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daniela-mod
daniela-mod, JustAnswer Staff
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 29
Erfahrung:  JustAnswer Support Staff
45451533
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daniela-mod ist jetzt online.

Hallo, das Problem werden viele Hunde-Freunde haben und ich habe gefühlt 1000 verschieden

Kundenfrage

Hallo, das Problem werden viele Hunde-Freunde haben und ich habe gefühlt 1000 verschiedene Möglichkeiten ausprobiert, aber wir finden keine Lösung. Unser Hund (4 Jahre Rüde - BorderCollie Berner Sennen Mix) ist generell ein nervöser, neugieriger und aktiver Hund, doch wir können damit gut umgehen. Leider bekommen wir das Autofahren nicht in den Griff. Wir haben es mit allem versucht und ihm auch ausreichend Zeit gelassen, sich an alles zu gewöhnen, doch von Anfang an, war es so schlimm, dass er sich NIE beruhigt hat, sondern alles abreissen würde, würde er können. Ob einsteigen mit futter ohne Fahren, mit Fahren um den Häuserblock, mit Geschirr mit Transport-box, sobald das Auto fährt flippt er aus und Gerät in Panik, versucht sich loszureissen und und und Stress enorm. Jetzt müssen wir aber mit ihm 2 x 3,5 Stunden Autofahren und wissen einfach nicht, was wir noch tun können. Haben Sie eine Idee? LG XXX (Persönliche Daten von Moderation entfernt)

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo,


Sie haben ja schon viel Sinnvolles versucht. Haben Sie neben den von Ihnen genannten Maßnahmen (Futter, Transportbox, kurze Fahrt, Geschirr...) auch schon Medikamente gegeben? Diese Maßnahmen können oft helfen:

1.Verhaltenstraining (das Sie ja schon zu einem großen Teil praktizieren, bitte weiter machen)
-Allmähliche Desensibilisierung: Lieblingsfutter gibt es ab jetzt nur noch bei ruhigem Verhalten zunächst einige Meter neben, dann am, später im (zunächst stehenden später fahrenden) Auto. Unruhiges Verhalten immer ignorieren (jede Zuwendung verstärkt das unerwünschte Verhalten) Allmähliche Steigerung der Fahrtdauer . Das Training kann insgesamt einige Wochen dauern.
-Autofahrten sollten möglichst oft zu angenehmen Dingen führen (Fütterung direkt im Auto, Spaziergang, höchstes Lob, schönstes Streicheln...)
- Beschäftigen Sie Ihren Hund möglichst viel (Spazieren, Spiele, Suchspiele ( einen Teil des täglichen Futters suchen lassen). Hilfreich sind insbesondere Suchspiele, da sie das Selbstbewußtsein des Hundes stärken und der Hund lernt, sich auf etwas zu konzentrieren. Schwierigkeit allmählich steigern und bei Erfolg loben (der Futterbrocken an sich ist natürlich auch schon eine Belohnung)
-Vor jeder angenehmen Tätigkeit (Fressen, Spazieren, Streicheln, Spielen etc.) einen Befehl (z.B. Sitz) ausführen lassen. Nichts ist umsonst. Fördert das Vertrauen in die Sinnhaftigkeit Ihrer Befehle ("Es lohnt sich auf Frauchen/Herrchen zu hören!").
-Rangfolgetraining: Hund geht erst als 2. durch eine Tür; Hund wird erst gefüttert, nachdem Besitzer gegessen hat; Manche Plätze (z.B. Sofa) dürfen nur mit Erlaubnis und Aufforderung durch Besitzer betreten werden. Im Hunderudel ist es ganz klar, daß man voller Vertrauen macht, was der Rudel-Chef vormacht. Daher ist die klare Rangordnung für das Gehorchen und Ruhigbleiben in allen Stresssituationen (also auch im Auto) hilfreich.

- Wenn Ihr Hund Angstverhalten zeigt, auf keinen Fall beruhigend auf ihn einreden, da dies als Bestätigung und Belohnung verstanden wird. Mit einem kurzen Befehl irgendeine Aufgabe (Sitz, Voran, Komm, Such...) ausführen lassen, Zuwendung unbedingt erst wieder bei ruhigem, normalem Verhalten.
- Bei manchen Hunden ist es auch hilfreich, wenn sie die Fahrt in einer (sehr vertrauten!) Transportbox machen. Diese Transportbox sollte im Haus immer aufgestellt sein, hier werfen Sie mal das Lieblingsspielzeug rein, mal ein wenig Lieblingstrockengfutter; in der Box liegt eine Lieblingsdecke, beim Liegen Ihres Hundes in der Box wird er immer wieder mal richtig schön gekrault. So wird die Box zu einem Ort des Vertrauens und der Geborgenheit. Im Auto sollte Ihr Hund die Box selbst aufsuchen (also offen lassen). Evtl. können Sie Ihren Hund in der Box im Haus zum gefüllten Fressnapf tragen, so lernt Ihr Hund, daß ein Transport in der Box zu etwas Schönem führt (allmählich immer längere Wege). Auch vor einem Spaziergang könnten Sie Ihren Hund ein Stück in der Box tragen.

2. Medikamente
Unterstützen könnte man die Verhaltenstherapie mit folgenden Medikamenten:
-Adaptil-Spray oder Adaptil-Halsband (ceva-Pharma, Tierarzt): enthält für uns nicht riechbare beruhigende Duftstoffe, die säugende Hündinnen zur Beruhigung ihrer Welpen absondern
- Neu gibt es jetzt auch Adaptil Tabletten (enthalten u.a. die beruhigende Aminosäure Tryptophan, weitere Infos hier: http://www.medpets.de/adaptil+tabletten/ (ein anderes Mittel ist Relaxan (enthält nur die beruhigende Aminosäure Tryptophan)
-Zylkene (wirkt allgemein angstreduzierend, beruhigende Stoffe aus Milch gibt´s beim Tierarzt oder online, http://www.medpets.de/zylkene/),
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- Rescue-Bachblütentropfen (4x täglich für 10 Tage und dann jedesmal 10 Minuten vor Autofahrt

-Cocculus D6, wenn der Hund auf der Fahrt schlaff und ängstlich rumliegt oder
Nux vomica D6 wenn der Hund während der Fahrt sehr unruhig ist; Übelkeit haben beide Mittel im Arzneimittelbild ; beide 1/2 Stunde vor Fahrt und dann stündlich 1 Gabe (5 Globuli oder 1 zerpulverte Tablette) geben
- gegen Übelkeit beim Fahren hilft gut das Mittel Cerenia (Pfizer, Tierarzt), notfalls kann man auch mal Metoclopramid (z.B. Paspertin, 0,2- 0,3 mg/kg ) versuchen.

- Falls Sie mit diesen Maßnahmen noch nicht weiterkommen, könnte man auch Angst reduziernde verschreibungspflichtige Medikamente wie Clomicalm oder Selgian einsetzen, diese Mittel gibt es aber nur beim Tierarzt. Die volle Wirkung dieser Mittel tritt erst nach etwa 3 Wochen ein, die Hunde lernen oft aber leichter und schneller, da sie weniger Angst empfinden.

Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, meine Antwort positiv zu bewerten, damit meine Arbeit bezahlt werden kann. Im Voraus besten Dank. Falls noch Fragen bestehen, antworte ich natürlich gern noch mal.

Alles Gute & freundliche Grüße ***** *****

Udo Kind



Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo,

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Udo Kind
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 3 Jahren.

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