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Tierarzt-online
Tierarzt-online, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 2661
Erfahrung:  Tierärztin
76215251
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Hallo, bitte um eine Ehrliche Empfehlung von einem zweiten

Kundenfrage

Hallo,
bitte um eine Ehrliche Empfehlung von einem zweiten Arzt, bei meinem Hund Janosch am 11.01.2004 Geboren 10 jahre Alt ( Labrador -Mischling ) wurde heute Mittag von einer Tierärztin durch Röntgen ein Oberhals links Osteosarcom Diagnostiziert. Sie sagte diese Tumor würde nicht Streuen,
aber über das Internet habe ich erfahren dass Osteosarcom ein sehr hohes Streu-potenzial hat, ich bin Geschockt und sehr Verunsichert und Weiss nicht wie ich mich Verhalten soll.
Dazu muss ich Ihnen mitteilen dass ich ein termin am Mittwoch um 11 Uhr in einer guten Tierklinik habe. Ich möchte mein Janosch nicht Unnötig leiden lassen, was habe ich für Möglichkeiten?
Zudem muss ich noch Erwähnen Janosch hat eine OP- Versicherung. Weiss aber auch nicht ob die Versicherung die Kosten einer solchen OP. zahlt. M.f.G. Bernhard
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt-online hat geantwortet vor 3 Jahren.

Guten Abend,

 

alleine durch eine Röntgenaufnahme kann der Verdacht auf ein Osteosarkom geäußert werden, abgesichert sollte eine derart schwerwiegende Diagnose aber immer über eine Biopsie mit anschließender zytologischer Untersuchung.

 

Osteosarkome sind bösartige Tumoren, die gerne und auch sehr schnell streuen.

Oft ist es schwer, Metastasen zu entdecken, da sie noch sehr klein sind, wenn der Primärtumor gefunden wird.

Am sichersten können Metastasen über eine Szinigraphie aufgefunden werden.

Hier noch ein Link, wo Sie einiges über Osteosarkome nachlesen können:

http://www.vetcontact.com/de/art.php?a=1968&t

 

Eine Therapie ist, sollten schon Metastasen vorhanden sein, recht problematisch.

Der Primärtumor muss operativ entfernt werden, was meistens bedeutet, dass auch der beteiligte Knochen herausgenommen werden muss.

Danach hat sich eine Chemotherapie gerade bei dieser Art Tumor gut bewährt.

Die Überlebenschance nach derartigen Behandlungen ist sehr unterschiedlich und wird zwischen Monaten und Jahren angegeben.

 

Ein weiterer Link zeigt die Möglichkeiten einer Therapie auf:

http://www.tierklinik-frankfurt.de/wissenswertes/themen-der-tiermedizin/wissenswertes-zur-onkologie/

 

Ich denke, wenn der Verdacht auf ein Osteosarkom im Halsbereich sitzt, hängt die Therapie immer vom befallenen Knochen ab.

Sinnvoll wäre es sicherlich, sich in einer auch Tumorerkrankungen spezialisierten Tierklinik eine 2. Meinung zu holen.

 

Ob Sie dann weitergehende Massnahmen machen lassen, sollten Sie auch vom Allgemeinzustand Ihres Hundes nach entsprechenden Blutuntersuchungen entscheiden. Und von der bisherigen Ausbreitung des Tumors.

 

 

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit meiner Antwort helfen. Haben Sie noch weitere Fragen?

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Vielen Dank im Voraus!

 

Mit freundlichen Grüßen

B. Hillenbrand

Tierärztin