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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Unser Hund ist ständig am besteigen und schnuppern bei Hündinnen.er

Kundenfrage

Unser Hund ist ständig am besteigen und schnuppern bei Hündinnen.er ist 1,5 Jahre Berner Sennenhund.Muß er kastriert werden oder gibt es noch andere Möglichkeiten.Vom Chip wurde uns abgeraten,weil dadurch ein Krebsrisiko entstehen könnte.Gibt es noch andere Möglichkeiten,wie z.B.Tabletten oder kann es von alleine besser werden.Zuviel Testoron auf Dauer könnte auch zu Krebs führen.Könnten Sie uns bitte einen Rat geben,was wir tun können Mit frdl.Grüßen Fuhst
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

Tierarzt - Homöopathie :

Hallo,

Tierarzt - Homöopathie :

besteigt und beschnuppert Ihr Rüde alle Hündinnen oder überwiegend nur die Läufigen? Wie verhält er sich zu Rüden?


Am wirkungsvollsten wäre in der Tat die Kastration (volle Wirkung erst nach etwa 4 Wochen).

Eine Kastration würde voraussichtlich folgende Veränderungen bringen:
- keine Ruhelosigkeit durch läufige Hündinnen mehr, weniger Besteigen und Beschnuppern
- Aggression von anderen Rüden vermindert, evtl. etwas vermehrte Aggression durch fremde Hündinnen (einzelne Hündinnen sind gegen kastrierte Rüden etwas aggressiv)
- das sonstige Verhalten Ihres Rüden wird sich nicht ändern
- evtl. etwas ruhiger
- etwas höhere Neigung zum Dickwerden (läßt sich aber durch disziplinierte Fütterung und genug Bewegung vermeiden)

Man unterscheidet die chemische und die chirurgische Kastration.

1. chemische Kastration (geeignet zum Ausprobieren der Auswirkungen):
Das gebräuchlichste und nebenwirkungsärmste Präparat ist ein Chip, das Suprelorin-Implantat. Es wird zwischen den Schulterblättern unter die Haut injiziert und kann dort in der Regel folgenlos lebenslang verbleiben. Die Wirkung tritt nach etwa 4-6 Wochen ein und hält etwa ein halbes Jahr oder ein ganzes Jahr (je nach Stärke des Implantats). Ein erhöhtes Krebsrisiko besteht bei einmaliger Verwendung nicht, daher wäre ein Chip eine Möglichkeit, zum Ausprobieren, wie stark sich das Verhalten durch Kastration ändern würde. Weitere Infos:
http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?tak/05000000/00059061.01?inhalt_c.htm


Ein anderes Mittel ist Delmadinon (Gestagen und Antiandrogen, tardastrex, pfizer), es wirkt kürzer, bei mehrfacher Anwendung sind hier die Nebenwirkungen höher http://139.18.70.138/fachinfo/t/tardastrex_10mgml_spc_2007-12.pdf
Wirkdauer nur 4 Wochen; sollte wegen der Nebenwirkungen nicht in Langzeitanwendung gegeben werden.

Früher wurde in Deutschland oft Androcur (Cyproteron, Antiandrogen, Gestagen) verwendet, gibt es aber nicht mehr , http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?wir/00000209/8660_05.htm?wir/00000209/8660_00.htm. Dieses Medikament gibt es noch in Österreich.


chirurgische Kastration
dabei werden die Hoden in der Regel durch einen einzigen Schnitt in der Mittellinie entfernt. Dies geschieht natürlich unter Vollnarkose.

Sie könnten versuchen, den übersteigerten Trieb etwas zu reduzieren mit der Gabe von:
Platinum D200 1x/ Woche und Origanum D6 3x täglich oder
Agnus castus D4 3x täglich


Hilfreich ist es auf jeden Fall, den Hund viel zu beschäftigen (insbesondere Suchspiele) und mit ihm in Gegenden spazieren zu gehen, in denen es keine/nur wenige läufigen Hündinnen gibt und ihn anzuleinen (was aber auf Dauer ja keine Lösung ist).

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,
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Vielen Dank XXXXX XXXXX!

Freundliche Grüße,

Udo Kind

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

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Danke XXXXX XXXXX!

Freundliche Grüße,

Udo Kind

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