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Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
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Kleintierärztin ist jetzt online.

Mein Labrador zittert seit heut morgen an den Hinterläufen.

Kundenfrage

Mein Labrador zittert seit heut morgen an den Hinterläufen. Er kann sich nicht richitg auf den Beinen halten bzw. keine Treppen laufen und liegt nur auf einer Stelle. Der Schwanz ist ganz eingezogen!? Was kann das bedeuten?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Tag,

eine solche Hinterhandschwäche kann verschiedene Ursachen haben.

So wie Sie es beschreiben, scheint der Hund Schmerzen im Bereich des hinteren Rückens oder der Hüfte zu haben. Hier kommen verschiedenste Ursachen in Betracht. Bei älteren Hunden sind es häufig Spondylosen oder Bandscheibenvorfälle, welche solche Symptome auslösen. Meist sind diese Erkrankungen durch entzündliche oder komprimierende Prozesse auch mit neurologischen Störungen verbunden, die sich in einem torkeligen Gang, Probleme die Pfoten richtig zu stellen, etc. äußern können. Um feststellen zu können, ob beispielsweise ein Bandscheibenvorfall vorliegt, sollte man den Hund gründlich neurologisch (verschiedene Reflexe etc.) untersuchen und auch eine Röntgenaufnahme von der Lendenwirbelsäule/Kreuzbein/Hüfte/Schwanzwirbelsäule anfertigen.

Häufig zeigen diese Tiere neurologische Ausfälle, so kommen teilweise Lähmungen vor oder die Tiere können die Pfoten nicht normal korrigieren, wenn man diese auf den Pfotenrücken stellt. Ein Bandscheibenvorfall sollte innerhalb der ersten 24 Stunden behandelt werden, danach sind die Aussichten deutlich schlechter. Leider kann ich Ihnen ohne Untersuchung nicht sagen, ob ein Bandscheibenvorfall vorliegen könnte.

Alternativ könnte es sich auch um starke Bauchschmerzen handeln. Fassen Sie dem Hund auf den Bauch. Fühlt sich dieser weich oder hart und gespannt an? Wann hat der Hund zuletzt Kot abgesetzt? Kann es vielleicht sein, dass der Hund etwas aufgenommen hat oder hat er z.B. Knochen zu fressen bekommen?

Bieten Sie dem Hund Wasser und etwas Futter an. Frisst das Tier? Reagiert es, wenn es angesprochen wird? Sollte das Tier Futter und Wasser verweigern, nach wie vor starke Schmerzäußerungen zeigen oder apathisch wirken sollten Sie auf jeden Fall den tierärztlichen Notdienst aufsuchen, da das Verhalten Ihres Hundes für starke Schmerzen spricht. Eine möglichst frühzeitige tierärztliche Untersuchung wäre hier auch ohne diese Symptome zu empfehlen. Tierkliniken haben beispielsweise immer einen 24 Stunden Notdienst.

Bitte keine humanmedizinischen Schmerzmittel eingeben, da diese für Hunde nicht verträglich sind.

Alles Gute für Ihren Hund