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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

hallo,ich habe einen dd rüden.ca 11 jahre alt.seit letztem

Kundenfrage

hallo,ich habe einen dd rüden.ca 11 jahre alt.seit letztem herbst nimmt mein hund immer mehr ab.bemerkt habe ich es, weil er am anfang manchmal dünnflüssigen kot ausschied.
anfangsverdacht wegen wurmbefall hat sich nicht bestätigt.hatte ihn wegen auslandsurl
3 wochen im tierheim.hund ist nur noch haut und knochen.habe ihn schon wegen verdacht
auf magendrehung und wurmbefall untersuchen lassen.zu fressen bekommt er abends nass
und trockenfutter gem.,sowie morg. ca 3oo g hundewurst,dazu reichlich wasser.bei allen
spaziergängen,versucht er sich zu lösen.manchmal mehr oder weniger dünn dann wieder als
1-2cm dicke wurst.heute hat er bei einstündigem weg 4x versuchtsichzu lösen 2x düüne
brühe gekommen hoffentlich können sie mir weiterhelfen.vielen dank XXXXX XXXXX mfg hl
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,

bei Ihrem Hund könnte eine Funktionsstörung der Bauchspeicheldrüse vorliegen.
Zur Feststellung der sogenannten Pancrasinsuffiziens wird Blutuntersuchung auf Bauchspeicheldrüsenunterfunktion (TLI-Test) gemacht. Falls die Bauchspeicheldrüse wirklich zu wenig Enzyme (Lipasen, Amylasen) produziert, ist die Zugabe von Pancreasenzymen zum Futter sinnvoll (z.B. almazyme, Pancrex-Vet, Kreon (humanmedizinisch))
Meist ist dies Gabe mindestens 3-6 Monaten erforderlich, manchmal auch lebenslang. Sinnvoll ist der Zusatz z.B. von folgenden Pancreasenzympräparaten (z.B. Pancrex-vet (http://www.medpets.de/pancrex+vet/?channel_code=544&product_code=69006970&utm_source=google-shopping&gclid=CPuS4cvCrLcCFXHLtAodHBUA-Q ) , Pancreatin, (http://www.drhoelter.de/albrecht-pankreatin-albrecht-hund-katze-nahrungsergaenzung-verdauung.html) oder almazyme (http://www.tierarzt24.de/products/140739-almapharm-astoral-almazyme-hk.aspx?AgentCode=V0003032 )) zusetzen. Ein günstiges veterinärmedizinisches Präparat ist Pankreativ (von THG), erhältlich z.B. hier: http://www.drhoelter.de/Katzen/Katzenapotheke-nach-Diagnose/Verdauung-Pankreas/THG-Pankreativ-Hund-Katze-Nahrungsergaenzung-bei-Verdauungsproblemen.html?force_sid=2coo6svqrasqhsakl422ogodp6

Möglich wären aber auch infektiöse Ursachen (insbesondere Giardien, Bakterien), diese können durch eine Kotuntersuchung festgestellt werden, bei Bedarf wird mit Fenbendazol / Panacur bzw Metronidazol , bei Bakterien mit Antibiotikum behandelt.


Homöopathisch können Sie die Bauchspeicheldrüse mit Haronga D6 3x tgl. 5 Globuli unterstützen.

 

Wie geht es Ihrem Hund denn vom Allgemeinbefinden her? Achten Sie bitte auf folgende Krankheitszeichen, die einen Tierarztbesuch erforderlich machen würden, insbesondere darauf ob:

-die Schleimhäute blasser sind als sonst (Augenschleimhaut weißlicher oder gelblich (Leber); Maulschleimhaut: Kapillarfüllungszeit länger als 2 Minuten, d.h. wenn man auf die rosafarbene Maulschleimhaut mit einem Finger drückt wird sie blaß und muß dann innerhalb von höchstens 2 Sekunden wieder roa sein, eine mit den Fingern gezogene Hautfalte verstreicht nicht sofort (alles Zeichen für Austrocknung, Infusion nötig)

-Ihr Hund sich immer wieder mit Durchfall quält

-Temperatur (rektal gemessen) außerhalb des Normalbereichs von 38° bis 39° ( Achtung: Untertemperatur ( unter 37,5° wäre besorgniserregender als etwas Fieber, Temperaturen oberhalb von 39,5° deuten auf schwerere Infektionen)

-das Allgemeinbefinden Ihres Hundes sehr gestört ist (länger andauernd sehr ruhelos oder zieht sich vollkommen zurück) .

-der Hund in letzter Zeit öfter Durchfälle hatte

-im Kot Blut zu sehen ist

-der Bauchumfang stark zunimmt , der Bauch hart und angepannt ist

-Ihr Hund immer wieder seinen Bauch leckt (Hinweis auf Schmerzen)

Sobald eines dieser Zeichen eintritt, müssen Sie baldmöglichst zum Tierarzt! Dieser gibt dann je nach Lage Infusionen, Schmerzmittel, Durchfallmittel, Antibiotika, Mittel gegen Übersäuerung...

Sollte Ihr Hund trotz der beschriebenen Maßnahmen immer noch wiederholten Durchfall haben ist zur Abklärung der Ursachen ist ein Tierarztbesuch sinnvoll, denn zur Ursachenklärung sind Kot- und Blutuntersuchung und ggf. auch Röntgenaufnahmen/Ultraschall nötig. Die Behandlung der verschiedenen Ursachen ist logischerweise verschieden, da an die Ursache angepasst.

