So funktioniert JustAnswer:

  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.

Stellen Sie Ihre Frage an Kleintierärztin.

Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
47154271
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Hunde hier ein
Kleintierärztin ist jetzt online.

Guten Tag, heute nacht um 3 Uhr später 6 und wieder um 13

Kundenfrage

Guten Tag,
heute nacht um 3 Uhr später 6 und wieder um 13 Uhr, hat unser 14 jährige Rauhaarige Dackel hat erste mal die schwere epileptische Anfälle. Bitte helfen sie uns, ich freue mich auf Antwort.
Schöne Grüße
Makus
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Tag,

bei einem Hund diesen Alters wird es sich sehr wahrscheinlich nicht um richtige epileptische Anfälle handeln, sondern um sogenannte "epileptiforme Anfälle". Problem beim Thema Epilepsie ist, dass es viele Ursachen gibt, die solche Krampfanfälle auslösen können. Die "richtige Epilepsie" tritt meist zum ersten Mal bei Hunden im Alter zwischen 1 und 5 Jahren auf. In extrem seltenen Fällen kann es auch in späterem Alter zum ersten Anfall kommen. Leider gibt es keinen Test auf Epilepsie, so dass man zunächst alle anderen, in Frage kommenden Möglichkeiten ausschließen muss, bevor man einen Verdacht auf Epilepsie stellen und diese behandeln kann.

Bei älteren Hunden sind es häufig Herzerkrankungen und Elekrtrolytstörungen, welche epileptiforme Anfälle auslösen. Auch Nierenekrankungen und Lebererkankungen können solche Anfälle verursachen. Bei älteren Hunden muss man neben bakteriellen und viralen Erkrankungen zudem leider noch an Hirntumore oder Tumormetastasen denken.

Um die Ursachen weiter eingrenzen zu können sollte bei dem Hund eine Blutuntersuchung mit Überprüfung der Organwerte (Leber, Niere, Blutzucker) gemacht werden. In vielen Fällen kann man so dann auch therapeutisch eingreifen. So lassen sich Über- und Unterzucker sowie Elektrolytstörungen (z.B. Kaliummangel) gut behandeln.

Ich würde Ihnen empfehlen noch heute einen Tierarzt aufzusuchen, da man sonst damit rechnen muss, dass die Anfallsfrequenz sich weiter erhöht.

Alles Gute für Ihren Hund