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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin,Dr.
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 6901
Erfahrung:  eigene Tierarztpraxis ü. 20 Jahre u. Praxis für Verhaltenstherapie
57206590
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Hunde hier ein
Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

muss mein Hund kastriert werden

Kundenfrage

muss mein Hund kastriert werden

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo,
eine Kastration ist nur dann erforderlich, wenn Ihr Hund aus sexuelle Motivation anderen Hunden gegenüber aggressiv ist. Natürlich auch dann, wenn er eine schwere Prostataveränderung oder Hodenveränderung hat.
Ich bin in 1ner Sunde wieder für Sie da, falls noch Fragen bestehen (Habe Patienten)

Haben Sie dazu noch weitere Fragen?
Ich antworte gern hier in der Antwortbox direkt nochmal –OHNE dass Sie vorab ein Smiley anclicken.


Falls Sie keine Fragen mehr haben, bitte den Click auf positiv Smiley nicht vergessen- nur so kann ich von Just Answer für meine Beratung bezahlt werden. Vielen Dank.

Dr.M.Wörner-Lange

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

er will immer auf ein anderen Hund . und er zieht wie ein verückter wenn er ein Hund sieht und bellt was soll ich machen

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Erneut posten: Unvollständige Antwort.
verhalten
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 3 Jahren.

Tut mir leid, aber ich hatte wirklich bis eben Patienten- wie ja gesagt. Wir Experten haben immer auch eine Praxis.


Folgendes Training hilft, ihm dies aggressive Verhalten abzugewöhnen:

Trainieren Sie Situationen, in denen Ihr HUnd üblicher
Weise Aggessionsverhalten zeigen könnte wie folgt:
Konzentrieren Sie ihn - solange er noch ruhig ist- über Spielzeug oder Lecker auf sich,
 anfangs auf eine SO große Entfernung, dass Ihr Hund noch keine Aggression zeigt.

So lernt er, andere Hunde (erstmal auf Abstand) mit etwas
 angenehmen (LEcker, Spielzeug) zu verknüpfen, anstatt gleich aggressiv zu reagieren -und ist gleichzeitig abgelenkt.
Wichtig dabei ist anfangs eine grosse Entfernung, so dass
er ruhig bleibt.

In vielen kleinen Schritten über viele Wochen geübt, kann die
Entfernung langsam verkleinert werden,denn es kommt zu einer Umkonditionierung
im Kopf- was ihn bisher erregt hat-verschafft ihm jetzt in Ihrer
Gegenwart Entspannung und ein angenehmes Gefühl anstatt Aggression.
Diese "Umerziehung" Klappt eigentlich immer-mit
 viel Ruhe und Geduld.
Hat er sich schon "Hochgefahren", hilft nur weggehen, umdrehen, Ruhe bewähren,
Verhalten ignorieren -und neu trainieren s.o.
Alternativ können Sie ihn in mir Ihrem Körper blockieren (vor ihn stellen) scharf NEIN sagen und warten bis er sich entspannt- dann Lob und weiter.
In vielen Fällen ist ein sog, HALTI (eine Art Kopfhalfter für Hunde) für eine gewisse Übergangszeit sehr hilfreich, damit Sie sich leichter durchzusetzen könne- gerade bei einem großen Hund.
Oft hilft es sehr, wenn er sich seine Tagesration Trockenfutter für diese Übungen und andere Unterodnungsübungen auf dem Spaziergang erarbeiten muss.
Hunger ist ein guter Lehrmeister und es stärkt Ihre Chefposition.
Strafen sind kontraproduktiv, führen aber oft zu falschen Verknüpfungen und machen dann die Aggression noch schlimmer.
Brauchen Sie zusätzlich Hilfe vor Ort, helfe ich Ihnen gerne über Ihre PLZ.
Viel Erfolg!
Dr.M.Wörner-Lange
Tierärztin und Verhaltenstherapie
www.problem-tier.de

Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 3 Jahren.

Lieber Nutzer,

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Dr.M.Wörner-Lange

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