So funktioniert JustAnswer:

  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.

Stellen Sie Ihre Frage an Tierarzt-online.

Tierarzt-online
Tierarzt-online, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 2579
Erfahrung:  Tierärztin
76215251
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Hunde hier ein
Tierarzt-online ist jetzt online.

Mein Bernersennenhund 10 Jahre alt, wurde vor drei Monaten

Kundenfrage

Mein Bernersennenhund 10 Jahre alt, wurde vor drei Monaten an Harnsteinen operiert.
Seid dieser Zeit vermehrter Harndrang ( das erste urinieren ist normal, danach ist in abständen nur noch ein Tröpfchenweises urinieren für ihn möglich.
Meine Frage bzw. Problem ist folgendes:
Seid der Operation kann mein Hund nur ganz - ganz schlecht Stuhlgang machen.
Trotz genügend Bewegung und Flüssigkeit kommt der Stuhl ganz langsam und nur mit großer Anstrengung. Bekommt speziellen Futter. (trocken und Nass ) welches der
Tierarzt empfohlen hat.
Jedoch ist der Erfolg zu wenig ,der Stuhlgang ist breiig und sehr wenig und auch kein Durchfall. Der Hund quält sich regelrecht.
Der Bauch ist aber weich operierenden Tierarzt waren am Darm keine Auffälligkeiten.

Was kann ich
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt-online hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hallo

 

Danke für Ihre Frage, die ich gerne beantworte.

Bei einem 10jährigen Berner Sennenhund führen häufig Probleme im Wirbelsäulen und Hüftbereich zu Problemen beim Kotabsatz. Wenn er seinen Rücken etwas Aufwölben muss und er versucht sich hinzuhocken, hat er Schmerzen in Rücken und/oder Hüfte und traut sich nicht, wirklich fest zu drücken.

Hat er manchmal Probleme beim Aufstehen oder auch beim Laufen?

Dies könnten Anzeichen dafür sein.

Zur Abklärung ist Röntgen erforderlich. Dabei können Hüftarthrosen und Veränderungen an der Wirbelsäule (Arthrosen, Spondylosen) gut erkannt werden.

 

Auch können Tumoren im Enddarmbereich vorkommen und es sollte auch in diese Richtung hin untersucht werden. Falls notwendig kann durch eine Endoskopie und/oder eine Ultraschall-Untersuchung diese Erkrankung abgeklärt werden.

 

Eine weitere Möglichkeit sind Veränderungen der Gebärmutter oder im Scheidenbereich. Es können Entzündungen oder auch Tumoren sein. Dies sollte durch Blutuntersuchungen und Röntgen/Ultraschall untersucht werden.

 

Das Tröpfeln beim Urinabsatz kann durch erneut entstandenen Harnsteine oder Harngries verursacht werden. .

 

Wirklich helfen können Sie Ihrem Hund erst, wenn die genaue Ursache herausgefunden wurde. Da sehr unterschiedliche Untersuchungen dazu erforderlich sind, kann es sinnvoll sein, diese direkt in einer erfahrenen Klinik durchführen zu lassen.

 

Vorübergehend können Sie versuchen, durh Schmerzmittel z. B. Meloxidyl v. Tierarzt oder auch kurzzeitig Novalgin, 20 - 40 mg pro kg.

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Antwort helfen.

 

Sollten Sie noch Fragen haben, beantworte ich sie Ihnen gerne.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

B. Hillenbrand

Tierärztin

 

 

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Welche Möglichkeit gibt es noch, Schmerzmittel Metagam 40 mg


bekommt er ständig wg. jahrelangen Hüftbeschwerden


 


evtl. gibt es noch eine andere Lösung kann mein Tier schon fast nicht mehr leiden sehn.

Experte:  Tierarzt-online hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hallo,

das glaube ich Ihnen, dass es schwer ist, sein Tier leiden zu sehen.

Trotzdem haben Sie noch einige Möglichkeiten, zu versuchen, ihr den Zustand zu erleichtern. Ich denke, dass das Hüftproblem verantwortlich ist für die Probleme beim Kot absetzen,

Metacam ist gut, aber es gibt noch stärkere Schmerzmittel, die vielleicht in diesem Fall mehr Wirkung haben.

Dazu gehören z. B. Phen Pred Tabletten (Virbac, erh. beim Tierarzt) und auch Novalgin (Metamizol), 24 - 40 mg pro kg

Es gibt auch ein Medikament, Trocoxil, welches verschreibungspflichtig und deshalb nur beim Tierarzt erhältlich ist. Diese Tablette ist speziell für Arthrosehunde gedacht und braucht nur 1 x im Monat gegeben werden. Auch hier besteht die Chance, dass es Ihrem Hund hilft.

Um den Darm zu unterstützen wäre Nux Vomica D6, 4 x 5 Globuli täglich.

Zusätzlich können Sie einen Teelöffel Rapsöl und/oder auch Heilerde unter das Futter mischen.

Mit mehr Bewegung wäre ich etwas vorsichtig, da das für die Hüften sicherlich problematisch ist.

Ist der Enddarm untersucht worden auf eventuell einen Tumor?

Grundsätzlich sind diese Hüft- und Wirbelsäulenprobleme ein häufiges Problem bei großen Hunden. Und leider wird irgendwann der Tag kommen, wo es nicht mehr geht. Aber bis dahin kann man vieles versuchen, um ihr den Lebensabend so gut wie möglich zu gestalten

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Antwort helfen. Sollten Sie weitere Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

B. Hillenbrand

Tierärztin

Experte:  Tierarzt-online hat geantwortet vor 3 Jahren.

Lieber Nutzer,

Haben Sie dazu noch weitere Fragen?
ich antworte gern direkt noch einmal,

Falls keine Fragen mehr bestehen, würde ich mich über eine positive Bewertung durch Clicken auf ein positives oder neutrales Smiley freuen, nur so kann ich von J.A. bezahlt werden.

Vielen Dank im Voraus!

Mit freundlichen Grüßen

B. Hillenbrand

Tierärztin

Ähnliche Fragen in der Kategorie Hunde