen könnte, möglichst schnell zu entfernen.
-Im akuten Anfall, insbesondere bei längeren Krämpfen (längere Dauer als 5 Minuten oder mehrere Anfälle kurz hintereinander) ist oft Diazepam (als Zäpfchen, rectal-tube oder Tropfen, bitte vom Tierarzt geben lassen oder Rezept austellen lassen) hilfreich, in solch einem Fall aber trotzdem soweit möglich möglichst schnell zum Tierarzt, der Diazepam spritzen kann (wirkt dann noch schneller).
Seit einiger Zeit gibt es das Medikament Pexion (Imepitoin, Infos: http://ec.europa.eu/health/documents/community-register/2013/20130225125304/anx_125304_de.pdf ). Diese Medikament hat in den meisten Fällen einen raschen Wirkungseintritt.
Ein weiteres neues oft gut wirksames (aber sehr teures Medikament) ist Levetiracetam. Hier können Sie sich näher zu diesem Medikament informieren:
- http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/jambroszykm_ss08.html
-Zitat:
"…
Epilepsie als Ausschlussdiagnose
Bei der idiopathischen Epilepsie handelt es sich um eine Ausschlussdiagnose, d.h., alle Untersuchungen zum Nachweis einer auslösenden Ursache verlaufen ohne besonderen Befund. Die Prävalenz wird in verschiedenen Studien zwischen 0,5 % und 5,0 % geschätzt. Die meisten Hunde erkranken zwischen dem ersten und dem fünften Lebensjahr. Ist das Tier beim Auftreten des ersten Krampfanfalls ungewöhnlich jung oder alt, so kann auch von kryptogener Epilepsie gesprochen werden, d.h., eine morphologische Krankheitsursache konnte nicht nachgewiesen werden, wird aber stark vermutet. Ein Tier, das an idiopathischer Epilepsie erkrankt ist, sollte therapiert werden, sobald es zwei oder mehr generalisierte epileptische Anfälle innerhalb von sechs Monaten gezeigt hat. Zurzeit werden vor allem Phenobarbital, Kaliumbromid, Gabapentin, Zonisamid und Levetiracetam mit unterschiedlichem Erfolg bei Hunden zur dauerhaften Therapie eingesetzt. "...
aus: http://www.hundkatzepferd.com/archive/703241/Krampfanfaelle.html
Unterstützend können Sie folgendes tun (ersetzt aber keinesfalls einen weiteren Tierarztbesuch):
-als homöopathische Mittel Cuprum D6 und Zincum D6 je 2x täglich geben. (5 Globuli oder 1 zerpulverte Tablette nüchtern mit Spritze mit etwas Wasser ins Maul geben ),
- im Anfall (besonders starkes Zucken): Belladonna D6 alle 2 Minuten sowie alle 10 Minuten (bis wieder alles normal) 5 Bachblüten Rescue-Tropfen (angstreduzierend).
-B-Vitamine (als Tabletten oder Tropfen, z.B. vom Tierarzt)
Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, meine Antwort positiv zu bewerten, damit meine Arbeit bezahlt werden kann. Im Voraus besten Dank. Falls noch Fragen bestehen, antworte ich natürlich gern noch mal.
Alles Gute & freundliche Grüße ***** *****
Udo Kind
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 1 Jahr.
Hallo,
haben Sie noch eine Frage? Ich antworte gerne noch einmal.
Bitte - falls es keine Ergänzungsfrage mehr gibt, die ich ggf. gern noch beantworte - die erbrachte Leistung (d.h. die Beantwortung Ihrer Frage) durch neutrales oder positives Bewerten honorieren (nur dann findet eine Bezahlung statt), auf diesem Vertrauen zum Kunden basiert die Arbeit des Experten. Ohne neutrales oder positives Bewerten bleibt die Arbeit des Experten komplett unbezahlt. Sie bewerten (und bezahlen), indem Sie auf eines der "positiven" Smileys (Frage beantwortet, informativ und hilfreich, Toller Service) klicken.
Danke ***** *****!
Freundliche Grüße,
Udo Kind
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),
haben Sie noch eine online (ohne konkrete Untersuchungen) zu beantwortende Frage? Dann erhalten Sie selbstverständlich noch einmal eine Antwort.
Ansonsten wäre es nach den gegebenen Informationen angemessen und fair zumindest mit "Frage beantwortet" zu bewerten. Nur dann wird die Arbeit des Experten durch justanswer aus Ihrer Anzahlung bezahlt. Nur durch eine Zusammenarbeit in gegenseitigem Vertrauen kann ein Forum wie justanswer funktionieren.
Danke ***** ***** Verständnis und Ihre hoffentlich noch erfolgende neutrale oder positive Bewertung.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Udo Kind
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),
bitte seien Sie fair und bewerten und entlohnen Sie die korrekte Arbeit des Experten.
Nur bei einer mindestens neutralen Bewertung („Frage beantwortet“) kann der Experte von justanswer für seine geleistete Arbeit aus Ihrer Anzahlung bezahlt werden.
Online beantwortbare Ergänzungsfragen werden bei Bedarf natürlich noch beantwortet.
Danke ***** ***** Verständnis und eine faire Bewertung der geleisteten Arbeit im Voraus.

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