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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Bei meinem Hund (Cocker Spaniel, weibl., 7 Jahre) wurde erst

Beantwortete Frage:

Bei meinem Hund (Cocker Spaniel, weibl., 7 Jahre) wurde erst Herzsuffizienz festgestellt (nicht weiter schlimm), dann Diabetes insipidus (Tabletten bekommen, brachte nichts), dann Schmerztabletten (ohne Erfolg) und jetzt Verdacht auf Cushing festgestellt. Wir bekamen Vectoryl. Bringt aber auch nichts, der Hund trinkt immer noch sehr viel.

Die Leber ist vergroessert, man hat uns jetzt eine Leberpunktion vorgeschlagen.

Ich weiss hier nicht mehr weiter.

Gruss Sabine Rocks
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,

 

wie ist der Cushing denn diagnostiziert worden?

Um ein Cushing-Syndrom zu diagnostizieren gibt es verschiedene Tests:
- einen Urintest, den Sie als Erstes machen lassen können. Hierfür muß der Hund nicht in die Praxis, Sie können einfach Urin mit der Suppenkelle auffangen und in die Praxis bringen. Name des Tests: Cortisol-Kreatinin-Quotient, hiermit kann man bei negativem Befund ziemlich sicher einen Cushing ausschliessen.
Bei positivem Befund müssen aber leider Bluttests zur Bestätigung gemacht werden (da das von Ihnen schon verwendete Cushing-Medikament Vetryl nicht völlig nebenwirkungsfrei und außerdem teuer ist). Dies Tests sind entweder der
- Dexamethason-Low-dose-test: hier wird eine kleine Dosis Dexamethason gespritzt und geschaut wie sich der Cortisolspiegel im Blut verändert (Blutabnahme vor und nach der Injektion) oder der
- ACTH-Stimulationstest bei dem dem Hund vor und nach der Gabe von ACTH Blut entnommen wird. Übersteigt der Cortisolwert nach der Medikamentengabe einen bestimmten Grenzwert, so spricht dies für ein Cushingsyndrom.


Häufig wird die erhöhte Cortisolproduktion durch einen gutartigen Tumor der Hypophyse verursacht, es kommen auch Tumore der Nebennierenrinde in Frage. Dies kann man durch Ultraschall oder teilweise auch durch die obigen Bluttests differenzieren.

Seit wann geben Sie Vetoryl? Die Behandlung des Cushing-Syndroms erfolgt nahezu immer mit Vetoryl, das auch nicht ganz risikolos ist, aber besser als die anderen Cushing-Medikamente vertragen wird..
Hier finden Sie allgemeine Infos zu Cushing und Vetoryl:
Cushing allgemein:
http://www.tierklinik-birkenfeld.de/de/kat.php?k=29

Trilostan (Vetoryl, Janssen):
http://www.vetpharm.uzh.ch/wir/00001364/7353__F.htm,

Homöopathisch könnten Sie Ihren Hund durch die Gabe von Graphites D6 3x tgl. und Conium C6 2x tgl. unterstützen, weitere Mittel wären von der homöopathischen Anamnese abhängig. (da oft ein Tumor der Hypophyse oder der Nebennierenrinde hinter der Erkrankung steht reicht ein homöopathisches Mittel alleine aber leider nicht aus).

 

War die Leber im Ultraschall knotig verändert oder homogen vergrößert?

Im ersten Fall würde eine Biopsie (unter Ultraschallkontrolle auf jeden Fall Sinn machen , um Klarheit über die Ursache zu erhalten.

Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, nicht zu vergessen, meine Antwort positiv zu bewerten, da meine Arbeit ansonsten unbezahlt bliebe. Im Voraus besten Dank.

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

Udo Kind

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Für die Diagnose Cushing wurde der Langzeittest (wie oben beschrieben) bei Angie durchgeführt.


Vetoryl gebe ich jetzt die 3.Woche, ohne das eine Besserung eingetreten ist (sie trinkt unendlich viel).


 


Die Lebervergößerung wurde durch Ultraschall festgestellt. Keine Knoten.

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

Wurde bzgl. Cushing ein Bluttest durchgeführt? Nur mit Hilfe von speziellen Bluttests (wie beschrieben) kann Cushing sicher diagnostiziert werden.

 

Bei Lebererkrankungen ist der Durst oft stark erhöht. Zur genauesten Diagnostik der Leberschwellung wäre die Biopsie geeignet. Unterstützend können Sie Chelidonium D6 3x tgl. 5 Globuli geben.

 

 

Möglich wäre als Ursache für den sehr stark erhöhten Durst in der Tat ein Diabetes insipidus Wasserharnruhr (Wasserrückresorbtionsstörung in der Niere). Hier fällt extremer Durst und ein sehr niedriges spezifisches Gewicht auf. Welche Tabletten hat Ihr Hund hierfür wie lange erhalten? Minirin?

Behandlung von Diabetes insipidus erfolgt in der Regel mit Hilfe von Minirin-Augentropfen und eiweiß- und salzarmer Fütterung (Nierendiät, Seniorfutter).

 

Freundliche Grüße,

 

Udo Kind

 

 

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