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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Hallo maurer mein name ich wollte gerne mal nach fragen welche

Kundenfrage

Hallo maurer mein name ich wollte gerne mal nach fragen welche möglichkeiten ich noch habe meinen hund zu retten da er. ein basketball grossen tumor hat
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 3 Jahren.
Guten Tag,

da Ihre Hündin bereits recht alt ist - und auch schon einmal operiert wurde, besteht diese Möglichkeit offenbar nicht mehr.
Eine andere Methode, die wirklichen Erfolg verspricht, gibt es leider nicht.
Man kann nur noch versuchen durch flankierende Massnahmen den Tumor am weiteren Wachstum zu hindern und durch Schmerzmittel die Schmerzen lindern.

Folgende flankierende Massnhamen gibt es:

Misteltherapie



Die Mistelpflanze enthält stark wirksame Peptide bzw. Glykopeptide, denen eine zellzerstörende Wirkung zugesprochen wird. Ausserdem wird diesen eine herzwirksame Beeinflussung auf den Blutdruck zugesprochen.
In vitro zeigten besonders die Lectine eine zellzerstörende Wirkung. Im Reagenzglas steuern diese Stoffe die Zellteilung indem sie auf die Eiweisssynthese der Zelle einwirken und diese hemmen, sodaß sie zum Tod der Zelle führen. Da sich Tumorzellen schneller teilen als normale sind sie von diesem Mechanismus am meisten betroffen.

Weiterhin helfen die Stoffe dem Immunsystem, indem sie körpereigene Botenstoffe freisetzen.
Eine verbesserte Lebensqualität - nicht zuletzt durch eine Reduktion der Tumorschmerzen - als Wirkung der Mistelinjektionen ist belegt.
Ausserdem trägt die immunstärkende Wirkung der Mistel zur Aktivierung der Krebs-Abwehr bei. Die Streuung der vorhandenen Krebszellen kann durch die körpereigene Abwehr entgegengewirkt werden.
Allgemein kann man sagen, dass die Misteltherapie in der Krebsmedizin zu einem besseren Befinden und zur Linderung von Nebenwirkungen führt. Diese Extrakte können aber keineswegs eine Operation des Tumors ersetzen, denn dazu ist ihre Wirkung im Körper viel zu harmlos.

Ein mögliches Mistelpräparat aus der Apotheke ist IscadorP.
Die Behandlung mit Mistel ist eine Dauerbehandlung. Sie sollte mindestens 4 Monate durchgeführt werden. In der Humanmedizin haben sich Therapieintervalle von 3 Monaten mit 4 - 6 wöchigen Pausen bewährt. Eine Pause sollte auf jeden Fall eingelegt werden, damit das Immunsystem die Gelegenheit bekommt, sich ohne fremde Hilfe selbst stark zu machen und aktiv zu werden. Sonst läuft man Gefahr, daß sich ein Organismus an die Hilfe von Aussen gewöhnt und auf diese Stimulation stets angewiesen ist.


Horvi-Enzymtherapie

Die sog. Horvi-Enzym-Produkte sind einerseits die einzelnen Tiertoxine, andererseits Kombinationen von Schlangen-, Kröten-, Spinnen-, Skorbion- und Molch-Toxinen.

Die Behandlung sollte allgemein 10 bis 12 Wochen lang durchgeführt werden. Während dieser Therapie kann es besonders am Anfang zu vermehrten Schmerzen oder anderen Symptomen kommen. Hierbei handelt es sich oft um eine so genannte Erstverschlimmerung, wie auch in der Homöopathie bekannt.

Bei der Horvi-Reintoxin-Therapie handelt es sich um eine reine Enzymtherapie.
Enzyme sind Substanzen, die als Katalysatoren in lebenden Organen vorkommende Reaktionen beschleunigen. Ein Enzymdefekt tritt ein durch eine verminderte oder vollständig fehlende Aktivität eines Enzyms. Je nachdem welcher Stoffwechselschritt davon betroffen ist, führt dies zur vollständigen oder teilweisen Minderung der Zellfunktion und auch teilweise zur Anhäufung schädlicher Zwischenprodukte.

Bei Tumorzellen versagt die komplizierte Regulation in der Zelle . Hier setzt nun das Ferment ein, das in Schlangengiften enthalten ist.

 


Weiterhin gilt: Alle Nahrung sollte roh sein.

Krebszellen wachsen durch Kohlehydrate und Zucker. Fett können sie schlecht verwerten und essentielle Fettsäuren sind geradezu giftig für Krebszellen.

Das bedeutetet, dass auf jegliches Getreide und alle stärkehaltigen Nahrungsmittel (wie Kartoffeln, Reis, Teigwaren, aber auch Kürbis und Karotten usw.), sowie Milchprodukte (mit Ausnahme von Hüttenkäse oder Yoghurt in kleinen Mengen) muss unbedingt verzichtet werden muss, ebenso auf Früchte und Honig.

20 % der Nahrung sollte aus hauptsächlich grünen Blattsalaten, aber auch Brokkoli, Mangold, Zuccetti.

60 % der Nahrung sollen Fleisch und Knochen sein, in erster Linie Geflügel, Kaninchen und Fisch und nicht nur rotes Fleisch (wie Rind, Schwein oder Pferd) (50% Fleischige Knochen und 50% Muskelfleisch)

10 % rohe Leber (Geflügel, Kaninchen).

10 % Hüttenkäse immer zusammen mit dem Gemüse und mit Oelen (insbesondere Leinsamenöl)

1-2 Teelöffel Leinsamenöl

Vitamin C ( 1 Messerspitze pro Tag)

Vitamin A 5,000 IU und Vitamin D 400 IU oder ½ Teelöffel Lebertran

Vitamin B-Komplex 20 mg

Selen 50 µg

Zink 5-10 mg








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Vielen Dank im Voraus !


Mit freundlichen Grüßen,


Christiane Jahnke





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