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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

wir wollen unsere Königspudelhündin, 17 Monate, 16,5 kg, bisher

Kundenfrage

wir wollen unsere Königspudelhündin, 17 Monate, 16,5 kg, bisher einmal läufig, aus verschiedenen Gründen kastrieren lassen. Gründe dafür sind Angst vor Krebs, regelmäßiger Besuch einer Hunbdeschule, häufige Fahrten mit dem Wohnmobil, wo man auf den Campingplätzen bzw. Stellplätzen immer wieder auf Rüden trifft und auch die Sauberkeit (Wir haben in der Wohnung überwiegend Teppiche bzw. Teppichboden). Nun haben wir aber Angst davor, dass eine Harninkontinenz die Folge ist. Was würden Sie empfehlen?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hallo,

 

Harntäufeln tritt bei Hündinnen kleiner und mittlerer Rassen nur äußerst selten als Folge der Kastration auf und ist ggf. in der Regel auch behandelbar (Homöopathika, z.B. Causticum und Gelsemium, Caniphedrin, Incurin).

 

Es sinkt durch die Kastration das Risiko von:
-Gesäugeentzündungen
-Gesäugetumoren (es gibt auch Untersuchungen, die besagen, daß man bei scheinschwangeren Hündinnen das Gesäugetumorrisiko durch Kastration senken kann), je früher die Kastration durchgeführt wird, desto eher sinkt das Risiko
-einer unerwünschten Fehlbedeckung
- Kein Gebärmutterentzündungsrisiko

Es steigt durch die Kastration allerdings das Risiko von :
-Harnträufeln im Alter (fast nur bei großen Rassen auftretend; kann in der Regel behandelt werden)
-Gewichtszunahme (besonders achtsam füttern!)
- -Risiko der Narkose und Belastung von Niere und Leber durch Narkose (Beides ist aber bei den heutzutage verwendeten Narkosemethoden relativ gering)
- Kosten


Allgemeine Infos zur Kastration finden Sie z.B. auch hier:
- http://www.zschoch.de/wissenswertes/kastration.html
- http://www.tierarztpraxis-rogalla-rummel.de/wiss_krank_kastrationhuendin.html

Der beste Zeitpunkt die Hündin kastrieren zu lassen ist der Anöstrus, also die Phase in der sich die Eierstöcke im Ruhezustand befinden. Wenn man die letzte Läufigkeit weiß, kastriert man am besten 3-5 Monate nach der letzten Läufigkeit (bzw. 2-4 Monate vor der nächsten zu erwartenden Läufigkeit).

Den Beginn der Vorbrunst (dann wäre eine Kastration nicht mehr sinnvoll, da bei der OP stärkere Blutungsgefahr) können Sie äußerlich an Folgendem erkennen:
-Anschwellen der Schamlippen (starke Schwellung und fest)
-Beginn von blutigem Scheidenausfluß (bei manchen Hündinnen stark, bei manchen kaum erkennbar)
-zunehmendes Interesse von Rüden, Hündin beißt ihn aber weg, am Ende der Phase setzt sich die Hündin bei Beschnuppern durch Rüden nur (verscheucht den Rüden nicht mehr)
-oft häufigeres Markieren der Hündin

Nach einer OP können Sie
1. zur Unterstützung der Wundheilung folgendes tun:
- am Operationstag und Folgetag: Arnika D6 3x täglich 1 Tablette (gegen Wundschmerz und zur Unterstützung beim Abbau von Hämatomen)
-ab 3. Tag: Staphisagria D6 1x täglich 1 Tablette (fördert Wundheilung von Schnittwunden)
jeweils 1 Tablette zerpulvert (oder 5 Kügelchen) in die Lefze geben oder mit etwas Wasser mit Löffel oder Spritze ins Maul geben (unabhängig vom Futter)
2. zur Entgiftung nach der Narkose Nux vomica D6 3x täglich 1 Tablette oder 5 Globuli am OP-Tag und am Folgetag.


Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, nicht zu vergessen, meine Antwort positiv zu bewerten, da meine Arbeit ansonsten unbezahlt bliebe. Im Voraus besten Dank.

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

Udo Kind

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 3 Jahren.
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Freundliche Grüße,

Udo Kind
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 3 Jahren.
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Dr. Udo Kind