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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Meine 1 jährige Bobtailhündin hat 2 Monate nach der ersten

Beantwortete Frage:

Meine 1 jährige Bobtailhündin hat 2 Monate nach der ersten Läufigkeit eine offene Gebärmutterentzündung bekommen. Festgestellt wurde es vor einer Woche. Die TA verordnete clavaseptin 200. Heute nach acht Tagen war ich wieder dort. Es soll angeblich besser sein, jedoch ist immer noch Ausfluß da. Sie bekommt nun zusätzlich Tropfen. Hat sie Chancen gesund zu werden. Sie sollte Zuchthündin werden. xxx-xxx

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hall,

leider sind Gebärmutterentzündungen häufig knservativ auf dauer nicht erfolgreich behandelbar,d.h. es kmt immer wieder erneut zu Ausfluß,da entzündungssekret sehr häufig in der Gebärmutter verbleibt.Bei einer Hündin,welche nicht zur Zucht vrgesehen ist rat man dann im slch einen Fall u einer kastratin.Bei einer Zuchthündin reicht ft eine alleinge Antibitikumtherapie nicht aus,hieru müßte man auch eine Hormontherapie durchführenelche bewirkt daß sich die Gebärmutter kontrahiert und so das Entündungssektet vllständig abfließen kann.Eine Kntrlle diesbeüglich wird per Ultraschall durchgeführt.In ihren Fall würde ich ihnen daher raten in eine Tierklink zu gehen und erst einmal eine Ultraschalluntersuchung machen zu lassen um dann gegebenfalls eine geeignete Hormontherapie duruführen um sie dann auch eventuell als uchthpündin einsetzten zu können.Bei einer Antibitikumtherapie besteht wie gesagt sehr häufig die Gefahr,daß Sekret in der Gebärmutter verbleibt und es nach Absetzten des Antibitikums diese wieder auftritt.

Beste Grüße un d alles Gute

Corina Morasch
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,
ein Antibiotikum sollte am Besten nach bakteriologischer Untersuchung mit Resistenztest gegeben werden, um die bestwirksamen Antibiotika zu finden.
Neben der Antibiose wäre noch weitere medikamentelle Behandlung sinnvoll:
-PGF 2alpha, das u.a. zu einer Kontraktion der Gebärmutter führt und so die Entleerung beschleunigt (mögliche Nebenwirkungen: Erbrechen, Durchfall) oder
- Agleprizin (Antigestagen, Alizin, virbac), öffnet Muttermund und führt ebenfalls zur Kontraktion und Entleerung der Gebärmutter, ein Mittel das relativ selten Nebenwirkungen hat.

Es besteht bei offener Pyometra durchaus eine Chance der Heilung. 100% Sicherheit, daß die medikamentelle Therapie zum Erfolg führt und v.a. daß die Hündin wieder aufnimmt und trächtig wird gibt es aber leider nicht.
Grundsätzlich ist es bei allen medikamentösen Therapien immer möglich, daß man nach der nächsten Läufigkeit wieder das gleiche Problem hat.

Eine Operation ist in der Regel bei Gebämutterentzündung allgemein Mittel der Wahl. Kommt bei einer Zuchthündin aber zunächst natürlich nicht in Frage.
Bei schlechtem Allgemeinbefinden baldmöglichst noch mal Tierarztbesuch (Notdienst, Tierklinik), ansonsten baldmöglichst in den nächsten Tagen, um weitere Medikation zu veranlasssen (sinnvoll wäre auch eine Ultraschalluntersuchung der Gebärmutter, .am Besten Tierklinik)

Unterstützend könnten Sie Pulsatilla D6 (2 x täglich) , Lachesis D6 2x tgl. und Echinacea D1 (vormittags und abends) geben. (5 Globuli oder 1 zerpulverte Tablette nüchtern, evtl. mit Spritze mit Wasser ins Maul geben), bei Kreisaufschwäche sind Veratrum album D6 3x täglich 1 Tablette und Bachblüten-Rescue-Tropfen (3x täglich 4 Tropfen mit etwas Wasser) oft hilfreich.

Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, nicht zu vergessen, meine Antwort positiv zu bewerten, damit meine Arbeit bezahlt werden kann. Im Voraus besten Dank. Falls noch Fragen bestehen, antworte ich natürlich gern noch mal.

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

Udo Kind

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.
Leider haben sich meine Antwort und die Antwort der Kollegin überschnitten. Da die Kollegin etwas schneller war, bitte bei der Kollegin bewerten . Danke.
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,

 

wie wurde eigentlich die offene Pyometra diagnostiziert? Lag starker Durst vor? Fieber (über 39°), Störung des Allgemeinbefindens? Waren die Leukozyten im Blut erhöht? Ergab Röntgen- oder Ultraschall der Gebärmutter deutliche Auffälligkeit ? Falls diese Untersuchungen nicht durchgeführt wurden , könnte evtl. auch nur eine Scheidenentzündung (Vaginitis) vorliegen.

Haben Sie noch eine Frage? Ich oder die Kollegin antworten gerne noch einmal. Falls Sie keine Ergänzungsfrage mehr haben, würde ich Sie bitten, den allgemeinen Abläufen bei just answer entsprechend eine Antwort positiv oder neutral zu bewerten, damit die Arbeit des Experten bezahlt werden kann. Sie bewerten (und bezahlen), indem Sie auf eines der "positiven" Smileys (Frage beantwortet, informativ und hilfreich, Toller Service) klicken. Da Kollegin Morasch die erste Antwort gegeben hat bitte ihre Antwort bewerten. (ein Splitten des Bewertens/Bezahlens zwischen 2 Kollegen ist leider nicht möglich).


Vielen Dank für Ihre Bewertung im Voraus!

Freundliche Grüße,

Udo Kind

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Hallo, Herr Kind.

 

Meine Fragen lauteten, ob die angegebenen Medikamente ausreichen, um die Gebärmutterentzündung zu bekämpfen, oder ob es bessere Medikamente gibt. Das Fieber lag vor einer Woche bei 39,4 heute bei 39,1

 

gruß xxxxx

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Frau Schröder,

und die Antwort auf diese Frage ist, daß


- Clavaseptin (=Amoxicillin und Clavulansäure) grundsätzlich ein gutes (gut verträglich und oft wirksam) Antibiotikum ist, daß es aber vereinzelt Resistenzen gibt und man bei Fortdauer von eitrigem Ausfluß einen Abstrich mit Resistenztest machen sollte, um festzustellen, welche Bakterien vorliegen und welche Antibiotika optimal gegen die vorliegenden Bakterien wirken.

- zusätzlich ein die Gebärmutter zusammenziehendes Medikament gegeben werden sollte (PGF 2alpha oder Agleprizin, die Beide u.a. zu einer Kontraktion der Gebärmutter führen und so die Entleerung beschleunigen); Voraussetzung hierfür ist natürlich, daß gesichert ist, daß überhaupt eine offene Pyometra vorliegt und es sich nicht nur um eine Vaginitis (Scheidenentzündung) handelt (Ultraschall, Röntgen, Vaginoskopie).

 

- ergänzend homöopathische Mittel gegeben werden können ( Echinacea und Lachesis bei Pyometra; Pulsatilla bei Vaginitis).

 

Wurden die Temperaturen beide in der Praxis gemessen / zu Hause kontrolliert? Normaltemperatur beim Hund 38°-39° , bei starker Aufregung aber bis 39,4° in Praxis möglich.

 

Freundliche Grüße,

 

Udo Kind

Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12820
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Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,

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Vielen Dank XXXXX XXXXX!

Freundliche Grüße,

Udo Kind