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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Meine hündin ist vor 4 wochen von unserem pferd getreten worden,.

Kundenfrage

Meine hündin ist vor 4 wochen von unserem pferd getreten worden,. seid dem humpelt sie .... aber immer nur kurz wenn sie aus der ruhe position aufsteht, wenn sie das bein die ersten schritte belastet, sie jaukt oder zuckt nicht wenn ich das bein abtaste und drauf herum drücke oder bewege. .... ansonsten will sie rennen und spielen und ist voller energie.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hallo,

 

an welchem Bein liegt die Lahmheit denn vor? In welchem Bereich ist der Hund beim Tritt getroffen worden? Lag am Anfang eine Schwellung vor?

Bitte lassen Sie das Bein möglichst von einem Tierarzt untersuchen. Zur Diagnose ist vermutlich eine. Röntgenaufnahme erforderlich.

Es können auch Knorpel- oder Knochenstücke abgelöst sein (im Gelenk), diese müssten dann baldmöglichst operativ entfernt werden. Eine Diagnose kann nur der Tierarzt vor Ort durch eine genaue Untersuchung incl. Röntgen stellen.

Evtl. wäre die Gabe eines entzündungshemmenden Schmerzmittels für begrenzte Zeit sinnvoll. Ob ein entzündungshemmendes Schmerzmittel (alleine ?) die sinnvollste Behandlung ist kann nur ein Tierarzt vor Ort in der Regel mit Hilfe von Röntgenaufnahmen entscheiden.

Bei den Schmerzmitteln für den Bewegungsapparat und die Wirbelsäule haben sich v.a. die NSAID (nicht cortisonhaltige entzündungshemmende Schmerzmittel) bewährt, hier insbesondere:
- Carprofen (z.B. Rimadyl)
- Meloxicam (z.B: Metacam)
- Firocoxib (z.B. Previcox),
- Robenacoxib (Onsior)
Alle wirken entzündungs- und schmerzstillend sowie abschwellend. Sie sind nur beim Tierarzt erhältlich.Die in der Humanmedizin gebräuchlichen Schmerzmittel (z.B. ASS (Aspirin), Paracetamol und andere) sollten nicht gegeben werden, da sie ein deutlich höheres Nebenwirkungsrisiko beim Hund haben.
Welches Mittel am besten wirkt, muß man ausprobieren. Sie greifen an verschiedenen Stellen der Entzündungs- und Schmerzentstehung an und welcher Angriffspunkt der Effektivste ist, hängt individuell vom zu behandelnden Tier ab.
Gleiches gilt für die Nebenwirkungen. Am häufigsten sind Durchfälle, in seltenen Fällen sogar blutig. Welches Mittel am besten vertragen wird ist individuell verschieden.

Unterstützend könnte folgende Arznei gegeben werden (keinesfalls einen Tierarztbesuch ersetzend):
-Canosan (Boehringer, bänder- und sehnenstabiliierend, enthält Gonex und Glykosaminoglykane, erhältlich beim Tierarzt)
-Ruta D6 3x tägl 1 zerpulverte Tablette oder 5 Globuli (evtl. mit etwas Wasser, aber ohne Futter) ins Maul Ihres Hundes geben. 14 Tage, dann Umstellung auf Rhus toxicodendron D6 3 x täglich 1 Tablette (Arnika ist zu Beginn auf jeden Fall richtig gewesen)
-falls Sie den Bereich wissen, wo der Hund getroffen wurde: mit Traumeel oder Traumaplantsalbe einreiben, evtl nach Absprache mit Tierarzt auch Heparinsalbe
- Bewegungseinschränkung (Leinenzwang), so wie Sie es richtig machen.

Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, nicht zu vergessen, meine Antwort positiv zu bewerten, da meine Arbeit ansonsten unbezahlt bliebe. Im Voraus besten Dank.

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

Udo Kind

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 3 Jahren.
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