Heute würde ich kein Futter mehr geben und frühestens morgen früh mit leicht verdaulichem Futter (z.B. mageres Geflügelfleisch, Hüttenkäse, Reis) in kleinen Portionen beginnen. Wenn Kot dann wieder normal: allmähliche Umstellung auf Normalfutter. Ins leicht erwärmte Trinkwasser sollten Sie möglichst etwas Elektrolytpulver (z.B. Rehydration support von waltham, gibt´s beim Tierarzt) geben. Achtung: darauf achten ob Ihr Hund das angereicherte Wasser mag.

Unterstützend könnten Sie Nux vomica D6 (morgens und nachmittags) und Podophyllum D6 (vormittags und abends) geben. (5 Globuli oder 1 zerpulverte Tablette nüchtern, evtl. mit Spritze mit Wasser ins Maul geben), bei Kreisaufschwäche sind Veratrum album D6 3x täglich 1 Tablette und Bachblüten-Rescue-Tropfen (3x täglich 4 Tropfen mit etwas Wasser) oft hilfreich.

Außerdem wäre die Gabe von Diatab sinnvoll (schützt die Schleimhaut , bindet Bakterien und Viren (in gewißem Maß), enthält Elektrolyte) , alfavet, gibt´s beim Tierarzt oder über´s internet (z.B. hier: http://www.tierarzt24.de/products/146579-alfavet-dia-tab.aspx). Ein weiteres gutes Durchfallmittel ist Dystikum (albrecht).

 

Auch die Gabe von Probiotika ist als wiederkehrende Gabe empfehlenswert, dient zur Unterstützung der physiologischen Darmflora, z.B. canikur (http://www.canikur.de/de/canikur-pro.aspx ), Symbiopet (http://symbiopet.de/de/hunde/unsere-produkte/infos.html#c148 ) oder Bactisel (selectavet).

 

Bei massiver bakterieller Erkrankung bräuchte Ihr Hund aber ein Antibiotikum, bei Giardien Panacur oder Metronidazol, bei Pankreasproblemen u.a. Pancreasenzyme. Um eine spezifische Therapie einleiten zu können, ist eine tierärztliche Untersuchung bei wiederholtem Durchfall unbedingt erforderlich.


Gewichtsverlust trotz erhöhtem (oder normalem) Appetit kann allgemein bei Ihrem Hund insbesondere folgende Ursachen haben:

-Überfunktion der Schilddrüse (steht ständig unter Strom, verliert Gewicht meist trotz normalen oder sogar guten/vermehrten Fressens, in späteren Stadien manchmal aber auch wenig Appetit. Gab es bei Ihrem Hund früher eine Phase mit vermehrtem Appetit?)
-Zucker (meist deutlich vermehrter Durst)
-Nierenprobleme (z.B. Niereninsuffiziens, dann meist auch vermehrter Durst; hoher Eiweißverlust über die Niere durch zu große "Filterporen")
-Verdauungsstörungen (schlechte Futteraufnahme durch den Darm)
-Bauchspeicheldrüsenunterfunktion (Prüfung durch TLI-Test, Blutuntersuchung)
-Tumorerkrankung, Metastasen
-extremer Dauerstress

Wie viel wiegt der Hund denn und wieviel trinkt er am Tag? 20 - 60 ml Wasseraufnahme (einschließlich Wasser aus Fressen) pro kg Körpergewicht sind normal.

Gehen Sie bitte zu Ihrem Tierarzt. Er kann mit Hilfe von Blut-, Kot- und Urinuntersuchungen (bitte gleich Urin mitbringen, vor Blutabnahme möglichst nüchtern), evtl. auch Röntgen (meist) die Diagnose stellen und eine entsprechende Therapie einleiten. Beim Urin sollte insbesondere bei gesteigertem Durst spezifisches Gewicht (Feststellen/Ausschluss u.a. Diabetes insipidus) Harnstatus und Harnsediment (Blasenentzündung) bestimmt werden. Außerdem erhält man vom Urin mit Hilfe des Cortisol/Kreatinin-Quotienten einen Aufschluss darüber, ob ein Cushing vorliegen könnte. Beim Blut wäre ein Geriatrieprofil (Gluccose, Fructosamin, Leber- und Nierenwerte, Schilddrüse sowie Blutbild ) sinnvoll.

Unterstützend können Sie neben dem schon Genannten noch Folgendes tun:
- Lycopodium D6 (Appetit anregend und die Leber unterstützend) 3x täglich 1 zerpulverte Tablette oder 5 Globuli (am Besten mit Wasser unabhängig vom Futter) geben.
-wenn Magen-Darmprobleme mehr (Kot normal) wäre eine hochkalorische Vitaminpaste (calopet, vom Tierarzt oder gimpet, Zoohandel) sinnvoll. Längerfristig wäre die Gabe von Vitamin-B-Tabletten (z.B. VMP-Tabletten, Pfizer) hilfreich.

 

Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, nicht zu vergessen, meine Antwort positiv zu bewerten, da meine Arbeit ansonsten unbezahlt bliebe. Im Voraus besten Dank.

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

Udo Kind

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

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Freundliche Grüße,

Udo Kind

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